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Neue Perspektiven für Unternehmen mit Technologien aus der Universität Hannover

08.04.2002


Vier Institute zeigen neueste Forschung auf der Hannover Messe 2002

"Neue Märkte. Neue Perspektiven. Neue Absatzchancen", mit diesem Slogan hat die Deutsche Messe AG für die Hannover Messe 2002 geworben. Vier Institute der Universität Hannover zeigen Exponate aus ihrer Forschung auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand in Halle 18, 1. OG, Stand O 03 vom 15. bis zum 20. April 2002.

Mobile Stapelgarage 16 Stunden dauert der Aufbau des Park- und Lagersystems, das auf einer Grundfläche von nur drei herkömmlichen Stellplätzen Raum für 24 PKW bzw. 16 Transporter hat. Die Montage ist einfach: Es müssen lediglich vier Faltpakete auseinander gezogen werden. Fahrzeuge oder Lagergut werden auf Paletten vertikal bewegt und seitwärts in eine freie Zelle geschoben. Ein- und Auslagerung geschehen automatisch und dauern eine Minute. Verfügbarkeit, Flexibilität und Mobilität zeichnen die Entwicklung des Patents des Fachgebietes Naturwissenschaftliches und Technisches Russisch aus. Das Projekt ist in Kooperation mit der Technischen Universität St. Petersburg entstanden.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Friedrich Wenzel, Fachgebiet Naturwissenschaftliches und Technisches Russisch, Telefon 0511/762-3401 oder per Mail ntr@ntr.uni-hannover.de

Wirtschaftlich und umweltfreundlich Öl- und Gasvorkommen nutzen In der Öl- und Gasförderung können mit der neuen Mehrphasentransporttechnik die Investitionskosten um rund 40 Prozent gesenkt werden und auch marginale Erdöl- und Erdgasvorkommen mit Erfolg genutzt werden. Vor allem in Gebieten ohne Infrastruktur bringt diese neue Technik wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Das Institut für Verfahrenstechnik arbeitet unter Federführung der Bornemann GmbH mit verschiedenen Unternehmen zusammen.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Tobias Rausch, Institut für Verfahrenstechnik, Telefon 0511/762- 3824 oder per Mail rausch@ifv.uni-hannover.de.

Neues Messsystem zur hundertprozentigen Qualitätskontrolle von unlackierten Karosserieteilen Am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen wird ein optisches Messsystem zur automatischen Inspektion von großflächigen Formteilen entwickelt. Das System basiert auf einem neu entwickelten Streifenprojektionsverfahren, kann Flächen schnell digitalisieren und auf Beulen untersuchen. So kann die zeitaufwändige manuelle Prüfung durch eine objektive hundertprozentige Kontrolle ersetzt werden. Die Bauteilqualität ist gleichbleibend hoch und das Verfahren senkt Kosten, da fehlerhafte Bauteile vor der Weiterverarbeitung aussortiert werden können. Eine Analyse tendenzieller Qualitätsveränderungen der Bauteile erlaubt Rückschlüsse auf den Fertigungsprozess.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Felix Berg, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Telefon 0511/762-4910 oder per Mail berg@ifw.uni-hannover.de

Kraftstoffeinspritzsystem bringt Dieselmotor auf Touren Mit dem Ziel, den Kraftstoffverbrauch von Hochleistungsdieselmotoren weiter zu senken und den Schadstoff-Ausstoß zu minimieren, haben Wissenschaftler des Instituts für Technische Verbrennungen ein neues Einspritzsystem entwickelt. Es besteht aus einer Hochdruckeinheit, die einen Kraftstoffdruck von mehr als 2000 bar bereitstellen kann, und einem Injektor, der den Kraftstoff direkt in den Brennraum des Motors einspritzt. Die hohe Dynamik des Injektors ermöglicht etwa die reproduzierbare Zerstäubung von kleinsten Mengen Dieselöl und Mehrfacheinspritzungen.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Sven Pöttker, Telefon 0511/762-3787 oder per Mail poettker@itv.uni-hannover.de

Oppermann, Karin | Presseinformation

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Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

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Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

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