Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Kongressmesse micro photonics: Photonik-Branche beweist Innovationsstärke

10.10.2016
  • Neuheiten für Industrie, Forschung und Entwicklung
  • Innovations-Report mit starker Beteiligung
  • Kongressmesse zu Bio-, Mikro- und Nanophotonik vom 11. bis 13. Oktober 2016 in Berlin

Auf der am Dienstag (11. Oktober) in Berlin beginnenden neuen Kongressmesse micro photonics beweist die Photonik-Branche eindrucksvoll ihre Innovationsstärke. Das wird schon bei einem kurzen Blick in den Innovations-Report der dreitägigen Veranstaltung auf dem Berlin ExpoCenter City deutlich. Darin werden in Wort und Bild einige der zahlreichen Produkt-Highlights und besonderen Services der 80 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentiert.

„Gleich vom Start weg ist die von der Messe Berlin herausgegebene Zusammenstellung von Neu- und Weiterentwicklungen bei den ausstellenden Unternehmen und Institutionen auf große Resonanz gestoßen“, freut sich Projektleiterin Kerstin Kube-Erkens. „Mit dem Innovations-Report bieten wir Fachbesuchern, Medienvertretern und der breiten Öffentlichkeit spannende Informationen über aktuelle Branchentrends – vor, während und nach der Veranstaltung.“

Die Meldungen sind online unter Innovationsreport 2016 zugänglich. Die Texte und Bilder können einfach heruntergeladen und für journalistische Zwecke kostenlos verwendet werden. Zur Messe gibt es darüber hinaus eine Druckausgabe, die mit der Online-Version inhaltlich identisch ist.

Optimale Lösung für das Heben schwerer Lasten

So bietet attocube systems aus München mit den neu entwickelten Piezoantrieben für Lasten von bis zu 1,8 Kilogramm nun die optimale Lösung für das Heben schwerer Lasten – selbst im (Ultra)-Hochvakuum. Kleinste Linsen oder Bauteile mit einer Länge von 0,076 bis 19,05 Millimeter lassen sich mit den Vakuumpinzetten von CRTM CleanRoomProducts aus Planegg meist leichter verarbeiten. Stabile einmodige Laseremission, schmale Linienbreite und optional ein integriertes Peltierelement für das thermische Management – das sind die herausragenden Merkmale der Laserdioden „RWS-785“ von eagleyard Photonics.

Extrem energieeffiziente und leistungsfähige Diodenlaser für die Industrie wurden unter maßgeblicher Beteiligung des Ferdinand-Braun-Instituts (FBH) im europäischen Projekt BRIDLE entwickelt und werden auf der Messe vorgestellt.

Der manuelle Die Bonder „FINEPLACER® lambda“ der Berliner Firma Finetech bietet plus-minus 0,5 Mikrometer Platziergenauigkeit für hochgenaue Montage- und Packaging-Aufgaben. Die FISBA AG aus St. Gallen stellt zur micro photonics die Mikrokamera „FISBA FISCam™“ mit integrierter Beleuchtung und hoher Auflösung vor, die eine exzellente Bildqualität besitzt und bestens für kundenspezifische Anwendungen geeignet ist. Das Fraunhofer IZM hat für eine komplett aus Glas gelaserte optische Bank einen industriellen „Pick & Placer” sowie auch „Active Alignment” Justage- und Klebeprozesse weiter entwickelt, wobei der Laser permanent mit seiner vollen optischen Leistung von viermal zwei Watt betrieben wird.

Das ebenfalls auf der Kongressmesse vertretene Fraunhofer HHI präsentiert seine PolyBoard-Plattform, in der Kunden hochintegrierte passive optische Funktionalitäten und effiziente thermo-optische Bauelemente in Polymer mit den jeweils optimalen aktiven InP-Halbleiterbauelementen hybrid integrieren können.

Hohe Auflösung und große Tiefenschärfe

Mit einer umfassenden Anlagen- und Prozesstechnik deckt Hahn-Schickard auf dem Gebiet optischer und elektro-optischer Komponenten alle erforderlichen Kompetenzen ab, zum Beispiel bei der Auslegung optischer Strahlengänge und dem Entwurf mikrooptischer Komponenten. IMM Photonics aus Unterschleißheim erweitert sein bestehendes Modul-Sortiment mit einer Serie von grünen Laserdioden-Modulen mit einer Ausgangsleistung von 0,9 und fünf Milliwatt. Tiefenscharfe, präzise Aufnahmen und intuitive Messungen – das schafft das neue Mikroskop VHX-5000 von KEYENCE, das Aufnahmen in hoher Auflösung und mit großer Tiefenschärfe liefert und Messungen in 2D und 3D ermöglicht.

Chemische Analysen von (Bio-)Proben lassen sich mit faserbündelgekoppelten Astronomie-Spektrographen drastisch verkürzen – darüber informiert das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) auf seinem micro photonics-Stand. Speziell für den Laborbetrieb eignet sich der „LPKF ProtoLaser R“ der LPKF Laser & Electronics AG, der einen Ultra-Kurzpulslaser in einem kompakten Gehäuse nutzt und die LPKF Proto-Laser-Reihe für die Mikromaterialbearbeitung ergänzt. Ocean Optics hat seine Flame-Spektrometer-Familie mit dem Modell „Flame-NIR“ erweitert, das leistungsstarke Nah-Infrarot-Spektroskopie in einem kompakten, kostengünstigen Instrument liefert.

Reinraum-Bedingungen bei geringem Investitionsaufwand

Das neue Radiometer „RM9-PD“ von Ophir Spiricon Europe ist insbesondere bei der Fertigung von LED-basierten Leuchtmitteln einsetzbar, und zwar für die Messung sehr geringer Leistungen von Dauerstrich- oder quasi Dauerstrich-Quellen. Eine Reihe von OEM-Spezialanfertigungen zur Nanopositionierung präsentiert die piezosystem jena GmbH auf der micro photonics wie Piezo-Aktoren und Elektroniken für unterschiedlichste, hochkomplexe Positionieraufgaben.

Das Unternehmen PTF aus Stollberg stellt kundenspezifische Präzisionsteile mittels CNC-Fräsen und CNC-Drehen mit hochgenauen geometrischen Konturen und Baugruppen her. SmarAct bietet Komplettlösungen für die Mikromontage von optischen Elementen basierend auf den innovativen Piezo-Systemen mit Nanometer-Bewegungsauflösung.

Ein neues Produkt auf dem Gebiet der Reinraumtechnik stellt SPETEC zur micro photonics vor: die Reinraum-Station CleanBoy®, die es dem Anwender ermöglicht, an jedem Arbeitsplatz Reinraum-Bedingungen bei geringem Investitionsaufwand zu schaffen. Und die vielseitige Simulations-Plattform „VPIcomponentMaker Photonic Circuits“ der VPIphotonics GmbH ermöglicht das Netzplan-gesteuerte Design von komplex-strukturierten opto-elektronischen integrierten Komponenten (PICs) unter Berücksichtigung der aktuellen Layout-Information.

Über die micro photonics

Die micro photonics ist eine weltweit einzigartige Plattform für die Entwicklung, Fertigung und Anwendung von miniaturisierten optischen Komponenten. Nach erfolgreicher Preview im November 2015 findet der Expertenaustausch und Wissenstransfer auf der Premiere der micro photonics vom 11. bis 13. Oktober 2016 seine Fortsetzung. Im Mittelpunkt der micro photonics steht ein internationaler Kongress, der in Kooperation mit der K.I.T Group und weiteren renommierten Partnern organisiert wird. Veranstaltet wird die micro photonics von der Messe Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, der K.I.T. Group sowie weiteren Partnern. www.micro-photonics.de

Kristin Magister | Messe Berlin GmbH

Weitere Berichte zu: Gehäuse Kongressmesse Laser Linsen Photonics Photonik-Branche

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer SCAI und Uni Bonn zeigen innovative Anwendungen und Software für das High Performance Computing
14.06.2019 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

nachricht Robotergestütztes Sensorsystem zur Qualitätssicherung hybrider Bauteile
13.06.2019 | Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: MPSD-Team entdeckt lichtinduzierte Ferroelektrizität in Strontiumtitanat

Mit Licht lassen sich Materialeigenschaften nicht nur messen, sondern auch verändern. Besonders interessant sind dabei Fälle, in denen eine fundamentale Eigenschaft eines Materials verändert werden kann, wie z.B. die Fähigkeit, Strom zu leiten oder Informationen in einem magnetischen Zustand zu speichern. Ein Team um Andrea Cavalleri vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg, hat nun Lichtimpulse aus dem Terahertz-Frequenzspektrum benutzt, um ein nicht-ferroelektrisches Material in ein ferroelektrisches umzuwandeln.

Ferroelektrizität ist ein Zustand, in dem die Atome im Kristallgitter eine bestimmte Richtung "aufzeigen" und dadurch eine makroskopische elektrische...

Im Focus: MPSD team discovers light-induced ferroelectricity in strontium titanate

Light can be used not only to measure materials’ properties, but also to change them. Especially interesting are those cases in which the function of a material can be modified, such as its ability to conduct electricity or to store information in its magnetic state. A team led by Andrea Cavalleri from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg used terahertz frequency light pulses to transform a non-ferroelectric material into a ferroelectric one.

Ferroelectricity is a state in which the constituent lattice “looks” in one specific direction, forming a macroscopic electrical polarisation. The ability to...

Im Focus: Konzert der magnetischen Momente

Forscher aus Deutschland, den Niederlanden und Südkorea haben in einer internationalen Zusammenarbeit einen neuartigen Weg entdeckt, wie die Elektronenspins in einem Material miteinander agieren. In ihrer Publikation in der Fachzeitschrift Nature Materials berichten die Forscher über eine bisher unbekannte, chirale Kopplung, die über vergleichsweise lange Distanzen aktiv ist. Damit können sich die Spins in zwei unterschiedlichen magnetischen Lagen, die durch nicht-magnetische Materialien voneinander getrennt sind, gegenseitig beeinflussen, selbst wenn sie nicht unmittelbar benachbart sind.

Magnetische Festkörper sind die Grundlage der modernen Informationstechnologie. Beispielsweise sind diese Materialien allgegenwärtig in Speichermedien wie...

Im Focus: Schwerefeldbestimmung der Erde so genau wie noch nie

Forschende der TU Graz berechneten aus 1,16 Milliarden Satellitendaten das bislang genaueste Schwerefeldmodell der Erde. Es liefert wertvolles Wissen für die Klimaforschung.

Die Erdanziehungskraft schwankt von Ort zu Ort. Dieses Phänomen nutzen Geodäsie-Fachleute, um geodynamische und klimatologische Prozesse zu beobachten....

Im Focus: Determining the Earth’s gravity field more accurately than ever before

Researchers at TU Graz calculate the most accurate gravity field determination of the Earth using 1.16 billion satellite measurements. This yields valuable knowledge for climate research.

The Earth’s gravity fluctuates from place to place. Geodesists use this phenomenon to observe geodynamic and climatological processes. Using...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Doc Data – warum Daten Leben retten können

14.06.2019 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - August 2019

13.06.2019 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz in der Materialmikroskopie

13.06.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

German Innovation Award für Rittal VX25 Schaltschranksystem

14.06.2019 | Förderungen Preise

Fraunhofer SCAI und Uni Bonn zeigen innovative Anwendungen und Software für das High Performance Computing

14.06.2019 | Messenachrichten

Autonomes Premiumtaxi sofort oder warten auf den selbstfahrenden Minibus?

14.06.2019 | Interdisziplinäre Forschung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics