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NAB 2019 – Audioforensik-Detektiv des Fraunhofer IDMT hilft zukünftig beim Entlarven von Deepfakes!

10.04.2019

Deepfakes sind Manipulationen von audiovisuellem Material, die so gut sind, dass sie von Menschen nicht mehr als solche erkennbar sind. Um sie dennoch zu entlarven, werden automatische Analyse-Verfahren benötigt, die auf feinste Spuren von Veränderungen reagieren. Auf der NAB Show in Las Vegas vom 8. bis 11. April 2019 präsentiert das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT seine audioforensischen Lösungen, mit denen Bearbeitungsspuren im Audiomaterial zuverlässig erkannt und lokalisiert werden können.

Das Thema Deepfakes und die Gefahren die damit für den Einzelnen, aber auch für Unternehmen einhergehen, sind derzeit ein großes Thema in den Medien.


Die Audioforensics-Toolbox des Fraunhofer IDMT soll Journalisten zukünftig dabei unterstützen, Deepfakes noch zuverlässiger und schneller zu erkennen.

Fraunhofer IDMT

Identitätenklau, Erpressung von Unternehmen, Politikskandale – die Folgen sind weitreichend, teuer und gefährlich. Im Vorfeld der NAB starteten die Deutsche Welle, das Athens Technology Center SA und das Fraunhofer IDMT das gemeinsame Forschungsprojekt »DIGGER«.

Ziel des Projekts ist es, die webbasierte Verifikationsplattform Truly.Media, die von Deutsche Welle und Athens Technology Center entwickelt wurde, unter anderem um die Audioforensik-Technologien des Fraunhofer IDMT zu erweitern.

Dieser digitale »Detektivkoffer« soll Journalisten helfen, gemeinsame Materialanalysen durchzuführen und Fälschungen zu erkennen. Finanziert wird das Projekt über die Google News Initiative.

Auf Spurensuche

Die Aufnahme und Bearbeitung von Audiodaten, wie z.B. Codierung und Schneiden, hinterlassen feine, aber charakteristische Spuren im Material. Die Audioforensik-Software erkennt und analysiert die Spuren, und kann so ermitteln, ob bei einer Aufnahme geschnitten oder etwas hinzugefügt wurde, welche Vorverarbeitungsschritte es gab und aus welchem Gerät die Audioaufnahmen vermutlich stammen.

Mehr Licht im Dschungel von Mediendaten

Darüber hinaus zeigt das Fraunhofer IDMT am Fraunhofer Gemeinschaftsstand (Stand SU4 816) in der South Hall (upper) viele weitere Analyse- und KI-Werkzeuge für Media Asset Management, Medienproduktion und Medienarchive. So können mit der automatischen Metadaten-Extraktion A/V-Inhalte effizient annotiert werden.

Die Audio- und Videomatching-Technologien werden für Broadcast- und Ad-Monitoring eingesetzt und unterstützen Rundfunkanstalten und Archive dabei, wiederverwendete Medieninhalte zu identifizieren. Außerdem helfen sie dabei, Beziehungen zwischen den verwendeten Inhalten zu verstehen und zwischen Originalinhalten und Inhaltskopien zu unterscheiden.

Besuchen Sie uns am Fraunhofer Gemeinschaftsstand in der South Hall (upper), Stand SU4 816 und informieren Sie sich über das neu gestartete Projekt »DIGGER« und die technologischen Möglichkeiten, die das Fraunhofer IDMT bietet, um mehr Licht in den Dschungel von Mediendaten zu bringen.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Patrick Aichroth, patrick.aichroth[at]idmt.fraunhofer.de, +49 3677/467 121

Weitere Informationen:

https://twitter.com/DeepfakeDigger - Folgen Sie dem Forschungsprojekt »Digger« auf Twitter!

http://www.truly.media/ - Verifikationsplattform Truly.Media

https://newsinitiative.withgoogle.com/dnifund/dni-projects/digger-deepfake-detec... -
http://Informationen über die Förderung im Rahmen der Google News Initiative

https://www.idmt.fraunhofer.de/de/events_and_exhibitions/nab-show-2019.html - Themen auf der NAB Show 2019

Julia Hallebach | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

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