Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vorläufiger Schlussbericht: Schwungvolle IFH/Intherm 2010

19.04.2010
  • 690 Aussteller aus 17 Ländern mit hoher Zufriedenheit
  • Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind Kernthemen bei den Bereichen Sanitär, Heizung, Klima
  • Bestnoten von Seiten der Besucher

47.600 Fachbesucher suchten einen kompletten Überblick über die SHK-Produkte und sie fanden diesen auf der IFH/Intherm. Dieser hohe Zuspruch spiegelt sich auch in der gestiegenen Zufriedenheit der Fachbesucher wider.

93,6 % (2008: 90 %) bewerten die Vollständigkeit und die Tiefe der Angebotspalette mit „gut bis ausgezeichnet“. Neue Maßstäbe setzte die Messe in Bezug auf die Fachbesucherquote (94 Prozent) und ausstellenden Firmen. 690 Aussteller (2008: 652) aus 17 Ländern präsentierten sich auf 38.000 m² Hallenfläche (netto) in Nürnberg. Sie zeigten den Fachbesuchern alles, was sie über die Bereiche Sanitär, Heizung, Klima, Erneuerbare Energien aktuell wissen müssen.

Nach vier Messetagen resümierte Dieter Dohr, Geschäftsführungsvorsitzender der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH: „Wir ziehen eine positive Bilanz, weil die Aussteller unisono mit ihren auf der Messe erzielten Ergebnissen sehr zufrieden waren. Die IFH/Intherm hat wieder mal bewiesen, dass sie ein ganz zentraler Marktplatz für die gesamte Branche ist. Sie hat wieder auf ihre Messe in Nürnberg gesetzt. Denn hier findet jeder die gesamte Palette der SHK-Produkte.“

Sich über neue Produkte zu informieren, ist angesichts der allgemein guten Stimmungslage im SHK-Handwerk wichtig. 79,1 % der Befragten schätzen die wirtschaftliche Situation mit „gut bis ausgezeichnet“ ein. Daher war die Suche nach Marktinformationen und Neuheiten für die Fachbesucher vorrangiges Ziel. Dies konnten sie mit einem Besuch der Messe in Nürnberg erreichen: 90 % vergaben die Top-Werte „gut bis ausgezeichnet“. „Vom ersten Tag an verzeichnete die Messe einen höchst erfreulichen Besucherzuspruch und die Aussteller schrieben wieder Aufträge direkt auf ihren Ständen. Das wichtigste Ziel haben die Betriebe mit ihrem Messeauftritt erreicht: Die Außendienstmitarbeiter konnten bestehende Kontakte pflegen und neue Kunden gewinnen,“ bilanzierte Manfred Stather, Vorsitzender des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg.

Die Messe hat aber für Stather noch einen weiteren wichtigen Effekt bewirkt: „Von dieser Stimmung wird nun auch das Geschäft der SHK-Handwerker profitieren und die Auftragslage weiter beflügeln. In vielen Gesprächen mit den Ausstellern wurde immer wieder die hohe Qualität der Fachbesucher hervorgehoben. Hier zahlt sich offenbar die Arbeit der Fachverbände für eine ständige Qualifizierung ihrer Innungsfachbetriebe aus.“

Im Mittelpunkt der vier IFH/Intherm-Angebotsbereiche Sanitär, Heizung, Klima, Erneuerbare Energien standen die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Dies reichte von innovativen Klima- und Lüftungssystemen und Heizungsanlagen bis hin zu wassersparenden Sanitärlösungen. Für die Führungsrolle der IFH/Intherm sieht Michael Hilpert, Vorsitzender des Fachverbandes SHK Bayern, mehrere Gründe: „Die Stärke der Messe ist es einerseits neue Sanitärtrends im Bad, wie Ressourcenschonung, Wellness und Design, und andererseits die regenerativen Technologien in all ihren Facetten komplett abzubilden. Die Aussteller haben dies wieder mit hervorragenden Präsentationen gezeigt.“

Welche Kompetenz die IFH/Intherm bei jeglicher Form regenerativer Energien einnimmt, belegen die von den Fachbesuchern beim Angebotsbereich „Erneuerbare Energien“ abgegebenen Bewertungen. 92,8 % der Befragten vergaben die Noten „gut bis ausgezeichnet“. Wie vielfältig und innovativ Energieund Stromerzeugung der Zukunft aussehen kann, hat man in Nürnberg erlebt. An einem weiteren Ausbau dieser hervorgehobenen Position der IFH/Intherm werden die Messeträgerverbände gemeinsam mit der Messeveranstalterin GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH arbeiten. „Nürnberg zeigte bereits 2010, dass bei der Ausnutzung von unterschiedlichen Energiequellen offenbar keine Grenzen gesetzt sind – außer vielleicht mit der geothermischen Energie aus Vulkanen“, wie Hilpert schmunzelnd hinzufügt.

Aufgrund der besonderen Stellung der IFH/Intherm im Bereich Erneuerbare Energien war Nürnberg daher der ideale Ort für den Startschuss der Wärmepumpen-Aktionswochen des Bundesverbandes Wärmepumpe bwp und des BDH Bundesverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umweltschutz e. V.. Auch im Rahmenprogramm gab es etliche „grüne“ bzw. „blaue“ Schwerpunkte wie z. B. die täglichen Fachvorträge auf dem Zukunftsforum SHK über alle Themen der Gebäudetechnik und der Solarkönig. Weitere Höhepunkte waren zudem die Premiere der erstmals ausgelobten Auszeichnung „Bäder-Star“ und die kostenfreien Architektenrundgänge.

Eines steht für 76,8 % der Fachbesucher bereits heute schon fest: Sie werden vom 18. bis 21. April 2012 die nächste IFH/Intherm besuchen.

Pressekontakt:
Dr. Patrik Hof, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mélanie Diss, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (089) 9 49 55-163
Telefax: +49 (089) 9 49 55-169
diss@ghm.de

Mélanie Diss | GHM
Weitere Informationen:
http://www.ifh-intherm.de
http://www.ghm.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Von IT-Rack bis Edge: Antworten für die industrielle Transformation
10.07.2020 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht ILA Goes Digital – Automatisierung & Produktionstechnik für die wandlungsfähige Flugzeugproduktion
29.06.2020 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hammer-on – wie man Atome schneller schwingen lässt

Schwingungen von Atomen in einem Kristall des Halbleiters Galliumarsenid (GaAs) lassen sich durch einen optisch erzeugten Strom impulsiv zu höherer Frequenz verschieben. Die mit dem Strom verknüpfte Ladungsverschiebung zwischen Gallium- und Arsen-Atomen wirkt über elektrische Wechselwirkungen zurück auf die Schwingungen.

Hammer-on ist eine von vielen Rockmusikern benutzte Technik, um mit der Gitarre schnelle Tonfolgen zu spielen und zu verbinden. Dabei wird eine schwingende...

Im Focus: Kryoelektronenmikroskopie: Hochauflösende Bilder mit günstiger Technik

Mit einem Standard-Kryoelektronenmikroskop erzielen Biochemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstaunlich gute Aufnahmen, die mit denen weit teurerer Geräte mithalten können. Es ist ihnen gelungen, die Struktur eines Eisenspeicherproteins fast bis auf Atomebene aufzuklären. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "PLOS One" veröffentlicht.

Kryoelektronenmikroskopie hat in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, besonders um die Struktur von Proteinen aufzuklären. Die Entwickler...

Im Focus: Electron cryo-microscopy: Using inexpensive technology to produce high-resolution images

Biochemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have used a standard electron cryo-microscope to achieve surprisingly good images that are on par with those taken by far more sophisticated equipment. They have succeeded in determining the structure of ferritin almost at the atomic level. Their results were published in the journal "PLOS ONE".

Electron cryo-microscopy has become increasingly important in recent years, especially in shedding light on protein structures. The developers of the new...

Im Focus: Neue Schlankheitstipps für Computerchips

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn man elektronische Bauteile immer kleiner machen will, braucht man dafür auch die passenden Isolator-Materialien.

Immer kleiner und immer kompakter – das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte...

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wind trägt Mikroplastik in die Arktis

14.07.2020 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Nanoelektronik lernt wie das Gehirn

14.07.2020 | Informationstechnologie

Anwendungslabor Industrie 4.0 der THD: Smarte Lösungen für die Unikatproduktion

14.07.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics