Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eppendorf und DASGIP stellen ersten Single-Use Mini-Bioreaktor für parallele Bioprozessführung vor

20.06.2012
Auf der diesjährigen Achema vom 18. – 22. Juni in Frankfurt am Main stellen Eppendorf und die DASGIP Information and Process Technology GmbH, ein führender Hersteller paralleler Bioreaktorsysteme und umfangreicher Bioprozess- Softwarelösungen, erstmalig den neuen single-use Mini-Bioreaktor DASbox single-use vessel vor.

Die Entwicklung des DASbox single-use vessels untermauert die starken Synergieeffekte, von denen DASGIP und die Eppendorf AG, welche den Bioprozess-Spezialisten im Januar dieses Jahres übernommen hat, profitieren. „Innerhalb kürzester Zeit konnten wir die langjährige Erfahrung der Eppendorf AG beim Verarbeiten von Kunststoffen mit unserer Bioreaktorexpertise verbinden und zu einem neuen Produkt führen“, erläutert Dr. Matthias Arnold, Mitglied der DASGIP Geschäftsführung und Leiter der Entwicklungsabteilung.

Das DASbox single-use vessel ist der erste single-use Bioreaktor, der für die parallelen DASGIP Bioreaktorsyteme entwickelt wurde. Als voll instrumentierter Mini-Bioreaktor mit einem Arbeitsvolumen von 60-250 ml wurde er speziell für den Einsatz mit dem DASGIP DASbox Mini- Bioreaktorsystem konstruiert. Insbesondere für Anwender in der Zellkultur werden so die Vorteile der Einweg-Technologie mit den Vorzügen der parallelen Kultivierung und der vollen Funktionalität industrieller Bioreaktoren vereint. Alle kritischen Prozessparameter wie pH, Gelöst- Sauerstoff und optische Dichte können über Sonden nach Industrie-Standard überwacht und geregelt werden.

Integrierte Dip-Tubes ermöglichen die kontrollierte Zugabe von Flüssigkeiten, Probennahme sowie massendurchfluss-geregelte oberflächen und/oder submers Begasung. Der magnetgekoppelte Rührerantrieb ist nur eines der Beispiele für die kompromisslose Steriltechnik dieses single-use Bioreaktors. Ein besonderes Merkmal des DASbox single-use vessels ist die neuartige, flüssigkeitsfreie Peltier-Temperierung und Kondensation. Diese Innovation, die u.a. das vollständige Kondensieren der Abluft gewährleistet, ist ein weiterer Meilenstein um die Ansprüche der klassischen Bioreaktortechnologie in die single-use Technologie zu überführen.

Das DASbox single-use vessel beschleunigt die Bioprozessentwicklung. Die kleinen Arbeitsvolumina sparen wertvolles Zellmaterial und Medien ein, aufwendige Reinigungs- und Sterilisierungsprozeduren sind überflüssig. Der Zeitaufwand für die Bioreaktorinstallation ist reduziert und Kreuzkontaminationen sind nahezu ausgeschlossen. Die parallele Kultivierung unter präzise kontrollierten Bedingungen liefert schnell zuverlässige Prozessergebnisse. Mit den umfangreichen Softwarefunktionen der DASGIP DASware können diese zudem nutzerfreundlich und detailliert ermittelt, gespeichert, ausgewertet und verwaltet werden.

Wir freuen uns darauf, Sie auf der Achema an unseren Ständen begrüßen zu dürfen:

Eppendorf Halle 4.2, Stand G7
DASGIP Halle 4.2. Stand L15
Über Eppendorf:
Eppendorf ist ein führendes Unternehmen der Life Sciences und entwickelt und vertreibt Instrumente, Verbrauchsartikel und Services für Liquid-, Sample- und Cell- Handling zum Einsatz in Laboren weltweit. Das Produktangebot umfasst Pipetten und Pipettierautomaten, Dispenser, Zentrifugen und Mischer, Spektrometer, Geräte zur DNA-Vervielfältigung sowie Ultra- Tiefkühlgeräte, Fermentoren, Bioreaktoren, CO2-Inkubatoren, Schüttler und Systeme zur Zellmanipulation. Verbrauchsartikel wie Pipettenspitzen, Gefäße, Mikrotiterplatten und Einweg- Bioreaktoren ergänzen das Sortiment an Premiumprodukten von höchster Qualität. Die Erzeugnisse von Eppendorf werden in akademischen oder industriellen Forschungslaboren, z.B. in Unternehmen der Pharma- und Biotech- sowie Chemie- und Lebensmittelindustrie, eingesetzt. Aber auch in klinischen oder umweltanalytischen Laboratorien, in der Forensik und in industriellen Laboren der Prozessanalyse, Produktion und Qualitätssicherung werden die Produkte von Eppendorf verwendet. Eppendorf wurde 1945 mit Hauptsitz in Hamburg gegründet und beschäftigt heute weltweit ca. 2.600 Mitarbeiter. Der Konzern besitzt Tochtergesellschaften in 23 Ländern und ist über Vertriebspartner in allen seinen wichtigen Märkten vertreten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.eppendorf.de
Kontakt: Dr. Oliver Franz; Tel.: +49 40 53 801 – 801, franz.o@eppendorf.de
Über DASGIP:
DASGIP ist seit 1991 ein führender Hersteller von Benchtop-Bioreaktorlösungen für die biotechnologische, pharmazeutische und chemische Industrie wie auch Forschungseinrichtungen und Universitäten. Prozessingenieure, Wissenschaftler und Produktentwickler nutzen die DASGIP Parallelen Bioreaktorsysteme und Softwarelösungen zur Kultivierung ihrer mikrobiellen, pflanzlichen, tierischen und humanen Zellen. Sie profitieren von gesteigerter Produktivität, höchster Reproduzierbarkeit und mühelosem Scale-Up. Ein Team von über 70 Experten trägt zum wachsenden Erfolg der Firma, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 25% in den letzten 5 Jahren, bei. Die DASGIP Information and Process Technology GmbH hat ihren Hauptsitz in Jülich und operiert in Europa, Nord-Amerika und Asien. Im Januar 2012 wurde die DASGIP von der Eppendorf AG übernommen, einem Premiumhersteller von Liquid-, Sample- und Cell-Handling Produkten und kompetenten Partner für Life Science Labore.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.dasgip.com
Kontakt: Claudia M. Hüther-Franken, Tel: +49 2461 980 -119, c.huether@dasgip.de

Christiane Niehues-Pröbsting | DASGIP
Weitere Informationen:
http://www.eppendorf.com
http://www.dasgip.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Wiegende Halme auf der Handwerksmesse München
28.02.2020 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Erfolgreiche Premiere: dormakaba mit der digitalBAU zufrieden
26.02.2020 | dormakaba Deutschland GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wiegende Halme auf der Handwerksmesse München

Talente-Sonderschau: Architekturstudenten der HTWK Leipzig zeigen filigrane Skulptur aus Strohhalmen – dahinter steckt eine Konstruktionsidee für organisch gekrümmte Fassaden

Swaying Straws (Wiegende Halme) heißt die Skulptur, die die zwei Architekturstudenten Fabian Eidner und Theodor Reinhardt von der Hochschule für Technik,...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten aktuellen Stand der Anwendung des Maschinenlernens bei Forschung an aktiven Materialien

Verfahren des Maschinenlernens haben durch die Verfügbarkeit von enormen Datenmengen in den vergangenen Jahren einen großen Zuwachs an Anwendungen in vielen Gebieten erfahren: vom Klassifizieren von Objekten, über die Analyse von Zeitreihen bis hin zur Kontrolle von Computerspielen und Fahrzeugen. In einem aktuellen Review in der Zeitschrift „Nature Machine Intelligence“ beleuchten Autoren der Universitäten Leipzig und Göteborg den aktuellen Stand der Anwendung und Anwendungsmöglichkeiten des Maschinenlernens im Bereich der Forschung an aktiven Materialien.

Als aktive Materialien bezeichnet man Systeme, die durch die Umwandlung von Energie angetrieben werden. Bestes Beispiel für aktive Materialien sind biologische...

Im Focus: Computersimulationen stellen bildlich dar, wie DNA erkannt wird, um Zellen in Stammzellen umzuwandeln

Forscher des Hubrecht-Instituts (KNAW - Niederlande) und des Max-Planck-Instituts in Münster haben entdeckt, wie ein essentielles Protein bei der Umwandlung von normalen adulten humanen Zellen in Stammzellen zur Aktivierung der genomischen DNA beiträgt. Ihre Ergebnisse werden im „Biophysical Journal“ veröffentlicht.

Die Identität einer Zelle wird dadurch bestimmt, ob die DNA zu einem beliebigen Zeitpunkt „gelesen“ oder „nicht gelesen“ wird. Die Signalisierung in der Zelle,...

Im Focus: Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

Forscher der Universität Bayreuth haben ein ungewöhnliches Material entdeckt: Bei einer Abkühlung auf zwei Grad Celsius ändern sich seine Kristallstruktur und seine elektronischen Eigenschaften abrupt und signifikant. In diesem neuen Zustand lassen sich die Abstände zwischen Eisenatomen mithilfe von Lichtstrahlen gezielt verändern. Daraus ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Informationstechnologien. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie – International Edition“ stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. Die neuen Erkenntnisse sind aus einer engen Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen in Augsburg, Dresden, Hamburg und Moskau hervorgegangen.

Bei dem ungewöhnlichen Material handelt es sich um ein Eisenoxid mit der Zusammensetzung Fe₅O₆. In einem Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (BGI),...

Im Focus: Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

Studie von Mainzer Physikern zeigt: Experimente der nächsten Generation versprechen Antworten auf eine der aktuellsten Fragen der Neutrinophysik

Eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Physik ist die Ordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen. Eine aktuelle Studie, an der Physiker des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Hate Speech bis KI: Online-Forscher_innen aus aller Welt treffen sich zur General Online Research an der HTW Berlin

28.02.2020 | Veranstaltungen

CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020

26.02.2020 | Veranstaltungen

Automatisierung im Dienst des Menschen

25.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Asteroid in eiserner Rüstung

28.02.2020 | Geowissenschaften

Hate Speech bis KI: Online-Forscher_innen aus aller Welt treffen sich zur General Online Research an der HTW Berlin

28.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

UV-Licht gegen störenden Unterwasserbewuchs – Innovatives Antifouling-System des IOW jetzt reif für Serienproduktion

28.02.2020 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics