Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Boden – Grundlage des Lebens / Bodenforscher auf der Internationalen Grünen Woche

16.01.2018

Über 1.600 Aussteller aus 67 Ländern und Fachleute aus allen Bereichen der Landwirtschaft treffen sich ab dem 19. Januar zur 83. Internationalen Grünen Woche in Berlin. In diesem Jahr mit dabei sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BMBF-Förderinitiative BonaRes, eines der derzeit größten nationalen Bodenforschungsprojekte. Sie werden zusammen mit Fachleuten der Aktionsplattform Bodenschutz (ABo) auf dem Erlebnisbauernhof der Grünen Woche Wissen über den Boden vermitteln und ein stärkeres Interesse am Boden wecken.

Böden sind unsere Lebensgrundlage. Sie liefern Nahrung, Futter, Rohstoffe und Energie, speichern Wasser und Kohlenstoff und sind Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen. Doch sie stehen unter Druck und werden mehr und mehr beansprucht.


BonaRes-Wissenschaftler und Fachleute der Aktionsplattform Bodenschutz (ABo) gemeinsam auf der Grünen Woche

Foto: LBEG, Grafik: UFZ

Um den Boden als wichtige Ressource zu erhalten, braucht ihr Schutz einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft. Die Internationale Grüne Woche, zu der mehr als 400.000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden, bietet beste Möglichkeiten dafür, das Bewusstsein für den Boden zu schärfen.

Herzstück des Messestandes wird eine interaktive Säule sein, die sechs Bodentypen exemplarisch vorstellt. Mithilfe interaktiver Elemente ist es möglich, einen Blick in den Boden zu werfen und mehr über die Bodeneigenschaften und ihre Nutzung zu erfahren.

Ist durch die Bodensäule das Interesse der Messebesucher geweckt, stehen Fachleute des BonaRes-Programms, der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft sowie des Bundesverbandes Boden für tiefergehende Gespräche und Diskussionen, auch zur Rolle der Böden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie und zum Bodenschutz, bereit.

BonaRes steht für „Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie“. Bei dieser vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative steht die nachhaltige Nutzung der knappen Ressource Boden im Vordergrund.

Ziel von BonaRes ist es, das wissenschaftliche Verständnis von Bodenökosystemen zu erweitern, um damit die Produktivität der Böden und ihre anderen Funktionen zu verbessern sowie neue Strategien für eine nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung von Böden zu entwickeln.

Koordiniert wird BonaRes am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Co-Koordinator ist das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF). Insgesamt sind an BonaRes 48 deutsche Forschungseinrichtungen und Institutionen beteiligt.

Die ABo ist eine Allianz der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft (DBG), des
Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) und des Bundesverbandes Boden e.V. (BVB).

Das Ziel der Aktionsplattform ist es, fachliche Kompetenz in den Bereichen Bodenkunde, Bodenschutz und Altlastensanierung zu bündeln, um politische Meinungs- und Konsensbildung im Sinne des Bodenschutzes zu unterstützen.
https://www.dbges.de/de www.bvboden.de/ www.itv-altlasten.de/home.html

Den Stand von BonaRes und ABo finden Sie auf dem Erlebnisbauernhof der Grünen Woche, im Bereich „Auf dem Acker“, Stand 106, Halle 3.2.

Weitere Informationen:

http://www.ufz.de/index.php?de=36336&webc_pm=2/2018

Susanne Hufe | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Cobot-Assistenz in der Montage: Flexible Lösungen für den Mittelstand auf der Hannover Messe 2020
19.02.2020 | Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM

nachricht HMI Preview 2020: Neue Herzen für Brennstoffzellen: Fraunhofer IWU forscht an zukunftsfähiger Serienproduktion
12.02.2020 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

Forscher der Universität Bayreuth haben ein ungewöhnliches Material entdeckt: Bei einer Abkühlung auf zwei Grad Celsius ändern sich seine Kristallstruktur und seine elektronischen Eigenschaften abrupt und signifikant. In diesem neuen Zustand lassen sich die Abstände zwischen Eisenatomen mithilfe von Lichtstrahlen gezielt verändern. Daraus ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Informationstechnologien. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie – International Edition“ stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. Die neuen Erkenntnisse sind aus einer engen Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen in Augsburg, Dresden, Hamburg und Moskau hervorgegangen.

Bei dem ungewöhnlichen Material handelt es sich um ein Eisenoxid mit der Zusammensetzung Fe₅O₆. In einem Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (BGI),...

Im Focus: Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

Studie von Mainzer Physikern zeigt: Experimente der nächsten Generation versprechen Antworten auf eine der aktuellsten Fragen der Neutrinophysik

Eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Physik ist die Ordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen. Eine aktuelle Studie, an der Physiker des...

Im Focus: High-pressure scientists in Bayreuth discover promising material for information technology

Researchers at the University of Bayreuth have discovered an unusual material: When cooled down to two degrees Celsius, its crystal structure and electronic properties change abruptly and significantly. In this new state, the distances between iron atoms can be tailored with the help of light beams. This opens up intriguing possibilities for application in the field of information technology. The scientists have presented their discovery in the journal "Angewandte Chemie - International Edition". The new findings are the result of close cooperation with partnering facilities in Augsburg, Dresden, Hamburg, and Moscow.

The material is an unusual form of iron oxide with the formula Fe₅O₆. The researchers produced it at a pressure of 15 gigapascals in a high-pressure laboratory...

Im Focus: From China to the South Pole: Joining forces to solve the neutrino mass puzzle

Study by Mainz physicists indicates that the next generation of neutrino experiments may well find the answer to one of the most pressing issues in neutrino physics

Among the most exciting challenges in modern physics is the identification of the neutrino mass ordering. Physicists from the Cluster of Excellence PRISMA+ at...

Im Focus: Krankheiten ohne Medikamente heilen

Fraunhofer-Forschende wollen mit Mikroimplantaten Nervenzellen gezielt elektrisch stimulieren und damit chronische Leiden wie Asthma, Diabetes oder Parkinson behandeln. Was diese Therapieform so besonders macht und welche Herausforderungen die Forscher noch lösen müssen.

Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts ist jede vierte Frau von Harninkontinenz betroffen. Diese Form der Blasenschwäche wurde bislang durch ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Automatisierung im Dienst des Menschen

25.02.2020 | Veranstaltungen

Genomforschung für den Artenschutz - Internationale Fachtagung in Frankfurt

25.02.2020 | Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Plasmonen im atomaren Flachland

25.02.2020 | Informationstechnologie

Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

25.02.2020 | Informationstechnologie

Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

25.02.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics