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Softwarequalität sichtbar machen

19.05.2016

Das komplexe Thema der Qualität von Softwareprodukten möchten wir gemeinsam mit Ihnen auf einem Workshop in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) am 23.05.2016 diskutieren und dabei den Fokus auf die IT-Sicherheit legen.
Wie lässt sich die Qualität von Software messen? Welche Faktoren müssen dabei Beachtung finden? Und welche unterschiedlichen Methoden und Werkzeuge sind am effizientesten?

Das Ziel unseres Workshops ist es, gemeinsam mit möglichst vielen zukünftigen Partnern an der Erarbeitung verbindlicher Standards für Software zu arbeiten. Software, welche diese Kriterien nachweislich einhält, könnten künftig mit dem Siegel „geprüfte Sicherheit“ gekennzeichnet werden.
Dabei streben wir nicht ein weiteres Label an, sondern erwarten neben der Steigerung der IT-Sicherheit auch durch die breite Unterstützung vieler Protagonisten aus der IT-Branche einen positiven Skaleneffekt bei der Nutzung von sicherheitsgeprüfter Software, vor allem im Bereich kleine und mittelständische Unternehmen.


Workshop Softwarequalität sichtbar machen

Deutsche Telekom

Diesem Unternehmensumfeld soll mit dem Siegel ein verbindliches Qualitätsmerkmal bei der Beschaffung von Software für die unterschiedlichsten Bereiche an die Hand gegeben werden. Damit verbunden ist die nachhaltige Stärkung und Weiterentwicklung des IT-Standorts Deutschland.
Aber auch Entwickler von Softwarelösungen können von diesem Siegel profitieren, denn es belegt, dass die von Ihnen geschaffenen Produkte einem verbindlichen Standard in Sachen IT-Sicherheit und Datenschutz unterliegen.

Die Organisation des Workshops wird durch Prof. Dr.-Ing. Sabine Wieland und Prof. Dr.-Ing. Andreas Hartmann geleitet. Beide beschäftigen sich bereits seit längerer Zeit mit der Herausforderung der Qualitätssicherung von Softwarelösungen im Spannungsfeld der IT-Sicherheit.

So hat Prof. Sabine Wieland bereits seit mehreren Jahren das lange vernachlässigte Thema der Cloud-Security für KMU durch vielfältige Publikationen und Vorträge einem breiten Publikum bekannt gemacht und die Verantwortlichen für diese Thematik sensibilisiert.

Prof. Hartmann lehrt seit dem 1. Oktober 2015 an der HfTL im Bereich des Softwareengineering und der IT-Governance und kann auf umfangreiche Erfahrungen bei der Leitung komplexer IT-Vorhaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur verweisen.

Über die HfTL:
Die HfTL ist eine durch das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL-Trägergesellschaft mbH, einer hundertprozentigen Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.200 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.

Weitere Informationen:

http://www.hftl.de

Torsten Büttner | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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