Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tausendmal berührt

03.04.2002


Abriebprüfung an Handytastatur mit Prüfgerät ABREX


Oberflächenmesstechnik auf der Hannover Messe, Halle 18 EG - G 09 -
eine Innovation aus dem BMWi-Programm "Innovationskompetenz

... mehr zu:
»INNOWEP

mittelständischer Unternehmen" (PRO INNO)

Die Symbole auf den Handytasten sind total verschlissen, der Werbetext auf dem Kugelschreiber ist kaum mehr zu entziffern, der Lichtschalter im Flur hat sein aufgedrucktes Lämpchen längst eingebüßt und das ehemals so schicke Lederlenkrad im Auto ist nicht mehr wiederzuerkennen. Jeder kennt den typischen Abrieb auf oft benutzten Oberflächen, der nicht nur das Aussehen, sondern oft auch die Funktion eines Produktes beeinträchtigt. Damit Gebrauchsgegenstände länger gut aussehen, sich angenehm anfühlen und auch nach dauerhaftem Gebrauch sicher handhabbar sind, entwickelt, produziert und vertreibt die Firma INNOWEP innovative Prüfsysteme zur Oberflächenbeurteilung unterschiedlichster Materialien und Produkte. Das Würzburger Unternehmen simuliert ihre intensive Beanspruchung, misst den Verschleiß und liefert so objektive Kennzahlen als Grundlage für die Auswahl des geeignetsten Werkstoffs oder Designs. Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" untersucht der Spezialist für Oberflächenmesstechnik jetzt auch die haptischen Eigenschaften beim Berühren von Kunststoffoberflächen im Autoinnenraum und den Verschleiß von Zahnersatz.

Die Produktpalette von INNOWEP umfasst Geräte für mechanische, chemische und optische Tests. Das System ABREX ermöglicht erstmals eine normgetreue, reproduzierbare Messung des Oberflächenabriebs durch Handbetätigung bei bedruckten und beschichteten Oberflächen. Während der Prüfung wird nicht nur der mechanische Bewegungsablauf mit einem fingerähnlichen Silikonstempel nachempfunden, sondern auch die chemische Umgebung, beispielsweise durch Zugabe von Schweiß, Handcreme, Schmierseife und Reinigungsmitteln. Mit bis zu 10 Millionen simulierten Betätigungen ermöglicht das Gerät verlässliche Lebensdauer-Angaben für Oberflächen im Fahrzeug und an Handys, Haushaltsgeräten, Bankautomaten, Radioblenden sowie für Papier und Brillengläser.

Der Universal Surface Tester (UST) bestimmt die mikromechanischen Eigenschaften von Oberflächen verschiedener Materialien wie Kunststoff, Papier, Metall, Glas und Textilien. Er prüft und misst Eigenschaften wie Verformungsverhalten sowie Kratz-, Schneid- und Schreibfestigkeit und auch den mechanischen Abrieb. In der Medizintechnik analysieren die Hersteller mit diesem Verfahren neuartige Biomaterialien für ihren Einsatz am oder im menschlichen Körper.

TRACEiT ist ein optisches Prüfgerät zur Beurteilung und Klassifizierung von Oberflächen. Es kommt vor allem in der Qualitätssicherung während der Produktion zum Einsatz. Dabei berechnet das transportable System innerhalb weniger Sekunden die optischen Rauheiten, kann Strukturdefekte wie Kratzer und Einkerbungen auffinden und überprüft die Druckqualität auf Papier und Karton.

Ansprechpartner: Stefan Lehnert, INNOWEP GmbH, Tel.: 0931 32298-0

Pressearbeit: AiF, Silvia Behr, E-Mail: presse@aif.de, Tel.: 0221 37680-55

Silvia Behr | idw
Weitere Informationen:
http://www.aif.de/

Weitere Berichte zu: INNOWEP

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Augmented-Reality-System erleichtert die manuelle Herstellung von Produkten aus Faserverbundmaterialien
04.03.2020 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Modulares Fertigungskonzept für Bipolar-Batterien
02.03.2020 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Breites Spektrum: Neuartiges Hybridmaterial erweist sich als effizienter Fotodetektor

Digitalkameras, aber auch viele andere elektronische Anwendungen benötigen lichtempfindliche Sensoren. Um den steigenden Bedarf an solchen optoelektronischen Bauteilen zu decken, sucht die Industrie nach neuen Halbleitermaterialien. Diese sollten nicht nur einen möglichst breiten Wellenlängenbereich erfassen, sondern auch preisgünstig sein. Ein in Dresden entwickeltes Hybridmaterial erfüllt beide Anforderungen. Himani Arora, Physik-Doktorandin am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), wies nach, dass sich eine metallorganische Verbindung als Breitband-Fotodetektor verwenden lässt. Da es keine teuren Rohstoffe enthält, kann es in großen Mengen preisgünstig produziert werden.

Metallorganische Gerüste (Metal-Organic Frameworks, MOFs) haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren zu einem gefragten Materialsystem entwickelt. Die...

Im Focus: Broad spectrum: Novel hybrid material proves an efficient photodetector

Digital cameras as well as many other electronic devices need light-sensitive sensors. In order to cater for the increasing demand for optoelectronic components of this kind, industry is searching for new semiconductor materials. They are not only supposed to cover a broad range of wavelengths but should also be inexpensive.

A hybrid material, developed in Dresden, fulfils both these requirements. Himani Arora, a physics PhD student at Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR),...

Im Focus: Langlebigere Satelliten, weniger Weltraumschrott

Forschende der Universität Stuttgart nehmen innovatives induktives Plasmatriebwerk auf Helicon-Basis in Betrieb

Erdbeobachtungssatelliten für niedrige Flughöhen, kleiner, leichter und billiger als herkömmliche Modelle: Das sind die Ziele des EU- Projekts „DISCOVERER“, an...

Im Focus: X-ray vision through the water window

The development of the first high-repetition-rate laser source that produces coherent soft x-rays spanning the entire 'water window' heralds the beginning of a new generation of attosecond technology

The ability to generate light pulses of sub-femtosecond duration, first demonstrated some 20 years ago, has given rise to an entirely new field: attosecond...

Im Focus: Innovative Technologien für Satelliten

Er kommt ohne Verkabelung aus und seine tragende Struktur ist gleichzeitig ein Akku: An einem derart raffiniert gebauten Kleinsatelliten arbeiten Forschungsteams aus Braunschweig und Würzburg. Für 2023 ist das Testen des Kleinsatelliten im Orbit geplant.

Manche Satelliten sind nur wenig größer als eine Milchtüte. Dieser Bautypus soll jetzt eine weiter vereinfachte Architektur bekommen und dadurch noch leichter...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK’21 findet am 10. und 11. Juni 2021 statt

06.04.2020 | Veranstaltungen

Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren

03.04.2020 | Veranstaltungen

13. »AKL – International Laser Technology Congress«: 4.–6. Mai 2022 in Aachen – Lasertechnik Live bereits früher!

02.04.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Preisgekröntes Projektmanagement

09.04.2020 | Förderungen Preise

Breites Spektrum: Neuartiges Hybridmaterial erweist sich als effizienter Fotodetektor

09.04.2020 | Materialwissenschaften

Bayreuther Genetiker entdecken Regulationsmechanismus der Chromosomen-Vererbung

09.04.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics