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Podcast-Workshop an der Universität Witten/Herdecke

14.06.2013
Am 21. Juni sind Tim Pritlove und andere Experten zu Gast bei „Ganz Ohr sein – vom Hören reden“
Für den 21. Juni hat Martin Rützler zahlreiche Experten zu einem Workshop zum Thema Podcast in die Universität Witten/Herdecke eingeladen. Es referieren und diskutieren von 9:30 Uhr bis ca. 17 Uhr im Audimax:

• Tim Pritlove: Das Medium "Podcast" - Was es ist. Was es leisten kann. Und sollte!

• Henning Krause: Podcasts in der Wissenschaftskommunikation der Helmholtz-Gemeinschaft

• Dr. Michaela Zupanic: Ein bißchen Theorie (Lerntypologien) - Wie funktioniert "Lernen durch Hören?"

• Christian Bednarek: Vorstellung "Die Hörsuppe" - (Unternehmerische) Ziele, Methoden, Zielgruppen, Finanzierung

• Jennifer Julia Lindenberg: Podcast vs. "Vodcast" - Once again: "Video Killed the Radio Star"?

• Manfred Kloiber: Podcast vs. "Postcast" / Gegen- oder Miteinander?

Martin Rützler ist „hauptberuflich“ Datenschutzbeauftragter der UW/H und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiendekanat. Seine nebenamtliche Berufung aber ist die Podcast-Reihe „Das kleine g“, die seit Ende 2011 „Auf Sendung“ ist. Die Hörstücke lassen sich am Computer einigermaßen leicht herstellen und sind heruntergeladen auf einen mp3-Player jederzeit zu genießen. „Das kleine g“ berichtet vom 30ten Geburtstag, wechselnden Kanzlern, Projekten von Studierenden oder Forschungsansätze in der Bio-Wissenschaft, eben alle Themen, die die Uni bewegen. http://www.uni-wh.de/universitaet/die-uwh-stellt-sich-vor/im-podcast/

Und für dieses Engagement ist Martin Rützler als erster Mitarbeiter der Uni mit dem Esprix Engagé-Preis ausgezeichnet worden. Das Preisgeld beansprucht er jedoch nicht für sich, sondern bietet damit diesen Workshop zum Thema Podcast für die ganze Uni an. „Als ich vom Preisgeld hörte, sind mir natürlich gleich diverse technische Geräte eingefallen, die zum Podcasten nützlich wären“, sagt der passionierte Radiomacher sowie Erfinder und Redakteur des Formates „Das kleine g“. „Nach längerem Nachdenken kam ich aber darauf, dass eine ‚Investition’ in nicht-materielle Dinge die viel sinnvollere Verwendung ist. Die UW/H steht dafür, ein Ort des Gedankenaustausches zu sein. Und des gegenseitigen „Voneinander Lernens“. Daher kann es keine bessere Verwendung des Geldes als einen Workshop geben, der genau diesen Austausch fördert. Wenn dann noch Menschen dazu kommen, die bisher wenig Berührung mit dem Thema hatten und vielleicht noch einmal wieder ganz neue Aspekte beisteuern, kann das für alle nur ein Gewinn sein.“

Der „Esprix Engagé“ wird einmal jährlich an eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter verliehen, die oder der auf beispielhafte Weise den „engagierten Geist“ der UW/H gelebt und umgesetzt hat. Der Name geht zurück auf eine Passage aus der Rede von Alfred Herrhausen zur Eröffnung der Uni Witten/Herdecke am 30. April 1983: „Die Universität Witten/Herdecke wird sich verstehen als Esprit Engagé, als engagierter Geist, der entwickelt und eingesetzt werden muss, um dabei mitzuhelfen, die Entwicklung unserer Gesellschaft zu fördern.“

Workshop: Ganz Ohr sein – vom Hören reden
Podcasts als Mittel zur Wissenskommunikation
Freitag, 21.06.2013 | 9:30 – 17:30 Uhr | AudiMax der Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen bei Martin Rützler, 02302 / 926-722,
Martin.Ruetzler@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de/universitaet/die-uwh-stellt-sich-vor/im-podcast/

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