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Eisenbahn zeigt auf der Interpack Transponder - Systeme

23.04.2002


Aus dem Labor auf die Schiene: Zur Messe "Interpack" präsentiert das Fachgebiet Logistik am Stand der NEFAB Deutschland GmbH (Halle 9, Stand 9E36) neue Forschungsergebnisse mit Hilfe einer Eisenbahn. Fahrgäste werden nicht befördert. Trotzdem bleiben Kundenfreundlichkeit und Serviceorientierung keineswegs auf der Strecke. Denn die Eisenbahn zeigt den Messebesuchern, was Transpondersysteme (RFID) leisten können.

Das Unternehmen und die Forschungsstelle des Vereins zur För-derung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL e.V.), das Fachgebiet Logistik der Universität Dortmund, wollen auf der fünf Quadratmeter umfassenden Strecke ein praktisches Modell schaffen, an dem es bislang in der Transponder-Technologie mangelte.

Das Messeexponat, das vom 24. bis 30. April in Düsseldorf zu sehen ist, ist das Ergebnis der Zusammenarbeit beider Institutionen. Plastisch dargestellt werden die Pulkerfassung, das Lesen über unterschiedliche Distanzen und durch verschiedene Materialien hindurch und die Erfassung von Relativgeschwindigkeiten. Die Schreib- und Leseeinheit der Modell-Eisenbahnstrecke arbeitet dabei bis hin zum hochfrequenten Bereich (13,56 MHz) und wurde von dem in Reichshof-Wehnrath ansässigen Unternehmen "Scemtec Transponder Technology" entwickelt.

Von der 13,56 MHz-Technologie verspricht sich das Fachgebiet Logistik verstärkten Einsatz in logistischen und industriellen Anwendungen - auch für den Handel. Für NEFAB als Anbieter von Verpackungslösungen und Serviceleistungen bietet Transponder-Technologie die Chance, Verpackungen schneller und effizienter zu identifizieren und ihren Transport durch lückenlose Sendungsverfolgung kundenfreundlicher zu gestalten. Forschung und Praxis liegen beim Messeauftritt so nah beieinander, wie Eisenbahn und Schiene.

Kontakt:
Dipl.-Kfm. Jörg Schmidt, Fachgebiet Logistik, Fakultät Maschinenbau, Universität Dortmund. Ruf: 0231/755-5708 oder -5701.

Klaus Commer | idw

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