Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Serengeti darf nicht sterben - Workshop zu Naturschutz und Tourismus

22.02.2008
Heute endet im Serengeti Nationalpark in Tansania ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) unterstützter Workshop der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) zum nachhaltigen Tourismus in der Serengeti.

"Ziel des Workshops ist es, eine langfristige Vision und Strategie für die touristische Entwicklung in dieser, für den dortigen Tourismus so bedeutenden Region, zu entwickeln. Es gilt dieses wertvolle Ökosystem zu erhalten und für die lokale Bevölkerung zu entwickeln.

Wichtig ist es dabei die Balance zwischen der Entwicklung touristischer Infrastruktur, der nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen und dem Schutz der Natur zu finden und die Einkünfte aus dem Tourismus entsprechend zu nutzen," sagte BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.

Vor dem Hintergrund der raschen sozialen und ökonomischen Veränderungen und dem stetigen Wachstum des Tourismus in Tansania, bedarf es Visionen und Strategie für Mensch und Natur in der Serengeti. Die Veranstaltung, die wichtige Akteure aus Politik, Naturschutz und Tourismus an einen Tisch gebracht hat, soll den Grundstein für eine solche strategische Ausrichtung legen.

... mehr zu:
»Biodiversität »Serengeti

"Serengeti darf nicht sterben" war der Titel eines vor etwa 50 Jahren erschienenen Buchs und Films des bekannten Frankfurter Zoologen Prof. Dr. Bernhard Grzimek. Die von ihm begründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist seit dieser Zeit als Partner der Nationalparkbehörde TANAPA (Tanzania National Parks) direkt vor Ort präsent.

Hintergrund:
Der Tourismus ist weltweit ein bedeutsamer Wirtschaftszweig. Mit weltweit rund 100 Millionen Beschäftigten ist er der größte Arbeitgeber unter den Branchen. Grenzüberschreitende Reisen machen 25 bis 30 Prozent des Welthandels im Dienstleistungsbereich aus. Für Umwelt- und Naturschutz stellt der Tourismus jedoch häufig eine große Herausforderung dar. Erinnert sei beispielsweise an die Zerstörung von Ökosystemen in Küstenregionen, oder die Beeinträchtigung von seltenen Arten in Schutzgebieten, aber auch an die CO2 Belastung durch Flugreisen, etc.
Deshalb unterstützt das BfN z.B. Aktivitäten zur Entwicklung und Umsetzung der Europäischen Charta für nachhaltigen Tourismus, deren Ziel es ist Schutzgebiete auszuzeichnen, die sich für eine nachhaltige Tourismusentwicklung engagieren.

Während der vom 19.-30. Mai in Bonn stattfindenden Vertragsstaatenkonferenz des internationalen Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) ist die nachhaltige Nutzung von Biodiversität und natürlichen Ressourcen ein wichtiges Thema. Bereits 2004 hatten die 190 Vertragstaaten internationale Richtlinien zu Tourismus und Biodiversität verabschiedet, deren Umsetzung die Grundlage für eine nachhaltige touristische Entwicklung bieten. Insbesondere in Entwicklungsländern spielt der nachhaltige Tourismus als Instrument zum Schutz der Biodiversität und zur Armutsbekämpfung eine bedeutende Rolle.

Franz August Emde | idw
Weitere Informationen:
http://www.naturallianz.de

Weitere Berichte zu: Biodiversität Serengeti

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Kristallwachstum mit atomarer Präzision
08.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF

nachricht 15. Workshop Digital Broadcasting: Synergien zwischen Digitalem Rundfunk und Mobilfunk nutzen
02.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr

19.10.2018 | Materialwissenschaften

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos

19.10.2018 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics