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Aufschwung setzt sich im 3. Quartal 2010 fort

12.11.2010
Die deutsche Wirtschaft holt weiter auf: Um 0,7% war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - im dritten Quartal 2010 höher als im zweiten Quartal, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Zudem wurden auch die Ergebnisse für die ersten beiden Quartale 2010 nochmals leicht nach oben korrigiert auf nun + 0,6% und + 2,3%.

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich somit weiter fortgesetzt, wenn auch - wie nach dem Rekordergebnis im zweiten Quartal erwartet - mit etwas abgeschwächtem Tempo.

Auch im Vorjahresvergleich hat die Wirtschaftsleistung wieder kräftig zugelegt: Das preisbereinigte BIP stieg im dritten Quartal 2010 gegenüber dem dritten Quartal 2009 um 3,9%.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Dabei trugen die privaten und staatlichen Konsumausgaben, die Ausrüstungsinvestitionen sowie der Außenbeitrag gleichermaßen zum Anstieg des BIP bei.

Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2010 wurde von 40,7 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren 307 000 Personen oder 0,8% mehr als ein Jahr zuvor.

Im Zusammenhang mit der erstmaligen Berechnung des dritten Quartals 2010 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die ersten zwei Quartale 2010 überarbeitet. Dabei wurden die Veränderungsraten des BIP in beiden Quartalen nach oben revidiert, und zwar um bis zu 0,2 Prozentpunkte.

Ausführlichere Ergebnisse gibt das Statistische Bundesamt am 23. November 2010 bekannt.

Eine lange Reihe mit Quartalsergebnissen zum Bruttoinlandsprodukt seit dem ersten Quartal 1970 findet sich unter www.destatis.de -->

Themen: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen --> Inlandsprodukt --> Tabellen.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:

VGR-Infoteam,
Telefon: (0611) 75-2626,
E-Mail: bip-info@destatis.de

| Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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