Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Thüringer Erfindungen auf Internationaler Erfindermesse in Genf

24.03.2011
Auf der „inventions Geneva“, der internationalen Leitmesse für Erfindungen in Genf, werden vierzehn neu entwickelte Produkte und Verfahren aus Thüringen vorgestellt.

Die Messe wird von der Patentverwertungsagentur (PVA) für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im PATON – Landespatentzentrum Thüringen der TU Ilmenau gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Erfinderförderung, Innovationen und Netzwerkmanagement (ERiNET) organisiert. Unterstützt wird diese besondere Leitveranstaltung durch die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).


Eine EEG-Haube der TU Ilmenau mit innovativen integrierten Antrieben zur Positionierung der Elektroden. Foto: TU Ilmenau


Mit neuen Programmen der TU Ilmenau kann Schrift extrem präzise gefräst werden. Foto: TU Ilmenau

Die 39. internationale Messe für Erfindungen findet vom 6. bis 10. April im Messezentrum Genf statt. Zur diesjährigen „inventions Geneva“ werden 60.000 Besucher aus aller Welt in der Schweiz erwartet, darunter mehrere Tausend Unternehmensführer, Finanziers und Sachverständige. Über 700 Aussteller aus 45 Ländern bieten Innovationen, Produktneuheiten und Entwicklungen an, unter ihnen auch vierzehn aus Thüringen. Die TU Ilmenau führt einen neuen nachgiebigen Fluidantrieb vor, mit dem Sensoren bei EEG-Messungen, also bei Messungen der Hirnströme, positioniert werden (Foto 1). Ebenso präsentiert die einzige technische Universität Thüringens neuartige Programme zum Aufbringen von Schrift auf zylindrischen und kegelförmigen Oberflächen mittels 5-Achs-Fräsmaschinen (Foto 2). Die vierzehn Innovatoren und Erfinder aus Thüringen präsentieren ihre Produkt- und Verfahrensentwicklungen in Halle 7 des Genfer Messezentrums.

Ein wichtiges Thema auf der diesjährigen Leitveranstaltung in Genf sind Entwicklungen und Technologien, die besonders auf die Schonung von Ressourcen ausgerichtet sind. Dabei geht es um die gesamte Wertschöpfungskette angefangen von der Idee über die Entwicklung eines Prototypen oder Funktionsmusters bis zur schutzrechtlichen Sicherung durch ein Patent oder Gebrauchsmuster.

Sehr unkompliziert können auf der Genfer Messe auch neue Produktions- und Vertriebsnetzwerke geknüpft und im Netzwerk Gemeinsamkeiten gefunden werden. Dazu dürfte auch die hohe Zufriedenheit der Teilnehmer an der letztjährigen Veranstaltung beigetragen haben. In einer Umfrage bewerteten 80 Prozent aller Befragten die Kontaktmöglichkeiten mit „sehr gut“ oder „gut“, 15 Prozent waren immerhin noch „zufrieden“. Rund ein Drittel der Teilnehmer konnte noch während der Messe konkrete Kooperationsbeziehungen knüpfen oder erste Abschlüsse erzielen.

Die Patentverwertungsagentur für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen des Freistaates Thüringens verwertet eine Vielzahl von patentrechtlich geschützten Forschungs- und Entwicklungsergebnissen dieser Wissenschaftseinrichtungen.

Kontakt:
Technische Universität Ilmenau
PATON - Landespatentzentrum Thüringen
Patentverwertungsagentur
Sabine Milde
Telefon: 03677 / 69-4503
Email: paton.pva@tu-ilmenau.de

Bettina Wegner | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-ilmenau.de/paton/patentverwertung/technologieangebote

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics