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Effiziente Strom-Eigenerzeugung in der Industrie wird ab Januar 2012 attraktiver

15.08.2012
HDT-Seminar informiert über Möglichkeiten der Kostensenkung durch Kraft-Wärme-Kopplung in der Industrie am 5. November 2012 und BHKW am 12. November 2012 in Berlin.

Am ersten Januar 2012 tritt eine für die industrielle Stromerzeugung wesentliche Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes in Kraft. Bereits im Juli wurde zusammen mit einer Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG ) vom Bundestag beschlossen, die doppelte zeitliche Begrenzung der Förderung von KWK-Anlagen abzuschaffen.

Bisher erhalten neu errichtete und modernisierte Anlagen in der Industrie Bonuszahlungen auf den erzeugten Strom maximal für 4 Jahre, aber nicht länger als über 30 Tausend Vollbenutzungsstunden. Die Grenze nach Zahl der Jahre fällt nun weg. Damit wird der Einsatz von mit Gas oder Heizöl befeuerten KWK-Anlagen in der Industrie ab 2012 für kürzere und mittlere Jahreslaufzeiten attraktiver.

Bei Anlagen außerhalb der Industrie gilt derzeit eine 6-Jahresbegrenzung, die ebenfalls ab Januar 2012 entfällt. Außerdem wird der Zeitpunkt der spätesten Inbetriebnahme der Anlage von 2016 auf 2020 ausgeweitet. Weitere Änderungen am KWK-Gesetz werden aufgrund einer noch in 2011 anstehenden Zwischenüberprüfung erwartet, zu der kürzlich ein im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erarbeitetes Gutachten veröffentlicht wurde.

Die Anfang Januar in Kraft tretende Novellierung des EEG bringt für KWK-Anlagen auf Basis von Biobrennstoffen ebenfalls erhebliche Änderungen, insbesondere Anreize für eine Direktvermarktung des Stroms und entsprechende Anlagenauslegung und –fahrweise.

Über die aktuellen und perspektivischen gesetzlichen Rahmenbedingungen für Stromeigenerzeugung mit effizienten KWK-Anlagen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Chancen informiert ein Seminar des Haus der Technik am 5.11.2012 in Berlin Am 12. November 2012 geht es um BHKWs. Die Veranstaltungen mit interaktiver Workshop-Atmosphäre erarbeitet einen „Leitfaden zur Kostensenkung und erhöhen der Versorgungssicherheit in Industrieanlagen“.
Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.-Ing.-päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter: www.hdt-essen.de

Heike Cramer-Jekosch | Haus der Technik e.V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de

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