Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Psychische Gefährdungsbeurteilung - Lästige Pflicht oder wertvolle Chance?

16.08.2016

vitaliberty startet kostenlose Webinar-Reihe im September

Unsere Arbeitswelt verändert sich in rasantem Tempo. Die Digitalisierung ermöglicht es uns vernetzter, mobiler und produktiver zu arbeiten. Sie schenkt Unternehmern und Mitarbeitern neue Freiheiten, birgt aber ebenso neue Risiken. Komplexität und Dynamik nehmen ebenfalls zu.

Arbeitsverdichtung, Flexibilisierung und mobile Kommunikationsmedien führen zu steigenden Anforderungen an die Arbeitnehmer. So erstaunt es nicht, dass psychische Belastungen und damit psychische Erkrankungen in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Auch der Gesetzgeber hat die Situation erkannt und verpflichtet bereits seit 2013 alle Unternehmen zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.

Doch die gesetzliche Verpflichtung scheint noch längst nicht in den Unternehmen angekommen zu sein. So zeigen aktuelle Studien, dass lediglich eine Minderheit der bundesdeutschen Betriebe die Gefährdungsbeurteilungen unter Berücksichtigung psychischer Belastungen auch tatsächlich umsetzt.

Dabei steckt in der Analyse der erlebten Belastungs- und Ressourcensituation der Mitarbeiter durchaus großes Potential.

Webinar-Reihe bietet konkrete Hilfestellungen für Personalverantwortliche

Wie genau die psychische Gefährdungsbeurteilung auszusehen hat, schreibt das Arbeitsschutzgesetz nicht im Detail vor. Dieses Gesetz räumt Unternehmen einen großen Handlungsspielraum ein und ermöglicht es, Verfahren einzusetzen, die genau zum Unternehmen und dessen Kultur passen.

Es sorgt aber gleichzeitig auch für Unsicherheit bei den Verantwortlichen. Jede Branche, jedes Unternehmen und jeder Mitarbeiter hat seine ganz eigenen Herausforderungen und Besonderheiten, woraus sich auch ganz individuelle psychische Belastungen ergeben.

Im Rahmen einer kostenfreien Webinar-Reihe im September zeigen die BGM-Experten der vitaliberty GmbH, wie sich die psychische Gefährdungsbeurteilung unkompliziert und effizient umsetzen lässt und geben praxisnahe Tipps zur Vorbereitung, Durchführung und Wirksamkeitskontrolle im Unternehmen.

Anmeldung zu den drei Terminen unter:
www.corporate-moove.de/psychGB

Termine:

01. September 2016, 14.00 Uhr
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in KMU

Speziell kleine und mittelständische Betriebe stellt die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vor eine Herausforderung. Fragen stellen sich speziell zur korrekten Umsetzung, dem Zeitbedarf und möglichen Stolpersteinen in der praktischen Umsetzung. Im ersten Teil der Webinar-Reihe zeigen die Experten Dr. Oliver-Timo Henßler und Katharina Fox, wie dieser Prozess im Unternehmen langfristig und nachhaltig umgesetzt werden kann und stellen hierzu unterschiedliche Lösungswege vor.

07. September 2016, 14.00 Uhr
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in Dienstleistungsbranchen und Außendienst

Häufiger Kundenkontakt und hohe Reisetätigkeit stellen mögliche Belastungen für Mitarbeiter dar. Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bietet daher die Chance, Belastungen und Beanspruchungen frühzeitig zu erkennen und mögliche Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Langfristige negative Folgen für die Mitarbeitergesundheit können so minimiert werden. Im zweiten Teil der Webinar-Reihe zeigen Florine von Caprivi und Dr. Oliver-Timo Henßler die Hintergründe und Umsetzungsmöglichkeiten der Gefährdungsbeurteilung in Dienstleistungsbranchen und Außendienst und bieten zudem die Möglichkeit zum direkten inhaltlichen Austausch.

15. September 2016, 14.00 Uhr
Kommunikation und Mitarbeitermotivation im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Neue Entwicklungen und Abläufe im Unternehmen sorgen immer für Unsicherheiten und lassen viele Fragen bei den Mitarbeitern aufkommen. Dies gilt auch für Prozesse des Arbeitsschutzes und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, dessen mögliche Stolpersteine zu geringer Akzeptanz und Beteiligung führen können. Im dritten Teil der Webinar-Reihe geben die Experten der vitaliberty den Teilnehmern einige Erfolgsfaktoren an die Hand, wie die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen kommunikativ und motivatorisch bestmöglich im Unternehmen begleitet und umsetzt werden kann.

 

Über die vitaliberty:

Die vitaliberty GmbH mit Sitz in Mannheim gehört zur vitagroup und zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. vitaliberty unterstützt Unternehmen dabei, die Motivation, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern zu fördern und leistet mit individuellen Gesundheitslösungen und innovativen Geschäftsmodellen einen wesentlichen Beitrag zur unternehmerischen Wertschöpfung.

moove motiviert mit digital unterstützten Gesundheitsprogrammen aus den Bereichen Fitness, Stressmanagement und Ernährung jeden Mitarbeiter individuell und langfristig zu mehr gesundheitlicher Eigenverantwortung. Management-Tools, wie die Umfrage zur Unternehmensgesundheit, unterstützen Unternehmen die Rahmenbedingungen für gesundes Arbeiten zu schaffen. Eine fundierte BGM-Beratung begleitet Unternehmen bei der Einführung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement.

Mehr Infos zu moove unter:
www.corporate-moove.de

Presseteam | vitaliberty GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Kristallwachstum mit atomarer Präzision
08.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF

nachricht 15. Workshop Digital Broadcasting: Synergien zwischen Digitalem Rundfunk und Mobilfunk nutzen
02.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr

19.10.2018 | Materialwissenschaften

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos

19.10.2018 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics