Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

1,9 Millionen Personen arbeiten im Bereich Verkehr und Lagerei

19.07.2012
Im Wirtschaftsbereich "Verkehr und Lagerei" erbrachten im Jahr 2010 knapp 1,9 Millionen Personen in 87 550 Unternehmen einen Umsatz von insgesamt 251,7 Milliarden Euro.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg damit im Jahr 2010 die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Jahr 2009 um 1,9 %. Der Umsatz erhöhte sich im selben Zeitraum um 8,9 %.

Die meisten Arbeitsplätze stellte mit 767 700 tätigen Personen (Anteil von 40,8 %) der "Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen". Hier stieg die Zahl der Beschäftigten im Vorjahresvergleich um 1,3 %. Die realisierten Umsätze betrugen insgesamt 75,4 Milliarden Euro und lagen damit um 5,2 % über dem Wert des Vorjahres.

Den größten Umsatzanteil im Wirtschaftsbereich "Verkehr und Lagerei" erwirtschafteten mit 98,7 Milliarden Euro (39,2 %) die 569 400 Beschäftigten in der "Lagerei und sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr". Hierzu zählen zum Beispiel der Betrieb von Verkehrswegen, Parkplätzen, Bahnhöfen und Flughäfen sowie Frachtumschlag und Spedition. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 11,9 % und die Anzahl der Arbeitsplätze nahm um 3,8 % zu.

Ebenfalls zum Bereich "Verkehr und Lagerei" gehören die "Post-, Kurier- und Expressdienste". Diese beschäftigten im Jahr 2010 rund 443 350 Personen und erzielten einen Umsatz in Höhe von 27,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 2009 stiegen die Umsätze um 1,3 %, die Anzahl der Beschäftigten ging jedoch um 0,6 % zurück.

Etwas mehr als ein Fünftel der Unternehmen (21,1 %) im Wirtschaftsbereich "Verkehr und Lagerei" hatte 2010 einen Jahresumsatz von 1 Million Euro und mehr. Zusammen erzielten diese Einheiten 93,9 % der insgesamt von diesem Dienstleistungsbereich erwirtschafteten Umsätze und beschäftigten 80,5 % der insgesamt tätigen Personen.

Die Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Karl-Heinz Pesch,
Telefon: (0611) 75-8563,
www.destatis.de/kontakt

Karl-Heinz Pesch | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wenn Ionen an ihrem Käfig rütteln

In vielen Bereichen spielen „Elektrolyte“ eine wichtige Rolle: Sie sind bei der Speicherung von Energie in unserem Körper wie auch in Batterien von großer Bedeutung. Um Energie freizusetzen, müssen sich Ionen – geladene Atome – in einer Flüssigkeit, wie bspw. Wasser, bewegen. Bisher war jedoch der präzise Mechanismus, wie genau sie sich durch die Atome und Moleküle der Elektrolyt-Flüssigkeit bewegen, weitgehend unverstanden. Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung haben nun gezeigt, dass der durch die Bewegung von Ionen bestimmte elektrische Widerstand einer Elektrolyt-Flüssigkeit sich auf mikroskopische Schwingungen dieser gelösten Ionen zurückführen lässt.

Kochsalz wird in der Chemie auch als Natriumchlorid bezeichnet. Löst man Kochsalz in Wasser lösen sich Natrium und Chlorid als positiv bzw. negativ geladene...

Im Focus: When ions rattle their cage

Electrolytes play a key role in many areas: They are crucial for the storage of energy in our body as well as in batteries. In order to release energy, ions - charged atoms - must move in a liquid such as water. Until now the precise mechanism by which they move through the atoms and molecules of the electrolyte has, however, remained largely unknown. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now shown that the electrical resistance of an electrolyte, which is determined by the motion of ions, can be traced back to microscopic vibrations of these dissolved ions.

In chemistry, common table salt is also known as sodium chloride. If this salt is dissolved in water, sodium and chloride atoms dissolve as positively or...

Im Focus: Den Regen für Hydrovoltaik nutzen

Wassertropfen, die auf Oberflächen fallen oder über sie gleiten, können Spuren elektrischer Ladung hinterlassen, so dass sich die Tropfen selbst aufladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben dieses Phänomen, das uns auch in unserem Alltag begleitet, nun detailliert untersucht. Sie entwickelten eine Methode zur Quantifizierung der Ladungserzeugung und entwickelten zusätzlich ein theoretisches Modell zum besseren Verständnis. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte der beobachtete Effekt eine Möglichkeit zur Energieerzeugung und ein wichtiger Baustein zum Verständnis der Reibungselektrizität sein.

Wassertropfen, die über nicht leitende Oberflächen gleiten, sind überall in unserem Leben zu finden: Vom Tropfen einer Kaffeemaschine über eine Dusche bis hin...

Im Focus: Harnessing the rain for hydrovoltaics

Drops of water falling on or sliding over surfaces may leave behind traces of electrical charge, causing the drops to charge themselves. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz have now begun a detailed investigation into this phenomenon that accompanies us in every-day life. They developed a method to quantify the charge generation and additionally created a theoretical model to aid understanding. According to the scientists, the observed effect could be a source of generated power and an important building block for understanding frictional electricity.

Water drops sliding over non-conducting surfaces can be found everywhere in our lives: From the dripping of a coffee machine, to a rinse in the shower, to an...

Im Focus: Quantenimaging: Unsichtbares sichtbar machen

Verschränkte Lichtteilchen lassen sich nutzen, um Bildgebungs- und Messverfahren zu verbessern. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat eine Quantenimaging-Lösung entwickelt, die in extremen Spektralbereichen und mit weniger Licht genaueste Einblicke in Gewebeproben ermöglichen kann.

Optische Analyseverfahren wie Mikroskopie und Spektroskopie sind in sichtbaren Wellenlängenbereichen schon äußerst effizient. Doch im Infrarot- oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK’21 findet am 10. und 11. Juni 2021 statt

06.04.2020 | Veranstaltungen

Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren

03.04.2020 | Veranstaltungen

13. »AKL – International Laser Technology Congress«: 4.–6. Mai 2022 in Aachen – Lasertechnik Live bereits früher!

02.04.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK’21 findet am 10. und 11. Juni 2021 statt

06.04.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Wenn Ionen an ihrem Käfig rütteln

06.04.2020 | Energie und Elektrotechnik

Virtueller Roboterschwarm auf dem Mars

06.04.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics