Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energieeffizienz erhöhen und den Spitzenausgleich bei Energie- und Stromsteuer auch ab 2013 sichern

12.11.2012
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen veranstaltet am 27. November 2012 ein Seminar zur Einführung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001. Das Seminar wendet sich an Fach- und Führungskräfte sowie Energiebeauftragte produzierender Unternehmen, die die Energieeffizienz ihres Unternehmens verbessern oder ein Energiemanagementsystem einführen möchten.

Der Spitzenausgleich im Rahmen der Energie- und Stromsteuer kann schon kleinen und mittleren produzierenden Unternehmen finanzielle Entlastungen in fünfstelliger Höhe bescheren.

Nun ändert sich zum 1. Januar 2013 die gesetzliche Grundlage um diese in Anspruch zu nehmen: Der Spitzenausgleich soll Unternehmen nur noch dann gewährt werden, wenn sie Energieeinsparungen belegen können. Für die Antragsjahre 2013 und 2014 müssen sie nachweisen, dass sie mit der Einführung eines DIN-EN-ISO-50001-konformen Energiemanagementsystems begonnen haben.

Für das Antragsjahr 2015 muss nicht nur die Einführung des Energiemanagementsystems abgeschlossen sein: Den vollen Spitzenausgleich erhalten die Antragsteller nur dann, wenn sie ihre Energieintensität im geltenden Bezugsjahr um einen definierten Prozentsatz reduzieren konnten. Energiemanagementsysteme helfen also dabei, die Steuerlast zu senken.

Das Fraunhofer IPT zeigt interessierten Unternehmen im Seminar, dass die Kosten für Einführung und Betrieb eines Energiemanagementsystems vergleichsweise niedrig sein können, bezieht man die Reduktion von Energieverbrauch und energiebezogenen Kosten in die Rechnung ein. Verbesserungen amortisieren sich hier dank Energieeinsparungen und Steuervergünstigungen sehr schnell.

Die Teilnehmer lernen im Seminar die Grundlagen für den Aufbau von Energiemanagementsystemen kennen. Dazu wird ihnen ein Vorgehen für die Implementierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 vermittelt und es wird aufgezeigt, wie diese sich in bestehende Managementsysteme integrieren lassen. Beispiele aus der unternehmerischen Praxis verdeutlichen, an welchen Ansatzpunkten sich die energiebezogene Leistung weiter verbessern lässt.

Informationen zu den weiteren Inhalten des Seminars und das Anmeldeformular finden interessierte Unternehmen auf den Internetseiten des Fraunhofer IPT:

www.ipt.fraunhofer.de/de/termine/seminare_und_workshops/20121127energiemanagementsystem1.html

Kontakt

Dipl.-Ing. Sebastian Günther
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstr. 17
52074 Aachen
Telefon +49 241 8904-359
Fax +49 241 8904-6359
sebastian.guenther@ipt.fraunhofer.de
www.ipt.fraunhofer.de

Susanne Krause | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Was unser Gang verbirgt: Die Zukunft der Hirnstrommessung am Hanse-Wissenschaftskolleg
15.11.2019 | Hanse-Wissenschaftskolleg

nachricht Von Drehbuchschreibern und Chatbotdialogen
12.11.2019 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Im Focus: Geminiden - Die Wünsch-dir-was-Sternschnuppen vor Weihnachten

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Die Geminiden, die Mitte Dezember zu sehen sind, sind der "zuverlässigste" der großen Sternschnuppen-Ströme mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Leider stört in diesem Jahr der Mond zur besten Beobachtungszeit.

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember immer für ein schönes Sternschnuppenschauspiel. In diesem Jahr sind die...

Im Focus: Electronic map reveals 'rules of the road' in superconductor

Band structure map exposes iron selenide's enigmatic electronic signature

Using a clever technique that causes unruly crystals of iron selenide to snap into alignment, Rice University physicists have drawn a detailed map that reveals...

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Was Vogelgrippe in menschlichen Zellen behindert

10.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Schäden im Leichtbau erkennen durch Ultraschallsensoren

10.12.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics