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Fabrikplanung: Know-how in zwei Tagen

30.07.2010
Praxisseminar beleuchtet erstmals Aspekte der ökologischen Nachhaltigkeit
Wie plant man eine wirtschaftliche, zukunftsrobuste Fabrik?

Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universität Hannover und das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) laden für Montag und Dienstag, 20. und 21. September 2010, Unternehmenseigentümer und andere „Erst-Fabrikbauer“ zum 6. Praxisseminar Fabrikplanung ein, sich das Know-how in einem zweitätigen Seminar zu erarbeiten.

Eine neue Fabrik ist eine Investition auf Jahrzehnte. Wer sie plant, sollte in die Zukunft schauen. Das ist an sich schon eine große Herausforderung. Oft steht den Akteuren – den Eigentümern expandierender Unternehmen oder den Managern, die mit der Planung einer neuen Fabrik betraut sind – zusätzlich ihre Binnenperspektive im Weg. Sie müssten von ihren erfolgreichen Strategien aus dem Tagesgeschäft einen Schritt zurücktreten, um den Blick für die neue Aufgabe zu weiten.

Die Ausgangsfrage an die maximal 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars lautet: „Was wollen Sie mit Ihrer neuen Fabrik überhaupt erreichen?“ Im Laufe der zwei Tage wird in wechselnden Phasen – Informationsvermittlung, Beispiele, Workshops, Analysen, Feedback – ein vollständiger Fabrikplanungsprozess für Neu- und auch für Umplanungen durchlaufen. Die beiden Veranstalter – Prof. Peter Nyhuis, Leiter des IFA und Geschäftsführer am IPH, und Prof. Hans-Peter Wiendahl, ehemaliger Leiter des IFA – werden diese Prozesse mit Beispielen aus ihrer langjährigen Erfahrung als Fabrikplaner veranschaulichen. Der Architekt Prof. Jürgen Reichardt beleuchtet architektonische Gesichtspunkte. Die drei Referenten sind gleichzeitig die Autoren des aktuellen Standardwerks „Handbuch Fabrikplanung“.

Das Seminar wird sich erstmals an der neuen VDI-Richtlinie 5200 zur Fabrikplanung orientieren, die ebenfalls federführend im IFA entstanden ist. Die zentrale Anforderung an jede neue Fabrik ist dabei weiterhin ihre Wandlungsfähigkeit. Neu ist der Schwerpunkt „ökologische Nachhaltigkeit“. Mit durchdachten Konzepten lässt sich nicht nur enorm viel Energie sparen, sondern auch aufwändige Haustechnik vermeiden. Stärker rücken in diesem Jahr auch die Fragen zu Formalitäten der Umsetzung in den Mittelpunkt: Wie funktionieren Bauanträge? Welche Vergabearten gibt es? Was sind die Vor- und Nachteile von Generalunternehmern?

Weitere Informationen zum Seminar und zur Anmeldung finden Sie unter: http://www.pzh-hannover.de/PZH/PZH_aktuell

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Candy Patrick Schulze vom Institut für Fabrikanlagen und Logistik unter Telefon +49 511 762 19810 oder per E-Mail unter schulze@ifa.uni-hannover.de zur Verfügung.

Jessica Lumme | idw
Weitere Informationen:
http://www.pzh-hannover.de/PZH/PZH_aktuell
http://www.uni-hannover.de

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