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Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts auf der IFA

30.08.2011
Auf der diesjährigen IFA gibt das HHI das Startsignal zu einer außergewöhnlichen Allianz für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen 3D-Standorts: das 3D-Innovationszentrum, eine Kooperation, zu der sich unter Federführung des HHI große und wichtige Akteure zusammengeschlossen haben.

Kick-off zum 3D-Innovationszentrum in Berlin am 5. September 2011

IFA 2011 – Internationale Wettbewerbsfähigkeit für den deutschen 3D-Standort

Die technologische Entwicklung für 3D vorantreiben, bereits existierende Prototypen praxistauglich machen, gute 3D-Inhalte entwickeln und neue Branchen wie Medizin oder Automotive einbinden – das sind Ziele einer Kooperation, zu der sich unter Federführung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) die großen und wichtigen Akteure im 3D-Umfeld zusammengeschlossen haben. Auf der Inter¬nationalen Funkausstellung 2011, Halle 11.1 wird am 5. September 2011 das Startsignal zu dieser außergewöhnlichen Allianz gegeben. Auf dem Stand des 3D-Innovationszentrums (Halle 11.1., Stand 9) präsentieren Partner anschaulich das Potenzial von 3D. Parallel dazu finden derzeit die Bauarbeiten zum 3D-Innovationszentrum statt – auf rund 600qm entsteht am Salzufer in Berlin-Charlottenburg eine attraktive Umgebung mit Studio, Testlabor sowie Show- und Kommunikationsbereich, in der die Partner aus der gesamten Produktionskette 3D ihr Know-How zusammenführen. Inzwischen haben sich rund 30 Partner aus den unterschiedlichsten Branchen – Hersteller von 3D-Aufnahme-, -Studio-, -Display- und -Speichertechnik, Hersteller und Provider von 3D-Content, Dienstleister aus der Pre- und Postpro¬duktion und Anwender – zusammengetan.

Fachkontakt: Dr. Ralf Schäfer, Tel +49 30 31002-560, ralf.schaefer@hhi.fraunhofer.de

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut präsentiert optische drahtlose Kommunikation

IFA 2011 – Breitband-Kommunikation aus der LED-Deckenlampe

Mit der ‚Visible Light Communication’ präsentiert das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut auf der Internationalen Funkausstellung 2011 im TecWatch, Halle 11.1, Stand 8 eine neue breitbandige Übertra¬gungstechnik. Über handelsübliche LED-Leuchten werden breitbandi¬ge Datenströme im sichtbaren Licht auf Computer oder andere kommunikationsfähige Endgeräte übertragen. Die Bandbreite beträgt 100 Mbit/s, im Labor wurden bereits bis zu 800 Mbit/s Übertragungskapazität erreicht. Diese Übertragungstechnik, die die energieeffiziente Elektronik der LED-Technik nutzt, eignet sich sowohl zum Verteilen breitbandiger Videoströme als auch für die bidirektionale Kommunikation – von der Internetnutzung bis zur Videokonferenz. Diese optische drahtlose Technologie kann dort eingesetzt werden, wo Wireless LAN nicht erwünscht ist – zum Beispiel in Krankenhäusern, aber auch in der Produktion. Weitere Anwendungsbereiche liegen prinzipiell dort, wo die LED-Technologie eingesetzt wird. Die Nutzung von sichtbarem Licht hat zusätzlich den Vorteil, dass durch den Lichtkegel die Verbreitung und Zugänglichkeit von Daten erkennbar ist. Die Grundlagen für die Visible Light Communication hat das Fraunhofer HHI gemeinsam mit den Industriepartnern Siemens und France Telecom Orange Labs im EU-Projekt OMEGA entwickelt.

Fachkontakt: Dr. Anagnostis Paraskevopoulos
Tel +49 30 31002-527
anagnostis.paraskevopoulos@hhi.fraunhofer.de
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut präsentiert ein digitales Schaufenster für die Interaktion

Digitales Schaufenster interpretiert Körpergesten

Das Interaktive Schaufenster des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts ermöglicht es Passanten, einen hinter der Schaufensterscheibe mon¬tierten Bildschirm mit einfachen Gesten zu bedienen. Per Fingerzeig lassen sich digitale Objekte drehen und heranzoomen oder virtuelle Seiten umblättern. Zwei Kameras erfassen dafür Hand-und Fingerbewegungen der Nutzer. Eine Software wandelt die identifizierten Gesten in Cursor-Bewegungen um und erlaubt es, Displayinhalte zu steuern. Basis des Interaktiven Schaufensters ist ein am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickeltes System zur Gestenerkennung. Infrarot-Kameras, die hinter dem Schaufenster angebracht sind, erfassen dabei kontinuierlich Hand- und Fingerbewegungen des

Nutzers. Eine Bildverarbeitungssoftware erkennt aus den Kamerabildern die räumliche Position eines oder mehrerer Finger in Echtzeit. Diese 3D-Koordinaten werden in Computerbefehle umgewandelt, selbst kleinste Fingerbewegungen werden in Cursor-Bewegungen übersetzt und an den Bildschirm übermittelt.

Fachkontakt: Paul Chojecki, Tel +49 30 31002-281, paul.chojecki@hhi.fraunhofer.de

Gudrun Quandel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.hhi.fraunhofer.de/de/events/ifa-2011/

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