Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ICT Skills – Schlüsselfertigkeiten Jugendlicher

18.10.2012
Wie kompetent nutzen Jugendliche Informationstechnologien? Internationaler Workshop am DIPF legt Grundlage zur Entwicklung eines Messinstruments, das im Kontext der nationalen PISA-Studie eingesetzt werden kann

Die Kompetenz beim Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT Skills) wird bisher im Rahmen der Schulleistungsstudie PISA nicht gemessen.

Ein mit zahlreichen Expertinnen und Experten der empirischen Bildungsforschung hochrangig besetzter Workshop am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) hat nun die Grundlage für die Entwicklung eines entsprechenden Messinstruments gelegt, das im Kontext der nationalen PISA-Studie eingesetzt werden kann.

Im Fokus des Workshops stand die Entwicklung einer theoretischen Rahmenkonzeption von ICT Skills. Auf dieser Basis werden die Testaufgaben zur Messung von ICT Skills entwickelt. Eingehend erörtert wurden Fragen wie „Was ist unter ICT Skills von 15-Jährigen zu verstehen?“, „Welche ICT Skills sind wichtig für gesellschaftliche Teilhabe?“ oder „Welche kognitiven und steuernden Prozesse der Informationsverarbeitung erfordern die Technologien?“. „ICT Skills sind Schlüsselfertigkeiten Jugendlicher“, betonen Wissenschaftler der Goethe-Universität, des DIPF und der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Bedeutung dieser Arbeit.

Ein Projektteam an der Goethe-Universität (Prof. Dr. Holger Horz), dem DIPF (Prof. Dr. Frank Goldhammer und PD Dr. Johannes Naumann) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Andreas Frey) hat mit dem Workshop den Grundstein für das Projekt „Informations- und Kommunikationstechnologie-bezogene Fähigkeiten (ICT-Skills) in PISA“ gelegt. Die Koordination liegt bei der Goethe-Universität. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Auf dem Workshop debattierte das Team mit Dr. Irwin S. Kirsch, Direktor des „Center for Global Assessment at Educational Testing Service“ in den USA, Dr. Jean-François Rouet, Forschungsdirektor des „Centre National de la Recherche Scientifique“ in Frankreich, Prof. Dr. Peter Gerjets und Dr. Yvonne Kammerer vom Leibniz-Institut für Wissensmedien sowie Dr. Martin Senkbeil vom „IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik“.
Kontakt am DIPF

ICT Skills: Prof. Dr. Frank Goldhammer, +49 (0) 69 / 247 08 -323, E-Mail goldhammer@dipf.de, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Schloßstraße 29, 60486 Frankfurt a. M., und Zentrum für Internationale Bildungsvergleichsstudien, http://www.zib-cisa.de

Presse: Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 247 08 -123, E-Mail stirm@dipf.de, DIPF, http://www.dipf.de

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist eine wissenschaftliche Einrichtung für die Bildungsforschung. Es unterstützt Politik, Verwaltung und Bildungspraxis durch empirische Forschung und wissenschaftliche Infrastruktur. Arbeitsschwerpunkte sind die Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens, die Qualität und Wirksamkeit von Bildungsprozessen sowie die individuelle Entwicklung in Bildungskontexten. Zudem stellt das Institut zentrale Angebote der Bildungsinformation wie den Deutschen Bildungsserver und das Fachportal Pädagogik zur Verfügung. Das DIPF ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Philip Stirm | idw
Weitere Informationen:
http://www.dipf.de
http://www.zib-cisa.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Thermomanagement von Lithium-Ionen Batterien
15.01.2020 | Haus der Technik e.V.

nachricht Seminar“ Steckverbinder im KFZ“ vom 05.-06.02.2020 in München
15.01.2020 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wiegende Halme auf der Handwerksmesse München

Talente-Sonderschau: Architekturstudenten der HTWK Leipzig zeigen filigrane Skulptur aus Strohhalmen – dahinter steckt eine Konstruktionsidee für organisch gekrümmte Fassaden

Swaying Straws (Wiegende Halme) heißt die Skulptur, die die zwei Architekturstudenten Fabian Eidner und Theodor Reinhardt von der Hochschule für Technik,...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten aktuellen Stand der Anwendung des Maschinenlernens bei Forschung an aktiven Materialien

Verfahren des Maschinenlernens haben durch die Verfügbarkeit von enormen Datenmengen in den vergangenen Jahren einen großen Zuwachs an Anwendungen in vielen Gebieten erfahren: vom Klassifizieren von Objekten, über die Analyse von Zeitreihen bis hin zur Kontrolle von Computerspielen und Fahrzeugen. In einem aktuellen Review in der Zeitschrift „Nature Machine Intelligence“ beleuchten Autoren der Universitäten Leipzig und Göteborg den aktuellen Stand der Anwendung und Anwendungsmöglichkeiten des Maschinenlernens im Bereich der Forschung an aktiven Materialien.

Als aktive Materialien bezeichnet man Systeme, die durch die Umwandlung von Energie angetrieben werden. Bestes Beispiel für aktive Materialien sind biologische...

Im Focus: Computersimulationen stellen bildlich dar, wie DNA erkannt wird, um Zellen in Stammzellen umzuwandeln

Forscher des Hubrecht-Instituts (KNAW - Niederlande) und des Max-Planck-Instituts in Münster haben entdeckt, wie ein essentielles Protein bei der Umwandlung von normalen adulten humanen Zellen in Stammzellen zur Aktivierung der genomischen DNA beiträgt. Ihre Ergebnisse werden im „Biophysical Journal“ veröffentlicht.

Die Identität einer Zelle wird dadurch bestimmt, ob die DNA zu einem beliebigen Zeitpunkt „gelesen“ oder „nicht gelesen“ wird. Die Signalisierung in der Zelle,...

Im Focus: Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

Forscher der Universität Bayreuth haben ein ungewöhnliches Material entdeckt: Bei einer Abkühlung auf zwei Grad Celsius ändern sich seine Kristallstruktur und seine elektronischen Eigenschaften abrupt und signifikant. In diesem neuen Zustand lassen sich die Abstände zwischen Eisenatomen mithilfe von Lichtstrahlen gezielt verändern. Daraus ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Informationstechnologien. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie – International Edition“ stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. Die neuen Erkenntnisse sind aus einer engen Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen in Augsburg, Dresden, Hamburg und Moskau hervorgegangen.

Bei dem ungewöhnlichen Material handelt es sich um ein Eisenoxid mit der Zusammensetzung Fe₅O₆. In einem Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (BGI),...

Im Focus: Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

Studie von Mainzer Physikern zeigt: Experimente der nächsten Generation versprechen Antworten auf eine der aktuellsten Fragen der Neutrinophysik

Eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Physik ist die Ordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen. Eine aktuelle Studie, an der Physiker des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Hate Speech bis KI: Online-Forscher_innen aus aller Welt treffen sich zur General Online Research an der HTW Berlin

28.02.2020 | Veranstaltungen

CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020

26.02.2020 | Veranstaltungen

Automatisierung im Dienst des Menschen

25.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Asteroid in eiserner Rüstung

28.02.2020 | Geowissenschaften

Hate Speech bis KI: Online-Forscher_innen aus aller Welt treffen sich zur General Online Research an der HTW Berlin

28.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

UV-Licht gegen störenden Unterwasserbewuchs – Innovatives Antifouling-System des IOW jetzt reif für Serienproduktion

28.02.2020 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics