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5th Workshop on Terahertz Technology – Call for Papers

13.09.2011
Am 6. und 7. März 2012 findet der 5. Workshop zum Thema Terahertz-Technik in Kaiserslautern statt. Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie finden hier Gelegenheit, sich über aktuelle Terahertz-Anwendungen auszutauschen. Letzter Einreichtermin für Workshop-Beiträge ist der 30. September 2011.

Das „International Forum on Terahertz Spectroscopy and Imaging“ veranstaltet den „5th Workshop on Terahertz Technology“ im Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern. Gastgeber für die zahlreichen Experten aus der ganzen Welt sind das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM und die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik. Chairmen der Veranstaltung sind Prof. Dr. René Beigang (TU Kaiserslautern, Abteilungsleiter Terahertz Messtechnik und Systeme am Fraunhofer IPM) sowie Prof. Dr. Karsten Buse (Uni Freiburg, Institutsleiter Fraunhofer IPM).

Call for Papers

Schwerpunkte der Veranstaltung sind Beiträge zur zerstörungsfreien Materialprüfung, zur Sicherheitstechnologie, zur Kommunikationstechnik, zu neuen Technologien sowie zu gesundheitlichen und gesellschaftlichen Aspekten von Terahertz-Wellen. Wie auch bei den vorangegangenen Workshops steht in Kaiserslautern besonders der industrielle Einsatz der Terahertz-Technik zur Diagnose, Messtechnik oder Prüfung im Mittelpunkt. Workshop-Beiträge können bis zum 30. September 2011 eingereicht werden – am einfachsten online unter http://www.vdi.de/gma/terahertz2012

Hintergrund: Terahertz – ein Spektralbereich mit Potenzial
Der Terahertz-Bereich ist ein bisher wenig industriell genutzter Teil des elektromagneti-schen Spektrums zwischen Mikrowellen und Infrarot. Lange Zeit sprach man von der Terahertz-Lücke, da es bis in die 1990er Jahre keine praktikablen Quellen für diesen Teil des Spektrums gab. Seit hier in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt wurden – unter anderem am Fraunhofer IPM – sind Terahertz-Wellen dank ihrer be-sonderen Eigenschaften zu einer wichtigen Zukunftstechnologie geworden: Mit ihrer Hilfe kann man versteckte Sprengstoffe oder Drogen detektieren, sie verraten, welche Stoffe durch ein Plastikrohr fließen und sie kann zerstörungsfrei Schichtdicken kontrol-lieren sowie Materialfehler in Keramik oder Kunststoff sichtbar machen. Terahertz-Wellen sind aufgrund ihrer niedrigen Energie für Menschen ungefährlich. Es gibt für die Praxis kaum Einschränkung der möglichen Einsatzorte.
Fraunhofer IPM:
Das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM verfügt über langjährige Erfahrung in optischer 2-D- und 3-D-Messtechnik. Fraunhofer IPM entwickelt und realisiert schlüsselfertige optische Sensor- und Belichtungssysteme. Auf dem Gebiet der Thermoelektrik ist das Institut führend in der Materialforschung, der Simulation und dem Aufbau von Systemen. In der Dünnschichttechnik arbeitet Fraunhofer IPM an Materialien, Herstellungsprozessen und Systemen, ein weiteres Betätigungsfeld ist die Halbleiter-Gassensorik. Für Terahertz-Technik sowie -Messsysteme entwickelt das Institut Emitter- und Detektorkomponenten, die in der Prozessmesstechnik, Qualitätsprüfung oder der Sicherheitstechnik eingesetzt werden sollen.

Dr.-Ing. Joachim Jonuscheit | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/gma/terahertz2012
http://www.ipm.fraunhofer.de/fhg/ipm/messen/veranstaltungen/5th_thz_ws/5th_thz_ws.jsp

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