Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Höchste Salznebelbeständigkeit für hermetische Glas-Metall-Gehäuse

08.09.2015

Verbesserter Korrosionsschutz durch neue Spezialbeschichtung

SCHOTT hat eine besondere Beschichtung entwickelt, durch die die Salznebel-Anforderungen der Industrie an Hybridgehäuse übertroffen werden können. Sie schützt Glas-Metall-Gehäuse selbst nach 24-stündigen Salznebeltests beständig vor Korrosion und verbessert so die Zuverlässigkeit der hermetischen Packages.


Links: Ein bislang bekanntes Problem: Nach der 24-stündigen Salznebelprüfung kann Korrosion auftreten, welche bei Biegebelastung zum Abbrechen der Kontaktstifte führen kann. Rechts: Kein Anzeichen von Korrosion: Durch eine neue Spezialbeschichtung können hermetische Glas-Metall-Gehäuse von SCHOTT mit höchster Salznebelbeständigkeit gefertigt werden. Das Bild zeigt ein Gehäuse nach 24 Stunden Salznebeltest. Bild: SCHOTT

Die Spezialbeschichtung ist insbesondere für Anwendungen mit besonders rauen Umgebungsbedingungen relevant, wie beispielsweise Luft- und Raumfahrt-Anwendungen.

SCHOTT stellt sein Produktportfolio an Gehäusen und Durchführungen von 8. bis 10. September 2015 auf der European Microwave Week in Paris aus (Stand 228).

Um diesen hohen Korrosionsschutz zu erreichen, kommen korrosionsresistente Materialen zum Einsatz. Die Packages sind dauerhaft geschützt, denn selbst beim Abbrechen von Teilen des Glasmantels werden nur beschichtete Stellen freigelegt. Mit der ab sofort verfügbaren Beschichtung weisen die Gehäuse selbst nach äußerst aggressiven 24-stündigen Salznebeltests höchste Korrosionsbeständigkeit auf.

„Das Besondere unserer Lösung ist, dass der Korrosionsschutz die mechanische Integrität des Glas-Metall-Verbunds in keinerlei Weise beeinträchtigt“, bestätigt Robert Hettler, Leiter R&D Opto-Electronics von SCHOTT Electronic Packaging.

Hermetisch dichte Hybrid-Gehäuse in Glas-Metall-Technologie kommen in zahlreichen Anwendungen zur Verkapselung von Multi-Chip-Modulen zum Einsatz. Von Sensoren über Komponenten für Mess- oder Steuerelektronik bis hin zu Mikroprozessoren. Diese werden beispielweise in der Luftfahrt für Radaranwendungen, Laser-Warner-Systeme oder DC/DC-Konverter eingesetzt.

Spezialglaskompetenz und langjährige Erfahrung in der Glas-Metall-Verschmelzung

Die besondere Herausforderung bei der Herstellung solcher Mikroelektronik-Gehäuse liegt darin, Glas und Metall dauerhaft miteinander zu verschmelzen. Denn aufgrund der typischerweise unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten müssen alle Materialien perfekt aufeinander abgestimmt werden. “Wir verfügen über jahrelange Erfahrung in der Beratung unserer Kunden und können die beste Technologie sowie leistungsfähige Materialkombinationen empfehlen und auch liefern. Wir nutzen dazu unser Wissen über Metalle, Gehäusedesigns, Glasherstellung und -verarbeitung sowie Einschmelz- und Löttechnologien”, so Hettler.

130 Jahre Erfahrung im Gebiet der Spezialgläser und mehr als 70 Jahre in der Herstellung hermetisch versiegelter Gehäuse und Durchführungen fließen in die Entwicklung und Produktion neuer Produkte bei SCHOTT Electronic Packaging ein.

Vielzahl an Gehäusedesigns nach Kundenwunsch möglich

Das Angebot an hermetischen Gehäusen, die SCHOTT für seine Kunden gemäß Spezialanforderungen fertigt, reicht von TO-Header und Kappen über mikroelektronische Gehäuse mit Glas-Metall- oder Keramik-Metall-Technologie bis hin zu vollkeramischen Gehäusen. Die Bandbreite zeichnet sich durch die Vielzahl der eingesetzten Materialien und Designs aus.

Weitere Informationen:
http://www.schott.com/epackaging/german/opto/micro_electronic/index.html


Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4088
haike.frank@schott.com
www.schott.com


ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fingerprint-Spektroskopie in einer Millisekunde
24.06.2019 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF

nachricht Fraunhofer IDMT zeigt akustische Qualitätskontrolle auf der Fachmesse für Messtechnik »Sensor + Test 2019«
21.06.2019 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Partielle Mondfinsternis am 16./17. Juli 2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Wie im letzten Jahr findet auch 2019 eine in den späten Abendstunden in einer lauen Sommernacht gut zu beobachtende Mondfinsternis statt, und zwar in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli. Die Finsternis ist zwar nur partiell - der Mond tritt also nicht vollständig in den Erdschatten ein - es ist aber für die nächsten Jahre die einzige gut sichtbare Mondfinsternis im deutschen Sprachraum.

Am Dienstagabend, den 16. Juli, wird ein kosmisches Schauspiel zu sehen sein: Der Vollmond taucht zu einem großen Teil in den Schatten der Erde ein, es findet...

Im Focus: Fraunhofer IDMT zeigt akustische Qualitätskontrolle auf der Fachmesse für Messtechnik »Sensor + Test 2019«

Das Ilmenauer Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT präsentiert vom 25. bis 27. Juni 2019 am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft (Stand 5-248) seine neue Lösung zur berührungslosen, akustischen Qualitätskontrolle von Werkstücken und Bauteilen. Da die Prüfung zerstörungsfrei funktioniert, kann teurer Prüfschrott vermieden werden. Das Prüfverfahren wird derzeit gemeinsam mit verschiedenen Industriepartnern im praktischen Einsatz erfolgreich getestet und hat das Technology Readiness Level (TRL) 6 erreicht.

Maschinenausfälle, Fertigungsfehler und teuren Prüfschrott reduzieren

Im Focus: Fraunhofer IDMT demonstrates its method for acoustic quality inspection at »Sensor+Test 2019« in Nürnberg

From June 25th to 27th 2019, the Fraunhofer Institute for Digital Media Technology IDMT in Ilmenau (Germany) will be presenting a new solution for acoustic quality inspection allowing contact-free, non-destructive testing of manufactured parts and components. The method which has reached Technology Readiness Level 6 already, is currently being successfully tested in practical use together with a number of industrial partners.

Reducing machine downtime, manufacturing defects, and excessive scrap

Im Focus: Erfolgreiche Praxiserprobung: Bidirektionale Sensorik optimiert das Laserauftragschweißen

Die Qualität generativ gefertigter Bauteile steht und fällt nicht nur mit dem Fertigungsverfahren, sondern auch mit der Inline-Prozessregelung. Die Prozessregelung sorgt für einen sicheren Beschichtungsprozess, denn Abweichungen von der Soll-Geometrie werden sofort erkannt. Wie gut das mit einer bidirektionalen Sensorik bereits beim Laserauftragschweißen im Zusammenspiel mit einer kommerziellen Optik gelingt, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT auf der LASER World of PHOTONICS 2019 auf dem Messestand A2.431.

Das Fraunhofer ILT entwickelt optische Sensorik seit rund 10 Jahren gezielt für die Fertigungsmesstechnik. Dabei hat sich insbesondere die Sensorik mit der...

Im Focus: Successfully Tested in Praxis: Bidirectional Sensor Technology Optimizes Laser Material Deposition

The quality of additively manufactured components depends not only on the manufacturing process, but also on the inline process control. The process control ensures a reliable coating process because it detects deviations from the target geometry immediately. At LASER World of PHOTONICS 2019, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be demonstrating how well bi-directional sensor technology can already be used for Laser Material Deposition (LMD) in combination with commercial optics at booth A2.431.

Fraunhofer ILT has been developing optical sensor technology specifically for production measurement technology for around 10 years. In particular, its »bd-1«...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Meeresleuchten, Klimawandel, Küstenmeere Afrikas – Spannende Vielfalt bei „Warnemünder Abenden 2019“

24.06.2019 | Veranstaltungen

Plastik: Mehr Kreislauf gegen die Krise gefordert

21.06.2019 | Veranstaltungen

Rittal und Innovo Cloud sind auf Supercomputing-Konferenz in Frankfurt vertreten

18.06.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Molekulare Schere stabilisiert das Zell-Zytoskelett

24.06.2019 | Biowissenschaften Chemie

Neues „Intelligent Edge Data Center“ bringt Smart Industries auf nächstes Level

24.06.2019 | Unternehmensmeldung

Meeresleuchten, Klimawandel, Küstenmeere Afrikas – Spannende Vielfalt bei „Warnemünder Abenden 2019“

24.06.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics