Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IPA und SPECTARIS erstellen Leitfaden zum Schadstoffmanagement

24.09.2012
Praktische Hilfestellung für mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung von RoHS und REACH

Die europäische Umweltgesetzgebung wirkt sich in den letzten Jahren zunehmend auf die Branchen der Augenoptik, Photonik und Präzisionstechnik, Medizintechnik sowie der Analysen-, Bio- und Labortechnik aus.

Besonders die RoHS-Richtlinie (Restriction of the use of certain Hazardous Substances) und die REACH-Verordnung (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) haben zu einem erhöhten Aufwand für die Unternehmen gesorgt. Beide rechtlichen Anforderungen umfassen Dokumentations- und Informationspflichten über in Erzeugnissen enthaltene Stoffe.

Basierend auf den Ergebnissen aus zwei Workshops in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) bietet der Branchenverband SPECTARIS eine praxisorientierte Unterstützung mithilfe eines Leitfadens an. Schritt für Schritt werden Prozesse und Hilfsmittel aufgezeigt, Anforderungen an die verschiedenen Unternehmensabteilungen dargestellt sowie Tipps zur Lieferanteneinbindung und zur Erstellung einer Schadstoffdatenbank anhand einer sogenannten „Risikomatrix“ vermittelt.

Letztere basiert auf einer Bewertung der Schadstoffe in den verwendeten Werkstoffen und Bauteilen sowie einer Beurteilung der Zuverlässigkeit der Lieferanten. Teil des Leitfadens ist ebenfalls ein Beispiel für eine Lieferantendeklaration nach RoHS und REACH. Ergänzt wird er durch ein Dokument, das die rechtlichen Vorgaben der beiden Gesetze nochmal übersichtlich zusammenfasst.

SPECTARIS-Mitglieder erhalten den Leitfaden zu einer Schutzgebühr von 49,- Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 99,- Euro (jeweils zzgl. MwSt.). Den Leitfaden können Sie unter http://www.spectaris.de/index.php?id=5386 bestellen.

Das Thema Umweltrecht bleibt bei SPECTARIS weiterhin im Fokus. Eine neu gegründete Arbeitsgruppe Elektrogeräte hat sich zum Ziel gesetzt, die Position der SPECTARIS-Unternehmen stärker in Richtung Politik zu etablieren, und wird sich neben RoHS und REACH insbesondere auch mit der WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) und der Regelsetzung in der Stiftung Elektro-Altgeräte Register befassen. Darüber hinaus wird im Herbst erneut ein Seminar Umweltrecht angeboten, das über aktuelle Entwicklungen im Bereich RoHS, WEEE und REACH informiert.

Pressekontakt:
Daniela Waterböhr
Verbandskommunikation
Fon +49 (0)30 41 40 21-59
Fax +49 (0)30 41 40 21-33
waterboehr@spectaris.de
http://twitter.com/spectaris
SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.

Werderscher Markt 15, D-10117 Berlin

Daniela Waterböhr | SPECTARIS
Weitere Informationen:
http://www.spectaris.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Was unser Gang verbirgt: Die Zukunft der Hirnstrommessung am Hanse-Wissenschaftskolleg
15.11.2019 | Hanse-Wissenschaftskolleg

nachricht Von Drehbuchschreibern und Chatbotdialogen
12.11.2019 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Cheers! Maxwell's electromagnetism extended to smaller scales

More than one hundred and fifty years have passed since the publication of James Clerk Maxwell's "A Dynamical Theory of the Electromagnetic Field" (1865). What would our lives be without this publication?

It is difficult to imagine, as this treatise revolutionized our fundamental understanding of electric fields, magnetic fields, and light. The twenty original...

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Hefe-Spezies in Braunschweig entdeckt

12.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Humane Papillomviren programmieren ihre Wirtszellen um und begünstigen so die Hautkrebsentstehung

12.12.2019 | Medizin Gesundheit

Urbane Gärten: Wie Agrarschädlinge von Städten profitieren

12.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics