Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europas größtes Rohstoffnetzwerk auf führender Bergbau-Messe in Kanada

27.02.2015

Zwischen dem 1. und 4. März 2015 nimmt das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) an der weltweit wichtigsten Messe für Bergbau, der PDAC 2015, im kanadischen Toronto teil. Das Freiberger Institut will so den Kontakt zu seinen Partnern aus der internationalen Forschung und Industrie stärken und neue Projektpartner hinzugewinnen. Erstmals zeigt sich auch das im Dezember 2014 gegründete europäische Rohstoffnetzwerk EIT Raw Materials auf dem globalen Parkett.

Die kanadische Bergbau-Messe der Prospectors and Developers Association of Canada (PDAC) ist jährlich Anziehungspunkt für über 20.000 Aussteller und Besucher aus rund 130 verschiedenen Ländern. Für viele Unternehmen und Institutionen aus aller Welt gilt sie daher als wichtigster Branchentreff für die neuesten Trends in der Erkundung und Erschließung von mineralischen Rohstoffen sowie für das Knüpfen internationaler Partnerschaften.


German Day at PDAC 2015 mit dem Motto „Germany – A global Player in the Mining Industry”

AHK

Auf der PDAC 2015 Anfang März ist deshalb auch das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehörende Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie vor Ort.

Wie bereits im letzten Jahr ist das HIF nicht nur Messe-Aussteller, sondern auch Mitorganisator des „German Day“. Die am 3. März stattfindende Vortragsreihe mit dem aktuellen Motto „Germany - A Global Player in the Mining Industry“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des HIF, der Deutschen Rohstoffagentur (DERA), der Deutsch-Kanadischen Industrie- und Handelskammer (AHK Kanada) und weiterer Partner. Sie soll einen Einblick in deutsche Rohstofftechnologie gewähren und die Kontaktaufnahme zu den kanadischen Rohstoffproduzenten erleichtern.

Während der Vortragsreihe präsentiert HIF-Mitarbeiter Dr. Andreas Klossek die neue Wissens- und Innovationsgemeinschaft EIT Raw Materials. Dieses Netzwerk verbindet mehr als 100 europäische Einrichtungen aus dem Ressourcenbereich miteinander. Im vergangenen Dezember hatte das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) ein internationales Konsortium unter Führung des HZDR und der Fraunhofer-Gesellschaft damit beauftragt, das EIT Raw Materials aufzubauen.

Dafür stehen in den kommenden sieben Jahren bis zu 410 Millionen Euro aus der EU zur Verfügung. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des europäischen Rohstoffsektors zu erhöhen und so die Versorgung der europäischen Industrie mit dringend benötigten Rohstoffen zu sichern. Hierzu sollen Ausbildung, Forschung und Innovation in diesem wichtigen Feld verbessert werden.

Derzeit befindet sich das Netzwerk noch im Aufbau. Mit dem Beginn der ersten Projekte und Ausbildungsprogramme ist deshalb erst 2016 zu rechnen. Einer der führenden deutschen Partner in diesem Konsortium ist die TU Bergakademie Freiberg, die eng mit dem HIF zusammenarbeitet.

Das Helmholtz-Institut Freiberg stellt zudem das neu gegründete Aufbereitungscluster „Freiberg Resource Technologies“ (FRT) vor. Der Verbund aus den drei eng miteinander kooperierenden Partnern HIF, TU Bergakademie Freiberg und der UVR-FIA GmbH – einem Freiberger Unternehmen für Verfahrenstechnik – erforscht und entwickelt innovative Technologien für die Aufbereitung und das Recycling komplexer Erze und Recyclingrohstoffe. Das Cluster bündelt seine Kompetenzen, um gemeinsam Projekte zu realisieren und neue Trends in der nationalen und internationalen Aufbereitungs- und Rohstoffbranche zu setzen.

Weitere Informationen:
Prof. Jens Gutzmer
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR
Tel.: 0351 260 – 4400 | j.gutzmer@hzdr.de

Medienkontakt:
Tina Schulz | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR
Tel.: 0351 260 - 4427 | t.schulz@hzdr.de

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie.
• Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
• Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
• Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
Das HZDR ist seit 2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es hat vier Standorte in Dresden, Leipzig, Freiberg und Grenoble und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter – davon etwa 500 Wissenschaftler inklusive 150 Doktoranden.

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln. Es wurde 2011 gegründet, gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg.

Weitere Informationen:

https://www.hzdr.de/presse/pdac_2015

http://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/DE/Aktuelles/pdac_2015.html

Dr. Christine Bohnet | Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

nachricht Automatisierung und Produktionstechnik – Wandlungsfähig – Präzise – Digital
19.06.2018 | Fraunhofer IFAM

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics