Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Heraeus steigert Effizienz von Solarzellen

17.09.2012
Heraeus auf der 27th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Frankfurt (24.-28.9.)

Vom 24. bis 28. September 2012 findet in Frankfurt die 27th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (PVSEC) statt. Auf der internationalen Photovoltaik-Fachmesse zeigt der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus (Halle 3.0 / Stand G16) neueste Produktentwicklungen für die verschiedenen Solarzellen-Generationen. Produkte wie Infrarot-Strahler, Xenon-Lampen, Sputtertargets, Quarzglas-Komponenten oder Silberleitpasten helfen bei der Fertigung von qualitativ hochwertigen Silizium- und Dünnschicht-Solarzellen. Die PVSEC gilt als weltweit führende Fachveranstaltung der Photovoltaik.


Sputtertargets erzeugen dünnste Schichten auf Solarzellen. Die Qualität und Reinheit der Sputtertargets beeinflussen Funktionstüchtigkeit und Leistungsfähigkeit der fertigen Solarzelle.
Quelle: Heraeus


Bei der Herstellung von Solarzellen werden spezielle Infrarot-Strahler mit Nanoreflektor eingesetzt, die Prozesse im Vakuum oder unter Hochtemperaturbedingungen besonders stabil und damit energieeffizient verwirklichen.
Quelle: Heraeus

Silberleitpasten für effizientere Solarzellen und geringere Kosten/Watt

Solarstrom ist aus dem Energiemix nicht mehr wegzudenken und gewinnt stetig an Bedeutung. Zur Produktion von Silizium- und Dünnschicht-Solarzellen wird silberhaltige Metallisierungspaste benötigt. Diese dient dazu, den Wafer elektrisch zu kontaktieren. „Wir entwickeln immer neue Rezepturen, um die Kontaktierung der Solarzellen zu verbessern und damit deren Effizienz zu steigern. Die Hauptforderung unserer Kunden ist, durch günstigere Materialien die Kosten pro Watt zu senken“, so Carsten Mohr, Leiter der Business Unit Photovoltaics bei Heraeus. Die Anforderungen an neue Pastengenerationen sind hohe Effizienz bei geringem Verbrauch und reduziertem Silbergehalt. Heraeus bietet Kunden ein Sortiment an Leitpasten, welche speziell auf die unterschiedlichen Zellkonzepte und Produktionstechnologien abgestimmt sind. Auf der diesjährigen PVSEC werden die neuesten Pasten der dritten Generation für die Frontseitenkontaktierung sowie Pasten zur Rückseitenkontaktierung und für neue Zelltechnologien vorgestellt.

Infrarot-Wärme für die Nanoversiegelung von Solarmodulen

Solarmodule wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Dafür werden sie auf Dächer oder im freien Feld platziert und sind vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Ablagerungen wie Blütenstaub oder Vogelkot können jedoch die Solarzellen erheblich beeinträchtigen. Eine neue Nano-Versiegelung der nanoproofed® Group bewirkt, dass die Schmutzpartikel photokatalytisch gespalten und dann von Regen und Wind einfach entfernt werden können. Die Versiegelung wird auf das fertige Solarmodul aufgebracht und Carbon Infrarot-Strahler von Heraeus Noblelight trocknen sie schnell und effizient. Tests von nanoproofed® zeigen, dass Solarmodule mit der Nanoversiegelung durch eine optimierte Transmission und den Selbstreinigungsprozess eine bis zu fünf Prozent höhere Leistung erzielen.

Solarzellen brauchen das Hightech-Material Quarzglas

Bei Hochtemperaturanwendungen in der Photovoltaik ist Quarzglas nicht wegzudenken: seine Temperaturwechselbeständigkeit, hohe chemische Reinheit und Korrosionsbeständigkeit machen das Hightech-Material an dieser Stelle unersetzlich. Quarzglastiegel von Heraeus werden schon im ersten Schritt für die Herstellung klassischer Solarzellen eingesetzt: Für monokristalline Wafer wird zunächst ein Einkristall aus einer mehr als 1400 °C heißen Silizium-Schmelze in einem Quarzglastiegel gezogen. Innerhalb der waferbasierten Zellfertigung werden Quarzkomponenten sowohl in der industriellen Produktion von Solarsilizium als auch bei der Weiterverarbeitung von Siliziumscheiben zu Solarzellen verwendet. Typische Produkte sind etwa Quarzglasboote, die als Träger der Wafer in Hochtemperaturprozessen eingesetzt werden. Auch zur Herstellung von Solarpanels unter Verwendung von Dünnschichttechnologie werden Bauteile aus Quarzglas eingesetzt.

Sputtertargets für die Herstellung von CIGS-Solarzellen

Dünnschicht-Solarzellen gewinnen als Alternative zu Silizium-Solarzellen an Bedeutung. Diese sind hundertmal dünner als kristalline Solarzellen und benötigen im Produktionsprozess deutlich weniger Material. Eine Schlüsseltechnik für das Herstellen dieser dünnen Schichten ist das „Sputtern“. Die Material-Quelle für diese Schicht ist das so genannte Sputtertarget. Heraeus entwickelt qualitativ hochwertige Targets für die Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen, insbesondere Indium-, Kupfer-Gallium- und Aluminium dotierte Zinkoxid- (ZAO®) Rohrtargets. Diese ermöglichen Herstellern von CIGS (Copper-Indium-Gallium-Selenid)-Solarzellen Kosteneinsparungen aufgrund hoher Sputterleistungen und maximaler Materialausnutzung. Durch eine ausgezeichnete Schichthomogenität tragen sie zu einer höheren Effizienz der Solarzelle bei. In einem eigenen Sputterlabor unterstützt Heraeus die Entwicklung der Schichtsysteme. Hier wird z. B. das Sputterverhalten neu entwickelter Targetmaterialien für die nächste Generation von Dünnschicht-Solarzellen analysiert.

Auf der Webseite www.heraeus-photovoltaics.com informiert Heraeus ausführlich über seine Photovoltaik-Leistungen.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer über 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Dentalprodukte sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 4,8 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 21,3 Mrd. € sowie weltweit über 13.300 Mitarbeitern in mehr als 120 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Jörg Wetterau
Konzernkommunikation
Leiter Technologiepresse & Innovation
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
T +49 (0) 6181.35-5706
F +49(0) 6181.35-4242
joerg.wetterau@heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.de
http://www.heraeus-photovoltaics.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht dormakaba auf der Messe digitalBAU 2019: Digitale Lösungen für smarte und sichere Zutrittslösungen
28.11.2019 | dormakaba Deutschland GmbH

nachricht Mobiler Verdrahtungsprofi
28.11.2019 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Cheers! Maxwell's electromagnetism extended to smaller scales

More than one hundred and fifty years have passed since the publication of James Clerk Maxwell's "A Dynamical Theory of the Electromagnetic Field" (1865). What would our lives be without this publication?

It is difficult to imagine, as this treatise revolutionized our fundamental understanding of electric fields, magnetic fields, and light. The twenty original...

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Hefe-Spezies in Braunschweig entdeckt

12.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Humane Papillomviren programmieren ihre Wirtszellen um und begünstigen so die Hautkrebsentstehung

12.12.2019 | Medizin Gesundheit

Urbane Gärten: Wie Agrarschädlinge von Städten profitieren

12.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics