Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens zeigt effiziente und umweltschonende Prozesslösungen für den gesamten Wasserkreislauf

12.08.2010
Unter dem Motto “Neue Perspektiven für die Umwelt” steht auf der IFAT ENTSORGA in München neben der Wasser- und Abwasserreinigung das Thema Rohstoffverwertung im Mittelpunkt. Siemens präsentiert auf der internationalen Fachmesse für Umwelttechnologie vom 13. bis zum 17. September 2010 in Halle A1 komplette Prozesslösungen für den Wasserkreislauf.

Dazu gehören Aufbereitungsanlagen für Prozess- und Trinkwasser ebenso wie Systeme für den Wassertransport und Energy-Management-Konzepte. Diese ermöglichen Kommunen und Industrie, Wasser umweltschonend und zugleich effizient zu nutzen.

Weltweit wächst der Bedarf an Trink- und Prozesswasser, aber auch das Bewusstsein für dessen begrenzte Verfügbarkeit. Zugleich steigen die qualitativen Anforderungen an die Behandlung von Wasser, Abwasser sowie Klärschlamm und damit die Kosten für Kommunen und Industrie. Siemens bietet für die Komponenten des Wasserkreislaufs aufeinander abgestimmte Technologien, mit deren Hilfe Anlagenbetreiber nachhaltig und gleichzeitig effizient wirtschaften können. Schwerpunkte auf der IFAT ENTSORGA bilden die Themenfelder optimale Wassernutzung, Energy Management und Infrastruktur.

Optimale Wassernutzung: Technologien zur Aufbereitung und Wiederverwendung fördern nachhaltiges Wirtschaften

Bis 2025 soll der weltweite Wasserverbrauch um vierzig Prozent steigen; parallel dazu verschlechtert sich die Qualität des Rohwassers. Dennoch müssen kommunale Versorger Wasser in gleichbleibend hoher Güte zur Verfügung stellen. Für dessen Aufbereitung bietet Siemens unter anderem Ultrafiltrationsprodukte aus der Memcor-Reihe. Schwebstoffe und Krankheitserreger lassen sich mithilfe der Memcor-Hohlfasertechnologie effektiv entfernen. Eingesetzt werden kann sie entweder als Druck- (Memcor XP und CP) oder als Tauchsystem (XS und CS).

Anwendung finden diese in Kommunen bei der Aufbereitung von Trinkwasser ebenso wie zur Behandlung von industriellem Prozesswasser oder im Rahmen der Meerwasserentsalzung als Vorstufe zur Umkehrosmose.

Zur Wiederverwertung von Abwasser dient das Membran-Bioreaktor- (MBR)-System MemPulse. Es arbeitet mit einem Luftspülungsverfahren, welches im Vergleich zu herkömmlichen Methoden nur eine geringe Luftmenge erfordert. Das senkt den Energieverbrauch. Darüber hinaus besitzt das System keine beweglichen Teile. Die Wahrscheinlichkeit mechanischer Ausfälle reduziert sich daher drastisch; Betrieb und Wartung werden vereinfacht.

Energy Management: Intelligente Verknüpfung von Anlagenkomponenten verbessert Energieeffizienz

Von den Betriebskosten zur Wasseraufbereitung in Kommunen entfallen rund dreißig Prozent allein auf die eingesetzte Energie. Wichtiger Ansatzpunkt für Einsparungen sind Gebläse und deren Antriebe. Den IFAT-Besuchern stellt Siemens Turbomachinery Equipment A/S die STC-DO-Serie vor. Das sind direkt angetriebene Radialverdichter mit einem Hochleistungsmotor und auf der Welle montiertem Flügelrad. Aufgrund ihrer individuellen Anpassungen an die Kunden-erfordernisse und der Dual-Point-Control-Technologie arbeiten die STC-DO-Verdichter besonders energieeffizient. Über die Verbesserung einzelner Komponenten hinaus beruht erfolgreiches Energy Management auf einer intelligenten Verknüpfung sämtlicher Anlagenbestandteile. Eine Integration zentraler Abwasserprozesse ermöglicht zum Beispiel die BioFlowsheet+-Lösung von Siemens Industry Solutions. Das Programm zur Optimierung biologischer Prozesse untersucht spezifische Kostenfaktoren wie Energieeinsatz, Lohnkosten und Entsorgung.

An Planer wie auch an Systemintegratoren und Betreiber richtet sich das Angebot der Siemens-Divisionen Drive Technologies und Industry Automation zur Automatisierung und Niederspannungsenergieverteilung. Neben Neuheiten zur optimierten Betriebsführung auf Basis von Totally Integrated Automation und Totally Integrated Power steht der Einsatz effizienter Antriebstechnik im Mittelpunkt.

Verbesserte Infrastruktur: Neue Lösungen für Wassermanagement und Klärschlammbehandlung

Die Anlagenverfügbarkeit steigern und größtmögliche Versorgungssicherheit gewährleisten – damit kommunale Betreiber diese zentralen Ziele erreichen können, spielt effizientes Wassermanagement eine entscheidende Rolle. Mit der Siwa-Produktfamilie stellt Siemens modulare Lösungen bereit, die speziell für Wasserversorgungs- und Abwassersysteme entwickelt wurden und aus Kanalnetzsteuerung, Leckageortung, Betriebsoptimierung sowie Dokumentenverwaltung bestehen. Inbegriffen sind Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus, etwa zur vorbeugenden Instandhaltung, Modernisierung oder Nachrüstung. Daneben informiert Siemens über spezifische Services wie Membranreinigung oder mobile Wasseraufbereitungssysteme zur Überbrückung von Stillständen und Versorgungsschwankungen.

Mit dem Wasserverbrauch wächst die Nachfrage nach Komplettlösungen zur Behandlung von Klärschlamm, zumal die Ausgaben hierfür die Hälfte eines kommunalen Haushaltes ausmachen können. Durch den Einsatz moderner Verfahren lassen sich Energiebedarf und Entsorgungskosten reduzieren. Der auf der Messe gezeigte Bandtrockner SBD (Sludge Belt Dryer) verfügt über eine Verarbeitungskapazität von acht bis zweihundert Tonnen entwässerten Klärschlamms pro Tag. Durch Hitzerückgewinnung benötigt er besonders wenig Energie, um staubfreie Pellets zu produzieren. Diese wiederum können als Brennstoff verwertet werden. Für die Umwandlung von entwässertem Klärschlamm in hochwertige Kompostprodukte bietet Siemens mit dem IPS Kompostierungssystem eine automatisierte Prozesslösung inklusive Biofiltration und Odorierungskontrolle.

Weitere Informationen über Wasseraufbereitungslösungen finden Sie unter: www.siemens.com/water

Mehr zu Siemens auf der IFAT 2010 unter: www.siemens.com/ifat

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Solutions (Erlangen) ist mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metals Technologies, Water Technologies und Industrial Technologies einer der weltweit führenden Lösungsanbieter und Dienstleister für Industrie- und Infrastrukturanlagen. Dies umfasst die Planung und Errichtung, den Betrieb und den Service für den gesamten Lebenszyklus. Eine breite Palette von Umweltlösungen unterstützt Industrieunternehmen dabei, Energie, Wasser oder Betriebsmittel effizient einzusetzen, Emissionen zu reduzieren und Umweltrichtlinien einzuhalten. Mit weltweit rund 31.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Solutions im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 6,8 Milliarden Euro.

Stefanie Schiller | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/industry-solutions

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics