Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Warum Lebensmittel Mathematik brauchen

14.03.2016

KoMSO Challenge Workshop zur Angewandten Mathematik in der Lebensmittelindustrie

Internationale Forscher aus Hochschule und Industrie kommen am 17. und 18. März 2016 zum Workshop „Mathematical Modeling, Simulation and Optimization in Food Industries“ zusammen. In englischsprachigen Vorträgen und Diskussionsrunden werden die rund 40 Teilnehmer erörtern, welche Lösungsansätze die Angewandte Mathematik für die Lebensmittelindustrie eröffnet.

Als Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft und Anwendung werden gezielt Herausforderungen an bestehende sowie zukünftige mathematische Methoden identifiziert und gemeinsame Initiativen sondiert. Veranstalter sind das Komitee für Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (KoMSO) und der Fachbereich Mathematik an der Universität Trier mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

„Die industrielle Produktion und Lagerung von Lebensmitteln stellt auf vielfältigste Weise immer neue Anforderungen an die Wissenschaft“, betont Volker Schulz, Professor für Mathematik an der Universität Trier. Zur Verbesserung der Vorgänge in der Lebensmittelindustrie können oft Methoden mathematischer Modellierung, Simulation und Optimierung, kurz MSO genannt, effektiv eingesetzt werden.

„Sie kommen beispielsweise bei der Erforschung von Wachstum und mikrobieller Aktivität, in der Lebensmittelverarbeitung mit aromatischen Facetten oder Logistik und Vertrieb zur Anwendung“, erläutert Professor Schulz. Anhand von Praxisbeispielen diskutieren die Teilnehmer damit zusammenhängende mathematische Herausforderungen und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze.

Das Komitee für Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (KoMSO) setzt sich als nationale Strategiekommission dafür ein, mathematische MSO als neues Technologiefeld in Industrie und Wissenschaft zu verankern und ihre Wahrnehmung als Motor für Innovationen in der Öffentlichkeit zu fördern.

Hinweise an die Redaktionen:
Der KoMSO Challenge Workshop findet am Donnerstag und Freitag, 17.-18. März 2016, jeweils ab 9:00 Uhr an der Universität Trier, Universitätsring 15, Gebäude E, Raum 51, 54296 Trier statt. Zur Teilnahme und Berichterstattung sind Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Um Anmeldung per E-Mail an komso@iwr.uni-heidelberg.de wird gebeten.

Kontakt:
Dr. Anja Milde
KoMSO Coordination Office
Telefon (06221) 54-14 634
anja.milde@iwr.uni-heidelberg.de

Weitere Informationen:

http://www.komso.org

Dr. Anja Milde | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Was unser Gang verbirgt: Die Zukunft der Hirnstrommessung am Hanse-Wissenschaftskolleg
15.11.2019 | Hanse-Wissenschaftskolleg

nachricht Von Drehbuchschreibern und Chatbotdialogen
12.11.2019 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Teilchen, große Wirkung: Wie Nanoteilchen aus Graphen die Auflösung von Mikroskopen verbessern

Konventionelle Lichtmikroskope können Strukturen nicht mehr abbilden, wenn diese einen Abstand haben, der kleiner als etwa die Lichtwellenlänge ist. Mit „Super-resolution Microscopy“, entwickelt seit den 80er Jahren, kann man diese Einschränkung jedoch umgehen, indem fluoreszierende Materialien eingesetzt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben nun entdeckt, dass aus Graphen bestehende Nano-Moleküle genutzt werden können, um diese Mikroskopie-Technik zu verbessern. Diese Nano-Moleküle bieten eine Reihe essentieller Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Materialien, die die Mikroskopie-Technik noch vielfältiger einsetzbar machen.

Mikroskopie ist eine wichtige Untersuchungsmethode in der Physik, Biologie, Medizin und vielen anderen Wissenschaften. Sie hat jedoch einen Nachteil: Ihre...

Im Focus: Small particles, big effects: How graphene nanoparticles improve the resolution of microscopes

Conventional light microscopes cannot distinguish structures when they are separated by a distance smaller than, roughly, the wavelength of light. Superresolution microscopy, developed since the 1980s, lifts this limitation, using fluorescent moieties. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now discovered that graphene nano-molecules can be used to improve this microscopy technique. These graphene nano-molecules offer a number of substantial advantages over the materials previously used, making superresolution microscopy even more versatile.

Microscopy is an important investigation method, in physics, biology, medicine, and many other sciences. However, it has one disadvantage: its resolution is...

Im Focus: Mit künstlicher Intelligenz zum besseren Holzprodukt

Der Empa-Wissenschaftler Mark Schubert und sein Team nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des maschinellen Lernens für holztechnische Anwendungen. Zusammen mit Swiss Wood Solutions entwickelt Schubert eine digitale Holzauswahl- und Verarbeitungsstrategie unter Verwendung künstlicher Intelligenz.

Holz ist ein Naturprodukt und ein Leichtbauwerkstoff mit exzellenten physikalischen Eigenschaften und daher ein ausgezeichnetes Konstruktionsmaterial – etwa...

Im Focus: Eine Fernsteuerung für alles Kleine

Atome, Moleküle oder sogar lebende Zellen lassen sich mit Lichtstrahlen manipulieren. An der TU Wien entwickelte man eine Methode, die solche „optischen Pinzetten“ revolutionieren soll.

Sie erinnern ein bisschen an den „Traktorstrahl“ aus Star Trek: Spezielle Lichtstrahlen werden heute dafür verwendet, Moleküle oder kleine biologische Partikel...

Im Focus: Atome hüpfen nicht gerne Seil

Nanooptische Fallen sind ein vielversprechender Baustein für Quantentechnologien. Forscher aus Österreich und Deutschland haben nun ein wichtiges Hindernis für deren praktischen Einsatz aus dem Weg geräumt. Sie konnten zeigen, dass eine besondere Form von mechanischen Vibrationen gefangene Teilchen in kürzester Zeit aufheizt und aus der Falle stößt.

Mit der Kontrolle einzelner Atome können Quanteneigenschaften erforscht und für technologische Anwendungen nutzbar gemacht werden. Seit rund zehn Jahren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“

18.11.2019 | Veranstaltungen

Humanoide Roboter in Aktion erleben

18.11.2019 | Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kleine Teilchen, große Wirkung: Wie Nanoteilchen aus Graphen die Auflösung von Mikroskopen verbessern

20.11.2019 | Materialwissenschaften

Eisberge als Nährstoffquelle - Führt der Klimawandel zu mehr Eisendüngung im Ozean?

20.11.2019 | Geowissenschaften

Gehen verändert das Sehen

20.11.2019 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics