Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Recycling von Kunststoffen

10.09.2007
Workshop an der Fachhochschule Lübeck

Am 20. September 2007 veranstaltet das Kunststoff-Kompetenzzentrum (KuK) an der Fachhochschule Lübeck (Stephensonstr. 3, Gebäude 17 der FH Lübeck) in der Zeit zwischen 14.00 und 17.00 Uhr einen workshop zum Thema Recycling von Kunststoffen.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Olaf Jacobs, Leiter des Kunststoff-Kompetenzzentrums (mit dem er jüngst im Wettbewerb "Austauschprozesse zwischen Unternehmen und Hochschulen" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft einen Preis gewann), referieren Experten aus dem Bundesgebiet über Innovationen in Recyclingverfahren von Kunststoffen, über Grenzen und Möglichkeiten des Kunststoffrecyclings sowie über rechtliche Rahmenbedingungen.

Der workshop richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen der Kunststoffver- und bearbeitung, an Produktentwickler und –manager, an Konstrukteure von Kunststoffprodukten sowie generell an Recyclinganwender und Vertretungen von Recyclingbetrieben.

... mehr zu:
»KuK

Kunststoffe erhalten als Konstruktionswerkstoffe eine wachsende Bedeutung. Der Werkstoffmarkt und seine Verarbeitungstechnologien sowie auch das Recycling von Kunststoffen entwickeln sich rasant. Verarbeiter wie Anwender von Kunststoffen sowie Maschinenbauer stellen in Schleswig-Holstein einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Die Produkte werden in verschiedenen Branchen von der Medizintechnik über den Maschinen-, Schiff- und Anlagenbau bis hin zur Elektrotechnik eingesetzt.

In der Region Schleswig-Holstein sind die Betriebsgrößen der kunststoffverarbeitenden Industrie kleiner als im Bundesdurchschnitt und die Arbeitsteilung (Produktentwicklung, Werkzeugbau, Verarbeitung) ist stärker ausgeprägt. Dadurch können diese Unternehmen sehr flexibel auf Kundenwünsche reagieren. Andererseits besteht aber auch die Gefahr wegen fehlender eigener Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, den Anschluss an die rasante Entwicklung zu verlieren.

Genau an dieser Stelle unterstützt das KuK kleine und mittelständische Unternehmen der Branche mit seinen workshops. Das Kompetenzzentrum will als fachlich kompetente Institution den Branchendialog durch Netzwerkaufbau und -organisation vorantreiben sowie Kooperationen initiieren und organisieren. Dadurch können Fähigkeiten gebündelt und Synergien erschlossen werden (z.B. gemeinsames Auftreten als Systemanbieter). Auch sollen die kleinen Unternehmen der Region, ohne große Investitionen, Zugriff auf externe F&E- sowie Prüfkapazitäten erhalten. Damit werden diesen Unternehmen neue Möglichkeiten zu Innovationen und qualitätsverbessernden Maßnahmen eröffnet.

Die Veranstaltung am 20. 9.2007 ist mit einer Gebühr von 30,- Euro (inkl. Mwst.) pro Teilnahme belegt. Studierende haben freien Eintritt. Im Rahmen des workshops besteht die Möglichkeit für externe Gäste, das eigene Unternehmen, bzw. die Produkte auf einer kleinen begleitenden Ausstellung vorzustellen.

Informationen und Anmeldungen unter: Fachhochschule Lübeck, Forschungs-GmbH, Mönkhofer Weg 239, 23562 Lübeck Tel.: 0451/ 300-5187, Fax: 0451/ 300-5037 oder Email: kuk@fh-luebeck.de

| Fachhochschule Lübeck
Weitere Informationen:
http://www.kuk-sh.de
http://www.fh-luebeck.de

Weitere Berichte zu: KuK

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Selfies in 3D: Hightech aus der Alpenrhein-Region
28.06.2018 | Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur

nachricht Internationaler Workshop zu Künstlicher Intelligenz in der Quantenphysik
13.06.2018 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics