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Minijob mit Nebenwirkungen

12.02.2010
Wie steht es um die geringfügige Beschäftigung und welche politischen Handlungsoptionen ergeben sich daraus? Mit diesen Kernthemen befasst sich ein Workshop am 1. März an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Organisatoren sind das Institut Arbeit und Qualifikation der UDE und das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut in der Hans-Böckler-Stiftung.

Der Minijob ist im Vormarsch: Mittlerweile gehört jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis auf dem deutschen Arbeitsmarkt in diese Kategorie.

Vor allem Frauen arbeiten in Minijobs, die in den letzten Jahren stark zugenommen haben, weil für diese Beschäftigungsform besondere steuer- und sozialversicherungsrechtliche Regelungen gelten. Nebenwirkungen sind: Mit dem Verdienst kann man keine eigene Existenz sichern, die soziale Absicherung der Beschäftigten ist minimal, die öffentlichen Kassen verzichten auf Einnahmen und in den Betrieben zeichnen sich Sogwirkungen für die Absenkung sozialer Standards ab.

Auf dem Workshop im Mercator-Haus am Duisburger Campus, Lotharstraße 57, Beginn: 10 Uhr, steht der Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Mitbestimmungsakteuren im Vordergrund. Neue Forschungsvorhaben werden vorgestellt und politische Handlungsoptionen diskutiert.

Hinweis an die Redaktionen:
Interessierte Journalistinnen und Journalisten können an der Veranstaltung gerne teilnehmen. Anmeldung bis zum 19. Februar bitte an presse-iaq@uni-due.de

Redaktion: Claudia Braczko, Tel. 0170 / 87 61 608, presse-iaq@uni-due.de

Weitere Informationen: http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veransta/2010/20010301_Einladung.pdf

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-duisburg-essen.de/
http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veransta/2010/20010301_Einladung.pdf

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