Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Workshop: Berufskraftfahrern neue Wege der Prävention öffnen

14.03.2008
Lange Lenkzeiten, hoher Termindruck und starke körperliche Belastungen bei Ladevorgängen kennzeichnen den Berufsalltag von Lkw-Fahrern.

Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) können den Fahrern helfen, die hohen physischen und psychischen Belastungen besser zu bewältigen. Doch die "klassischen" Ansätze der Prävention greifen in Transportunternehmen nur bedingt.

Fahrendes Personal hält sich selten auf dem Betriebshof auf, denn schließlich muss der Wagen rollen. Zudem gibt es in der Branche viele Kleinbetriebe, die häufig nur aus einem selbstständigen Fuhrunternehmer bestehen. Deshalb sind neue kreative Präventionskonzepte notwendig.

Zu diesem Ergebnis kommt die Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin (FFAS), die im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Studie "Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und Erkrankungen bei Omnibus- und Berufskraftfahrern" durchführte. Im Rahmen des Workshops "Gesundheitsgefahren bei Lkw-Fahrern - Wege der Prävention" präsentiert die FFAS diese und weitere Ergebnisse der Studie. Der Workshop findet am Donnerstag, 5. Juni 2008, zwischen 9.30 Uhr und 16.00 Uhr in der BAuA-Berlin statt.

Neben den Ergebnissen des Projektes beleuchtet der Workshop Belastungen und Beanspruchungen von LKW-Fahrern aus epidemiologischer Sicht und stellt Wege betrieblicher und außerbetrieblicher Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren für Lkw-Fahrer zur Diskussion.

Als Plattform für einen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis richtet sich der Workshop an Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen, Entscheider und Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aus Transportunternehmen, Vertreter der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen und der Aufsichtsbehörden, an Vertreter von Sozialpartnern, Berufsverbänden sowie Akteure der Verkehrsprävention.

Das Teilnahmeentgelt beträgt 15 Euro. Das gesamte Programm befindet sich in der Rubrik "Aktuelles und Termine" auf der BAuA-Homepage www.baua.de.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Heidemarie Teubner, Tel.: 030.515 48 42 92 oder E-Mail: teubner.heidemarie@baua.bund.de.

Weitere Informationen:

Direkter Link zum Programm des Workshops "Gesundheitsgefahren bei Lkw-Fahrern - Wege der Prävention"

http://www.baua.de/nn_51196/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2008/pdf/Programm-LKW-Fahrer.pdf

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Was unser Gang verbirgt: Die Zukunft der Hirnstrommessung am Hanse-Wissenschaftskolleg
15.11.2019 | Hanse-Wissenschaftskolleg

nachricht Von Drehbuchschreibern und Chatbotdialogen
12.11.2019 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kein Seemannsgarn: Hochseeschifffahrt soll schadstoffärmer werden

11.12.2019 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Vernetzte Produktion in Echtzeit: Deutsch-schwedisches Testbed geht in die zweite Phase

11.12.2019 | Informationstechnologie

Verbesserte Architekturgläser durch Plasmabehandlung – Reinigung, Vorbehandlung & Haftungssteigerung

11.12.2019 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics