Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Design im Weltall

11.04.2002


Mit drei Design-Exponaten ist die Universität Wuppertal ab 15. April 2002 auf der HANNOVER MESSE vertreten: Wohnen und Hygiene im Weltall als Designaufgabe und ein Labor für Visionen sind die spannenden Themen.

Die ungewöhnlichen Universitätsprojekte wurden mit namhaften Kooperationspartnern realisiert: Das "Labor für Visionen" ("visionlabs) ist eine Initiative der Design-Professoren Martin Topel und Gert Trauernicht. Es steht für die Entwicklung visionärer Produkte und Konzepte, also praxisorientiertes Arbeiten mit Wirtschaftsunternehmen. Ausschlaggebend für das Modell waren die innovativen Ergebnisse zweier Studienprojekte: Im Auftrag der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr GmbH (VRR) und der Lufthansa Catering Logistik GmbH hatten zwei studentische Projektgruppen im vergangenen Jahr Konzepte zum Elektronischen Fahrgeldmanagement und zum Weinöffnen in der Business Class erstellt. In den vergangenen Wochen wurden dann neue Aufgabenstellungen, z. B. für den Möbelfunktionssysteme-Hersteller Enorm-Schmidt, realisiert.

"visionlabs" ermöglicht professionelle Kooperation zwischen Wirtschaftsunterneh-men und Hochschule. Danach können Unternehmen eine projektbezogene und öffentlichkeitswirksame Kooperation mit Wuppertaler Industrial Designern eingehen. Die Ablaufstruktur eines "visionlabs"-Projektes entspricht den realen Prozessen in der Produktentwicklung: Briefing, Analyse und Research, Konzeption, Design-Entwicklung und -Optimierung. Allen "visionlabs"-Studienarbeiten gehen intensive Research- und Analysephasen voraus. Diese beziehen neben fundierten Umfeldrecherchen vor allem die Sicht der potentiellen Nutzer mit ein. Jedes Projekt wird durch einen Sponsorenbeitrag des Kooperationspartners finanziert. Prof. Gert Trauernicht: "Wir wollen mit ’visionlabs’ Produkte und Konzepte mit visionärem Charakter entwickeln und dabei so praxisnah wie möglich arbeiten."

Design in der Forschung: Der Wuppertaler Industrial Designer Prof. Tönis Käo geht davon aus, dass künftige Gestaltungsprobleme nur in engster Zusammenarbeit mit der technisch-wissenschaftlichen Forschung gelöst werden können. Sozialverträglichkeit und Umweltverträglichkeit von Innovationen verlangen eine ganzheitliche Vorgehensweise. Beispiel Design im Weltall: In Zusammenarbeit zwischen den Wuppertaler Industrial Designern und dem Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart (Prof. Dr.-Ing. Ernst Messerschmidt, Dr. Jan Osburg) entstanden Aleksandra Konopeks spektakuläres und preisgekröntes Projekt "Pneo - Wohnen im Weltraum" (Bayerischer Staatspreis für Design) und Anna Demuths Projekt "Hygiene im All für die Weltraumtouristik".

Der Standort auf der HANNOVER MESSE: Halle 18, 1. Obergeschoss, Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW, Stand Nr. M 12.

Kontakt:
Bergische Universität Wuppertal
Fach Industrial Design

Prof. Gert Trauernicht
0202/439-4756
E-Mail: trauernicht@uni-wuppertal.de

Prof. Martin Topel
0202/ 439-4799, Fax -4755
E-Mail: topel@uni-wuppertal.de

Prof. Tönis Käo
Dipl.-Des. Stephan Pegels
0202 439-4727, Fax -4728
E-Mail: kaeo@uni-wuppertal.de

Michael Kroemer | idw
Weitere Informationen:
http://www.visionlabs.de/
http://www.uni-wuppertal.de/fb5/kaeo

Weitere Berichte zu: Industrial

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer ESK macht verteilte Anwendungen in der Produktion verlässlich
15.11.2018 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht 5G sichert Zukunft von Industrie 4.0 – DFKI mit der SmartFactoryKL auf der SPS IPC Drives
13.11.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nonstop-Transport von Frachten in Nanomaschinen

Max-Planck-Forscher entdecken die Nanostruktur von molekularen Zügen und den Grund für reibungslosen Transport in den „Antennen der Zelle“

Eine Zelle bewegt sich ständig umher, tastet ihre Umgebung ab und sendet Signale an andere Zellen. Das ist wichtig, damit eine Zelle richtig funktionieren kann.

Im Focus: Nonstop Tranport of Cargo in Nanomachines

Max Planck researchers revel the nano-structure of molecular trains and the reason for smooth transport in cellular antennas.

Moving around, sensing the extracellular environment, and signaling to other cells are important for a cell to function properly. Responsible for those tasks...

Im Focus: InSight: Touchdown auf dem Mars

Am 26. November landet die NASA-Sonde InSight auf dem Mars. Erstmals wird sie die Stärke und Häufigkeit von Marsbeben messen.

Monatelanger Flug durchs All, flammender Abstieg durch die Reibungshitze der Atmosphäre und sanftes Aufsetzen auf der Oberfläche – siebenmal ist das Kunststück...

Im Focus: Weltweit erstmals Entstehung von chemischen Bindungen in Echtzeit beobachtet und simuliert

Einem Team von Physikern unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt, Universität Paderborn, und Prof. Dr. Martin Wolf, Fritz-Haber-Institut Berlin, ist ein entscheidender Durchbruch gelungen: Sie haben weltweit zum ersten Mal und „in Echtzeit“ die Änderung der Elektronenstruktur während einer chemischen Reaktion beobachtet. Mithilfe umfangreicher Computersimulationen haben die Wissenschaftler die Ursachen und Mechanismen der Elektronenumverteilung aufgeklärt und visualisiert. Ihre Ergebnisse wurden nun in der renommierten, interdisziplinären Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

„Chemische Reaktionen sind durch die Bildung bzw. den Bruch chemischer Bindungen zwischen Atomen und den damit verbundenen Änderungen atomarer Abstände...

Im Focus: Rasende Elektronen unter Kontrolle

Die Elektronik zukünftig über Lichtwellen kontrollieren statt Spannungssignalen: Das ist das Ziel von Physikern weltweit. Der Vorteil: Elektromagnetische Wellen des Licht schwingen mit Petahertz-Frequenz. Damit könnten zukünftige Computer eine Million Mal schneller sein als die heutige Generation. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind diesem Ziel nun einen Schritt nähergekommen: Ihnen ist es gelungen, Elektronen in Graphen mit ultrakurzen Laserpulsen präzise zu steuern.

Eine Stromregelung in der Elektronik, die millionenfach schneller ist als heutzutage: Davon träumen viele. Schließlich ist die Stromregelung eine der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Personalisierte Implantologie – 32. Kongress der DGI

19.11.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz diskutiert digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung

19.11.2018 | Veranstaltungen

Naturkonstanten als Hauptdarsteller

19.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Für eine neue Generation organischer Leuchtdioden: Uni Bayreuth koordiniert EU-Forschungsnetzwerk

20.11.2018 | Förderungen Preise

Nonstop-Transport von Frachten in Nanomaschinen

20.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie sich ein Kristall in Wasser löst

20.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics