Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HAW Hamburg zeigt Lösungsansätze für nachhaltige Energieproduktion in Inselstaaten

19.09.2012
Unser heutiger Lebensstandard erfordert eine sichere und regelmäßige Energieversorgung, vor allem für die Industrie, im Bildungssektor und dem Gesundheitswesen.
Für die ökonomische Entwicklung und innere Stabilität eines Landes sowie zum Schutz der Umwelt ist daher eine nachhaltige Energieversorgung grundlegend wichtig. Die meisten Small Island Developing States, also kleine Inselstaaten mit Entwicklungsbedarf, verfügen nicht über fossile Ressourcen und decken daher einen Großteil ihres Energiebedarfs durch Öl-Importe ab.

Gerade hier ist eine nachhaltige Energieproduktion von großer Bedeutung. Ideen und Lösungsansätze hierfür liefert das Forschungsprojekt „DIREKT“ der HAW Hamburg, dessen Ergebnisse am 27. September 2012 auf einer Abschlussveranstaltung vorgestellt werden.

Um mehr Hintergrundinformationen und Lösungsansätze für die Energieproblematik kleiner Inselstaaten zu präsentieren, lädt das Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“ (FTZ-ALS) der HAW Hamburg zu dem internationalen Seminar „Sustainable Energy for All – Ideas, Approaches and Practical Solutions with a focus on Small Island Developing States“ an den Campus Bergedorf ein.
Die Veranstaltung ist der Abschluss des Projektes „Small Developing Island Renewable Energy Knowledge and Technology Transfer Network“ (DIREKT) und bietet einen Einblick in Ansätze und Initiativen für nachhaltige Energieproduktion und -nutzung in afrikanischen, karibischen und pazifischen Inselstaaten. Außerdem zeigt es alternative Wege, mit Energieproblemen umzugehen.

Das Seminar “Sustainable Energy for All – Ideas, Approaches and Practical Solutions with a focus on Small Island Developing States“ findet statt am:

27. September 2012, von 9.00 bis 16.15 Uhr am Campus Bergedorf (HAW Hamburg),
Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg, Raum 1.07a/b

Die Vortragsveranstaltung richtet sich an Journalisten, Wissenschaftler, Vertreter von Energieunternehmen, Behörden oder Ministerien und NGOs aus dem Bereich Umwelt, Forschung und Entwicklungs-zusammenarbeit sowie an Nachwuchswissenschaftler. Die Teilnahme ist kostenlos.

DIREKT wird in Kooperation mit Universitäten aus Mauritius, Fiji, Barbados, Trinidad & Tobago und Deutschland seit 2010 durchgeführt. Die Ziele des Projekts sind die Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien, besonders Small Island Developing States in der Region ACP (Afrika, Karibik, Pazifik), zu fördern und die Kooperation der Wissenschafts- und Technologiebranche zwischen den Partnerländern und der EU zu stärken. Außerdem soll der Transfer von Forschungsergebnissen durch die Einrichtung von „Technologietransferzentren" in den teilnehmenden Ländern gefördert werden. Das Projekt wird finanziert vom ACP Science & Technology Programme, ein EU-Programm für die Zusammenarbeit der Europäischen Union und der ACP Region.
Informationen:
http://www.direkt-project.eu/seminar/

Kontakt:
HAW Hamburg
Forschungs- und Transferzentrum Applications of Life Sciences (FTZ-ALS)
Veronika Schulte, Julia Gottwald
Tel. 040.428 75-6362
Fax 040.428 75-6079
direkt@ls.haw-hamburg.de

Dr. Katharina Ceyp-Jeorgakopulos | idw
Weitere Informationen:
http://www.direkt-project.eu/seminar/
http://www.haw-hamburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Selfies in 3D: Hightech aus der Alpenrhein-Region
28.06.2018 | Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur

nachricht Internationaler Workshop zu Künstlicher Intelligenz in der Quantenphysik
13.06.2018 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics