Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LIGNA HANNOVER 2011: Innovationen in der Oberflächentechnologie - Neue Kreativwelten - just in time realisiert

15.09.2010
Der Trend zum so genannten Homing ist ungebrochen. Angesichts immer größerer Dynamik in der Arbeitswelt ziehen sich viele Menschen in ihre eigenen vier Wände zurück; und investieren in ihr Wohnumfeld zunehmend mehr Geld.

Die besten Marktchancen haben dabei Produkte, die einen hohen Grad an Individualität, Qualität und Nachhaltigkeit aufweisen. Die Oberflächentechnologie für Produkte des Wohnbereichs verzeichnet auch deshalb eine rasante Entwicklung, teils mit Aufsehen erregenden Innovationen.

Ein Besuch der LIGNA HANNOVER 2011 gibt einen effizienten und vollständigen Marktüberblick, denn die weltweit bedeutendste Plattform für Forst- und Holzwirtschaft widmet der industriellen Oberflächentechnologie einen Schwerpunkt. Unter dem Leitthema "Making more out of wood: innovativ, effizient, zukunftsweisend" spannt die Messe den Bogen vom Beschichtungsmaterial über die Fertigungssysteme bis zu Hilfsstoffen und Dienstleistungen.

Alle führenden Anbieter präsentieren in Hannover vom 30. Mai bis 3.
Juni 2011 ihre Neuheiten.
Besonders im Fokus stehen Design und Verfahren zur Oberflächenveredelung. Sowohl beim Möbel als auch beim Fußboden ist Vielfalt Trumpf. Hochglanz und matte Oberflächen konkurrieren miteinander und werden kombiniert. Haptik und Strukturtiefe spielen eine bedeutende Rolle. Folien fühlen sich inzwischen fast so an wie Holz. Echtfurniere entwickeln sich dagegen zunehmend zu edlen High-Tech-Produkten, mit denen sogar dreidimensionale Werkstücke beschichtet werden können. Bei den Motiven wächst der kundenspezifische Anteil. Großes Vorbild ist die Natur - ein Spiegel der wachsenden Bedeutung des Rohstoffes Holz in der Gesellschaft.

Moderne Reproduktionstechniken erlauben es, Laminate in der authentischen Optik seltener Edelhölzer zu produzieren.

Der wachsende Wunsch des Kunden nach individuellen Oberflächen stellt hohe Anforderungen an die Produktion der Vorlagen. Mit dem Digitaldruck etabliert sich neben dem Tiefdruck eine Technik, die in faszinierender Weise die kreative Umsetzung der Idee selbst in Losgröße 1 ermöglicht. Immer perfektere Systeme wie der "Single-Pass-Druck" schaffen mit aufwändigem Farbaufbau einen Qualitätsstandard, der die Unterscheidung vom Furnier fast unmöglich macht. Parallel dazu werden im Tiefdruck durch Fortschritte bei der Lasergravur für Dekore immer bessere Resultate erzielt.

Die Fertigungstechnik für Maschinen und Anlagen zur Holzverarbeitung nimmt die Herausforderung der neuen Gestaltungswelt mit flexiblen Konzepten an, die der neuen Vielfalt gerecht werden. Moderne Lösungen machen auch kleinste Losgrößen wirtschaftlich, sind schnell umrüstbar und für die unterschiedlichsten Materialien geeignet. Zusätzlich werden die weiter gestiegenen Qualitätsansprüche der Kunden berücksichtigt.

Beim Schleifen drängen modulare Systeme mit individueller Konfiguration der Aggregate auf den Markt, die es gestatten, die Maschine den verschiedensten Anforderungskriterien ohne Mehraufwand anzupassen. Viel Beachtung dürfte in Hannover das fugenlose Kaschieren von Flächen inklusive der Verschließung der Längskante in einem Durchlauf finden. Dabei werden die Teile komplett von der Rohplatte bis zum beschichteten Strang hergestellt, was die Fertigungszeit deutlich reduziert und einen "fliegenden" Dekorwechsel ermöglicht. Auch in der reinen Kantenbearbeitung ist derzeit die "Nullfuge" in aller Munde. Auf der LIGNA HANNOVER 2011 werden die Spezialisten zeigen, wie neuerdings neben dem schon erfolgreichen Laserverfahren auch mit energieeffizienter kleberloser Plasmatechnik die Schmalfläche der Platte mit der Kante zu einer perfekten optischen Einheit verschweißt werden kann.

Neue Imprägnieranlagen und Harzrezepturen steigern im gefragten Hochglanzbereich die Qualität. Innovative ressourceneffiziente Versiegelungsverfahren erhöhen die Abriebbeständigkeit und machen die Oberflächen langlebiger. Scannersysteme für die Oberflächenkontrolle von plattenförmigen Werkstoffen sind mittlerweile selbstlernend und in der Lage, neue von bereits bekannten Dekoren zu unterscheiden.

Die vorgestellten Neuheiten sind Beispiele für die hohe Innovationskraft der aktuellen Oberflächentechnologie. Auf der LIGNA HANNOVER 2011 erwartet den Besucher ein faszinierendes einzigartiges Abbild dieser Entwicklung.

Anja Brokjans | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.messe.de
http://www.ligna.de/presseservice

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics