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TU Kaiserslautern zeigt prämierte Forschung auf der Biotechnica

12.09.2013
Zum 20. Mal findet die Biotechnica, nach eigenen Aussagen Europas Branchentreff Nr. 1 für Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik, vom 8.-10. Oktober in Hannover statt. Am Rheinland-Pfalz-Stand in Halle 9 (Stand G07) wird auch wieder die TU Kaiserslautern zu finden sein.

Die noch junge Nachwuchsgruppe BioSats, die sich mit der Vorbehandlung nachwachsender Rohstoffe für Bioraffinerien befasst, erhielt einen Forschungspreis von 50.000 €. Prämiert wurde ein neues Reaktionssystem, bei dem in winzigen Tropfen, die von einer Hülle umgeben sind, (bio-)chemische Reaktionen stattfinden. Vorteilhaft ist, dass sich diese „Mikroreaktoren“ durch Magnetfelder bewegen, am Ziel positionieren und dort „arbeiten“ zu lassen. Der Vision der Forscher, „biotechnologische Produktionsstraßen“ zu bauen, ist man damit näher gekommen.


Schema der Mikroreaktor-Plattformtechnologie
TU Kaiserslautern

Präsentiert wird auch der noch junge Studiengang der Bio- und Chemieingenieurwissenschaften. Es handelt sich um ein interdisziplinäres und innovatives Studienangebot, das Natur- und Ingenieurwissenschaften miteinander verbindet und dabei den Fokus auf die Chemie und die (Bio-)Verfahrenstechnik richtet.

Das Transfernetz Rheinland-Pfalz, der Zusammenschluss aller Hochschultransferstellen, ist ebenfalls am Rheinland-Pfalz-Stand vertreten. Es versteht sich als Partner im Innovationsprozess und fungiert quasi als Türöffner in die Welt der Wissenschaft.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Klaus Dosch, TU Kaiserslautern
Kontaktstelle für Information und Technologie,
Tel.: 0631/205-3001
Fax: 0631/205-2198
E-Mail: messe@kit.uni-kl.de
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Die Exponate im Detail
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MarbleLab: Mikroreaktor-Plattformtechnologie zur parallelen Reaktionsführung
Im vergangenen Jahr wurde ein vollkommen neues Reaktionssystem mit einem Forschungspreis in Höhe von 50.000 Euro prämiert. Es dient der automatischen Reaktionsführung im Mikrolitermaßstab zur Optimierung komplexer (bio-)chemischer Systeme. Dies ist aufgrund der hohen Parameterzahl eine besondere Herausforderung. Oft werden Pipettierroboter oder Mikrofluidik-Chips zur Durchführung paralleler Reaktionen genutzt. Die Reaktionsträger (Chips oder Multiwellplatten) müssen hierfür jedoch arbeitsaufwändig vorbereitet werden und dienen nur vorab bestimmten Anwendungen.

Eine Lösung für universelle Reaktionsführungen sind „Mikroreaktoren“ (MR), die mit schützenden hydrophoben Hüllen versehen sind. Im Kern der MR können beliebige wässrige Reaktionslösungen gelagert und transportiert werden. Durch Einsatz magnetisierbarer Hüllenbestandteile können solche MRs kontaktlos bewegt und miteinander in Reaktion gebracht werden. Zusätzlich ist die Positionierung der MRs auf Katalysatoren, die zuvor auf einer Oberfläche fixiert wurden, möglich. Dies macht die Vorfertigung von Mikrokanälen konventioneller Mikrofluidiksysteme überflüssig. Die nahezu beliebige Anwendbarkeit der MRs bietet ein universelles Reaktionskonzept bis hin zu zellfreien Produktionssystemen.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Nils Tippkötter
Nachwuchsgruppe BioSats
FB Maschinenbau und Verfahrenstechnik
TU Kaiserslautern
67663 Kaiserslautern
Telefon: +49 (0)631/205-5445
E-Mail: tippkoetter@mv.uni-kl.de
Internet: http://www.mv.uni-kl.de/biovt
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Studiengang Bio- und Chemieingenieurwissenschaften
Mit dem interdisziplinären Studiengang Bio- und Chemieingenieurwissenschaften (BCI) besteht seit nunmehr zwei Jahren ein innovatives Studienangebot an der TU Kaiserslautern, das Natur- und Ingenieurwissenschaften miteinander verbindet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Gebieten Chemie und (Bio-) Verfahrenstechnik. Das Studium gliedert sich in einen siebensemestrigen Bachelor- und einen darauf aufbauenden dreisemestrigen Masterstudiengang. Ein nahtloser Übergang vom Bachelor- in den Masterstudiengang ist möglich, da während des Bachelorstudiums – je nach Studienfortschritt – bereits Module des Masterstudiengangs absolviert werden können.

Die Studierenden profitieren von den zahlreichen Industriekontakten am Hochschulstandort und werden während des Studiums intensiv von den Dozenten betreut. So steht jedem Studierenden mit Beginn des Studiums ein Hochschullehrer als Mentor zur Seite, mit dem Fragen zum Studienverlauf geklärt und individuelle Studienpläne abgestimmt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.uni-kl.de/bci
Ansprechpartner:
Dr.-Ing K. Muffler / Prof. Dr. R. Ulber
Lehrgebiet Bioverfahrenstechnik
FB Maschinenbau und Verfahrenstechnik
TU Kaiserslautern
67663 Kaiserslautern
Telefon (Dr. Muffler): +49 (0)631/205-2978
Telefon (Prof. Ulber): +49 (0)631/205-4043/-4044
E-Mail: muffler@rhrk.uni-kl.de und ulber@mv.uni-kl.de
Internet: http://www.uni-kl.de/bci
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Transfernetz Rheinland-Pfalz: Wissen für die Wirtschaft aus den Hochschulen des Landes
Das Transfernetz Rheinland-Pfalz ist der Verbund der Wissens- und Technologietransferstellen der elf Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz.
Als Ihr Partner im Innovationsprozess öffnen wir Ihnen die Tür in die Welt der Wissenschaft in Rheinland-Pfalz.
Durch uns
- erhalten Sie Informationen zu aktuellen Forschungsergebnissen und Zugang zu moderner Forschungsinfrastruktur
- finden Sie Kooperationspartner für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte
- lernen Sie qualifizierten Nachwuchs kennen – Ihre Arbeitskräfte von morgen!
- bekommen Sie detaillierte Information zu gewerblichen Schutzrechten, Markt- und Wettbewerbsfragen

Wir erörtern mit Ihnen Ihre Fragestellungen und ermitteln Ihren konkreten Bedarf. Anschließend sorgen wir dafür, dass Sie Ihre Problemlösungen schnell und kompetent aus einer Hand erhalten.

Ansprechpartner:
Robert Wörner
Hochschule Ludwigshafen
67059 Ludwigshafen
Telefon: +49 (0)621/5203-263
E-Mail: robert.woerner@hs-lu.de
Internet: http://www.transfernetz-rlp.de

Klaus Dosch | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.uni-kl.de/forschende/messebeteiligungen/messen-2013/bt2013/

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