Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Seminarreihe macht fit für neue Technologien

21.04.2008
Moderne Technologien bieten Unternehmen in vielerlei Hinsicht Chancen, bergen aber auch einige Risiken. In den Seminaren des Fraunhofer-Technologiezirkels zeigen Experten innovative Wege zum erfolgreichen Umgang mit neuen Technologien.

Ob Brennstoffzelle, Biogas, Smartphone oder Quantencomputer: Die Auswahl an Technologien, mit denen sich die Effizienz und Effektivität von Prozessen in vielfältigen Bereichen steigern lassen ist enorm groß.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland wollen 2008 ihr Wachstum mit Hilfe neuer Informations- und Kommunikationstechnologien vorantreiben. Dies geht aus dem "Managementkompass Wachstumstreiber Technologie" von Steria Mummert Consulting hervor, der in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut, im Vorfeld zur CeBIT 2008 erstellt wurde. Allerdings gelingt es insgesamt nur etwa jedem zweiten Unternehmen, neue technische Möglichkeiten gut oder sehr gut operativ umzusetzen.

Gründe dafür hat Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, folgendermaßen formuliert: "Erfolgreich werden diejenigen sein, die ihren technischen Wissensvorsprung nutzen, die Regeln des Technologiemanagements beherrschen und damit Innovationen erfolgreich umsetzen". Vor diesem Hintergrund hat die Fraunhofer Technology Academy einen Technologiezirkel ins Leben gerufen.

... mehr zu:
»Technologiezirkel

Der Technologiezirkel gliedert sich in zwei Überblickseminare und elf Vertiefungsseminare. Die Überblickseminare führen in die Methoden des so genannten Technology Foresight ein. "Foresight" oder "Vorausschau" heißt, einen systematischen Blick in die Zukunft zu werfen, um Folgerungen für das Tun und Lassen in der Gegenwart ableiten zu können. Unternehmen erfahren, welche technologischen Megatrends die Produkte von morgen beeinflussen, wie neue Werkstoffe entwickelt werden und als Bauteile zuverlässig funktionieren, wie die Produktion in Hochlohnländern wettbewerbsfähig bleibt und wie neue Dienste den Menschen in Freizeit und Beruf unterstützen.

In den Vertiefungsseminaren geben Fraunhofer-Experten konkrete Einblicke in ausgewählte Technologien wie beispielsweise "Weiße Biotechnologie" oder "Wirtschaftliche Potenziale der Nanotechnologie". Jedes Seminar dauert zwei Tage und findet in der Regel von Donnerstag bis Freitag statt. Der Rahmen ist auf 25 Teilnehmer beschränkt. Die Teilnahmegebühr beträgt 1250 € pro Teilnehmer und Seminar und 1150 € ab dem zweiten Seminar. Ausführliche Informationen zum Technologiezirkel sind über untenstehenden Link verfügbar.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Markus Korell
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2238, Fax +49 711 970-2299
markus.korell@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de
http://www.technology-academy.fraunhofer.de/technologiezirkel

Weitere Berichte zu: Technologiezirkel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Kristallwachstum mit atomarer Präzision
08.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF

nachricht 15. Workshop Digital Broadcasting: Synergien zwischen Digitalem Rundfunk und Mobilfunk nutzen
02.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Gravitationswellen die Dunkle Materie ausleuchten

Schwarze Löcher stossen zusammen, Gravitationswellen breiten sich durch die Raumzeit aus - und ein riesiges Messgerät ermöglicht es, die Struktur des Universums zu erkunden. Dies könnte bald Realität werden, wenn die Raumantenne LISA ihren Betrieb aufnimmt. UZH-Forschende zeigen nun, dass LISA auch Aufschluss über die schwer fassbaren Partikel der Dunklen Materie geben könnte.

Dank der Laserinterferometer-Raumantenne (LISA) können Astrophysiker Gravitationswellen beobachten, die von Schwarzen Löchern ausgesendet werden. Diese...

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Lehren und Lernen mit digitalen Medien im Fokus

22.10.2018 | Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Chemie aus der Luft: atmosphärischem Stickstoff als Alternative

22.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Gebirge bereiten Boden für Artenreichtum

22.10.2018 | Geowissenschaften

Neuer Wirkstoff gegen Anthrax

22.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics