Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ways to Solutions: Innovationen aus dem echten Norden auf der Hannover Messe

12.02.2018

Universität Kiel und ihre Partner werben auf weltgrößter Industriemesse für Forschungs- und Industriestandort Schleswig-Holstein – Ministerpräsident eröffnet CAU-Stand – Europäischer Röntgenlaser XFEL bietet Unternehmen Kooperationen an

Wissenschaft trägt wesentlich zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes bei. Vom 23. bis 27. April zeigen die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und ihre Partner auf der Hannover Messe, wie innovationsstark der Forschungs- und Industriestandort Schleswig-Holstein ist.


2018 präsentiert sich der European XFEL auf dem CAU-Stand bei der Hannover Messe. Hier arbeitet eine Wissenschaftlerin am European XFEL mit einer Flüssigkeitsstrahl-Vakuumpumpe.

Foto/Copyright: European XFEL

„Nach dem gelungenen Auftritt im vergangenen Jahr freuen wir uns sehr, dass wir diesmal mit dem Land, der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH), der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft (KiWi) und dem Europäischen Röntgenlaser XFEL vier starke Partner an unserer Seite haben.

Unter dem Motto ‚WAYS TO SOLUTIONS‘ (‚Wege zu Lösungen‘) stellen wir auf der weltgrößten Industriemesse exzellente CAU-Forschung und ihren Beitrag zu Innovation und Wohlstand heraus“, kündigte Uni-Präsident Professor Lutz Kipp am Montag, 12. Februar, in Kiel an.

Schleswig-Holstein-Tag mit Ministerpräsident Daniel Günther

Auf 250 Quadratmetern werben die vier Partner in der Messehalle 2 (Research&Technology) mit Präsentationen, Fachvorträgen und Exponaten rund um die Themen Forschung, Wissenstransfer, Patente und Gründungsinitiativen gemeinsam für den Wissenschafts- und Industriestandort Schleswig-Holstein. Erstmals gibt es am Montag, 23. April, einen Schleswig-Holstein-Tag auf der Hannover Messe.

„Ich freue mich, dass das Land am Eröffnungstag der Messe am Stand der CAU zu einem Empfang ‚Wirtschaft trifft Wissenschaft – Wissenschaft trifft Wirtschaft‘ einlädt. Viele innovative Ideen und Technologien werden in Schleswig-Holstein entwickelt. Daher haben wir allen Grund, uns selbstbewusst auf der weltgrößten Industriemesse zu präsentieren“, sagt Ministerpräsident Daniel Günther. Dr. Bernd Bösche, Geschäftsführer der WTSH, ergänzt: „Eine wichtige Aufgabe der WTSH ist es, Unternehmen und Hochschulen zielgerichtet zu vernetzen und Kooperationen anzuregen. Eine solche Zusammenarbeit bringt für beide Seiten erkennbare Vorteile. Das möchten wir gern gemeinsam mit der CAU auf der Hannover Messe an ausgewählten Beispielen verdeutlichen.“

Kiel Solutions auf der Hannover Messe

Am Donnerstag, 26. April, verbringt die Kieler Wirtschaftsförderung mit Unternehmerinnen, Unternehmern, Gründerinnen, Gründern und Nachwuchsfachkräften aus den Zukunftsbranchen Industrie und Digitale Wirtschaft einen Tag auf der Messe. Am Nachmittag präsentiert sich auf dem CAU-Stand unter dem Motto „Kiel Solutions“ der Wirtschaftsstandort Kiel mit seiner ganzen Vielfalt: vom Weltmarktführer über erfolgreiche Beispiele des Wissenstransfers aus der Hochschule in die Wirtschaft bis hin zu innovativen Produktentwicklungen und Zukunftsquartieren.

„Aus der Forschung in die Wirtschaft, von der Innovation zum Markt, von der Idee zum Produkt. Seite an Seite zeigen wir die Stärken und die Innovationskraft des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Kiel“, freut sich Werner Kässens, Geschäftsführer der KiWi, auf den gemeinsamen Auftritt. Mit einer einzigartigen Mischung aus Networking und Inspiration werden auf der Messe bestehende Kontakte ausgebaut und neue geknüpft. „Die einfache und wirksame Idee ist, Unternehmen, Gründer, innovative Quartiere, Hochschule, Nachwuchs und Institutionen miteinander zu verbinden. Man muss es eben nur tun. So wie hier“, lobt Kässens die CAU-Initiative.

Europäischer Röntgenlaser XFEL bietet Industrie Kooperationen an

Erstmals präsentiert sich in diesem Jahr auch der Europäische Röntgenlaser XFEL auf dem CAU-Stand in Hannover. Die von elf Ländern getragene Forschungsanlage der Superlative im schleswig-holsteinischen Schenefeld steht beispielhaft für die wissenschaftliche und grenzübergreifende Zusammenarbeit. Hier werden ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich erzeugt – 27.000 Mal in der Sekunde und mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die der besten Röntgenstrahlungsquellen herkömmlicher Art. Der weltweit größte Röntgenlaser eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten für Forschende und industrielle Anwender. So lassen sich mit den ultraschnellen Röntgenblitzen atomare Details von Viren und Zellen entschlüsseln, dreidimensionale Aufnahmen aus dem Nanokosmos machen, chemische Reaktionen filmen oder Vorgänge wie die im Inneren von Planeten untersuchen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir auf der Hannover Messe auf unsere Dienstleistungs- und Kooperationsangebote aufmerksam machen können“, erklärt European XFEL-Geschäftsführer Professor Robert Feidenhans’l und hofft auf viele ergiebige Gespräche mit interessierten Unternehmen. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der Industrie gebe es viele. Feidenhans’l: „Am European XFEL können internationale Forschergruppen oder Unternehmen komplexe Instrumente nutzen, um ihre Experimente zu machen. Wir tragen damit dazu bei, die Natur besser zu verstehen und innovative neue Technologien zu entwickeln. Sie können selbst mit unserer Anlage forschen und sich von unseren Expertinnen und Experten beraten lassen. Oder sie entwickeln und erproben mit uns gemeinsam neue, marktfähige Technologien.“

Denkbare Anwendungsgebiete seien neuartige Komponenten für intelligente Stromnetze, neue Materialien für die Luftfahrt, Wirkstoffforschung für neue Medikamente oder neue Ansätze für eine höhere Rechenleistung und Speicherkapazität bei Computern. „Die Bandbreite der Projekte, an denen European XFEL und Industrie gemeinsam arbeiten können, ist groß“, so der Physiker.

Das vollständige Programm ist von Mitte März an online einsehbar unter http://www.uni-kiel.de/hannovermesse.

Bilder stehen zum Download bereit:
http://www.uni-kiel.de/download/pm/2018/2018-030-1.jpg
Volle Fahrt voraus: Vom 23. bis 27. April zeigt die Uni Kiel in Hannover mit ihren Partnern Spitzenforschung von der Förde und bietet wieder ein Forum für Zukunftsfragen.
Foto/Copyright: Claudia Eulitz, CAU

http://www.uni-kiel.de/download/pm/2018/2018-030-2.jpg
2018 präsentiert sich der European XFEL auf dem CAU-Stand bei der Hannover Messe. Hier arbeitet eine Wissenschaftlerin am European XFEL mit einer Flüssigkeitsstrahl-Vakuumpumpe.
Foto/Copyright: European XFEL

Weitere Informationen unter:
http://www.uni-kiel.de/hannovermesse
http://www.xfel.eu/science
http://www.wtsh.de
http://www.kiwi-kiel.de

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
E-Mail: presse@uv.uni-kiel.de, Internet: www.uni-kiel.de, Twitter: www.twitter.com/kieluni
Facebook: www.facebook.com/kieluni, Instagram: instagram.com/kieluni

Weitere Informationen:

http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/index.php?pmid=2018-030-hannover-messe

Dr. Boris Pawlowski | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer ESK macht verteilte Anwendungen in der Produktion verlässlich
15.11.2018 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht 5G sichert Zukunft von Industrie 4.0 – DFKI mit der SmartFactoryKL auf der SPS IPC Drives
13.11.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine kalte Supererde in unserer Nachbarschaft

Der sechs Lichtjahre entfernte Barnards Stern beherbergt einen Exoplaneten

Einer internationalen Gruppe von Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg ist es gelungen, beim nur sechs Lichtjahre...

Im Focus: Mit Gold Krankheiten aufspüren

Röntgenfluoreszenz könnte neue Diagnosemöglichkeiten in der Medizin eröffnen

Ein Präzisions-Röntgenverfahren soll Krebs früher erkennen sowie die Entwicklung und Kontrolle von Medikamenten verbessern können. Wie ein Forschungsteam unter...

Im Focus: Ein Chip mit echten Blutgefäßen

An der TU Wien wurden Bio-Chips entwickelt, in denen man Gewebe herstellen und untersuchen kann. Die Stoffzufuhr lässt sich dabei sehr präzise dosieren.

Menschliche Zellen in der Petrischale zu vermehren, ist heute keine große Herausforderung mehr. Künstliches Gewebe herzustellen, durchzogen von feinen...

Im Focus: A Chip with Blood Vessels

Biochips have been developed at TU Wien (Vienna), on which tissue can be produced and examined. This allows supplying the tissue with different substances in a very controlled way.

Cultivating human cells in the Petri dish is not a big challenge today. Producing artificial tissue, however, permeated by fine blood vessels, is a much more...

Im Focus: Optimierung von Legierungswerkstoffen: Diffusionsvorgänge in Nanoteilchen entschlüsselt

Ein Forschungsteam der TU Graz entdeckt atomar ablaufende Prozesse, die neue Ansätze zur Verbesserung von Materialeigenschaften liefern.

Aluminiumlegierungen verfügen über einzigartige Materialeigenschaften und sind unverzichtbare Werkstoffe im Flugzeugbau sowie in der Weltraumtechnik.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Können Roboter im Alter Spaß machen?

14.11.2018 | Veranstaltungen

Tagung informiert über künstliche Intelligenz

13.11.2018 | Veranstaltungen

Wer rechnet schneller? Algorithmen und ihre gesellschaftliche Überwachung

12.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Emulsionen masschneidern

15.11.2018 | Materialwissenschaften

LTE-V2X-Direktkommunikation für mehr Verkehrssicherheit

15.11.2018 | Informationstechnologie

Daten „fühlen“ mit haptischen Displays

15.11.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics