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SPS IPC Drives 2014, Halle 11: Umfassende Portfolioerweiterung bei Automatisierungs-Controllern

10.10.2014
  • Aktuelle Simatic-Controllergeneration um Vielzahl neuer Controller erweitert
  • Schwerpunkt Safety Integrated: Failsafe CPUs für alle Advanced sowie erstmals für Basic und Distributed Controller
  • Software-Controller für die PC-basierte Automatisierung
  • Modularer Open Controller: PC-basierter Software-Controller, Visualisierung und zentrale I/Os in einem Gerät

Eine ganze Palette neuer Automatisierungs-Controller hat Siemens entwickelt. Die umfassende Portfolio-Ergänzung erweitert deutlich die Einsatzmöglichkeiten der aktuellen Simatic-Controllergeneration. Schwerpunkt ist das erweiterte Angebot für Safety Integrated mit Failsafe-CPUs für alle Advanced Controller Simatic S7-1500 und erstmals für die Basic Controller Simatic S7-1200 sowie Distributed Controller Simatic ET 200SP. Neu im Angebotsspektrum ist auch ein Software-Controller auf Basis Simatic S7-1500 für die PC-basierte Automatisierung sowie der kompakte Open Controller mit PC-basiertem Software-Controller, Visualisierung und zentralen I/Os in einem Gerät bei den Distributed Controllern. Das komplette Spektrum der Automatisierungs-Controller ist übersichtlich unter siemens.com/simatic-controller abrufbar.

Die neuen Controller erweitern das in Leistung und Funktionalität skalierbare Angebot an Simatic-Controllern. Dabei führen die leistungsstärkeren Controller die Funktionalität der kleineren fort. Der Anwender profitiert von einheitlichen Abläufen sowie hoher Effizienz bei Engineering, Betrieb und Wartung. Die neuen Simatic-Controller sind nahtlos im Engineering-Framework TIA Portal (Totally Integrated Automation Portal) integriert. Dies vereinfacht Engineering, Projektierung und Nutzung neuer Funktionen.

Schwerpunkt der Portfolioerweiterung sind CPUs für die fehlersichere Automatisierung Safety Integrated. Vier in der Leistung abgestufte Failsafe-CPUs ergänzen die Advanced Controller Simatic S7-1500: CPU 1517F eignet sich für mittlere bis anspruchsvolle Sicherheitsanwendungen, die CPUs 1511F, 1513F und 1515F werden für weniger komplexe Aufgaben eingesetzt. Erstmals gibt es mit 1214FC und 1215FC zwei Failsafe-CPUs für die Basic Controller Simatic S7-1200, zusätzlich eine Reihe fehlersicherer I/O-Module. Ergänzt wird das deutlich erweiterte Siemens-Angebot für Safety Integrated durch die ersten CPUs 1510SP F und CPU 1512SP F für die modulare, fehlersichere Automatisierung mit den Distributed Controllern. Im Engineeringtool Step 7 Safety Advanced V13, in neuer Version SP1 um zusätzliche fehlersichere Funktionen erweitert, erstellt der Anwender bei gleichem Engineering und Bedienkonzept für Standard- wie auch sicherheitsgerichtete Aufgaben seine Programme für die Simatic Failsafe-Controller.

Erstmals hat Siemens die PC-basierte Automatisierung in das Angebotsspektrum der aktuellen Simatic-Controllergeneration aufgenommen. Der Software-Controller CPU 1507S auf Basis Simatic S7-1500 für die PC-basierte Automatisierung mit Simatic-Industrie-PCs wird unabhängig von Windows betrieben und bietet dadurch eine hohe Systemverfügbarkeit: Dies begünstigt zum Beispiel den schnellen Hochlauf der Steuerung und ermöglicht Windows-Updates und Reboot bei laufender Steuerung. Die Kombination aus PC-basierter Steuerung und Hochsprachenprogrammen eignet sich besonders für den Sondermaschinenbau. Der neue Software-Controller ist bei Programmen und Handling im Engineering voll kompatibel zu den Standard Simatic-S7-1500-Controllern. Er verfügt über Know-how- und Zugriffsschutz sowie wichtige Automatisierungsfunktionen wie etwa zur Positionierung von Achsen oder Schnittstellen zu Profibus und Profinet.

Neu bei den modularen Distributed Controllern und besonders geeignet für den Serienmaschinenbau ist der kompakte Simatic ET 200SP Open Controller. Er verbindet als erster Controller dieses Typs die Funktionen eines PC-basierten Software-Controllers mit Visualisierung, Windows-Anwendungen und zentralen I/Os (Input/Output) in einem kompakten Gerät. Der Open Controller ist flexibel mit den Standard-ET-200SP-Modulen erweiterbar und optimiert für Maschinen mit verteilter Architektur. Zum Beispiel benötigt er durch die kompakte Bauform nur wenig Platz im Schaltschrank.
Abgerundet wird das neue Controller-Angebot von Siemens mit der bisher leistungsstärksten CPU Siplus S7-1518 für extreme Umgebungsbedingungen. Diese bietet dieselben Leistungsmerkmale wie die entsprechende High-End-CPU aus dem Spektrum der Advanced Controller und lässt sich in einer erweiterten Aufstellhöhe von minus 1000 bis plus 5000 Meter betreiben. Siplus S7-1518 ist für den Einsatz in aggressiver Atmosphäre wie Salznebel geeignet sowie schadgasresistent gegen chemisch, biologisch und mechanisch aktive Stoffe.

Hintergrundinformation:

Das Portfolio der aktuellen Simatic-Controllergeneration besteht aus Basic, Advanced, Distributed und Software Controllern. Die Basic Controller S7-1200 werden für einfache und Stand-alone-Anwendungen eingesetzt, die Advanced Controller S7-1500 für komplexe, die Distributed Controller ET 200SP für dezentrale und die Software Controller für PC-basierte Anwendungen.

Weitere Informationen unter www.siemens.de/simatic-controller

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2013, das am 30. September 2013 endete, erzielte Siemens auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 75,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Milliarden Euro. Ende September 2013 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 362.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com

Reference Number: PR2014100004DFDE

Ansprechpartner

Herr Gerhard Stauß
Division Digital Factory

Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475   Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7945

Gerhard Stauß | Siemens Digital Factory

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