Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Systematisierung für Entwicklung und Management von Dienstleistungen wird vorgestellt

18.02.2002


Universität Hohenheim auf der Cebit 2002

Die Universität Hohenheim ist diesmal mit einer Entwicklung aus der Wirtschaftsinformatik auf der größten Fachmesse für Informationstechnologien vom 13. bis zum 20.3.2002 auf dem Messegelände in Hannover vertreten. Das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik aus dem Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Hohenheim stellt einen Service-Engineering-Leitfaden und die computergestützte Service-Engineering-Workbench vor, durch die Entwicklung und Management von Dienstleistungen systematisiert werden.
In der deutschen Wirtschaft gewinnen Dienstleistungen einen immer größeren Stellenwert. Für die Entwicklung und das Management dieser Dienstleistung fehlen jedoch systematische Vorgehensweisen, wie sie im Bereich technischer Produkte schon länger etabliert sind. Die Entwicklung "Pro Services - Modular Service Engineering Solution (Mo-SES)" verbessert das Service Engineering durch zentrale Strategien. Komplexe Unternehmensdienstleistungen werden modularisiert und die Prozesse werden modellbasiert reflektiert und gezielt gestaltet. Partizipatives Produktivitätsmanagemt und die Moderation für Handlungsempfehlungen gehören zu diesen Strategien. Die Methoden werden in einem anpassbaren Service-Engineering-Leitfaden zusammengeführt. Durch die computer-gestützte Service-Engineering-Workbench wird die Umsetzung erleichtert.
Die Entwicklung, die das Hohenheimer Fachgebiet Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Helmut Krcmar), gemeinsam mit den Lehrstühlen für Informatik und Gesellschaft (Prof. Dr. Hermann) und für Angewandte Organsiationspsychologie (Prof. Dr. Kleinbeck) von der Universität Dortmund vorstellen, bietet einen umfassenden und flexi-blen Methodenbaukasten für die Neuentwicklung und das Reengineering von Unternehmensdienstleistungen. Mit der Service-Engineering-Workbench können Dienstleistungs-Entwicklungsprozesse effizient computergestützt gesteuert werden. Die Serviceingenieure können durch Umsetzung der Projektergebnisse in Schulungsmaßnahmen weiter qualifiziert werden.
Zu den Firmenpartnern gehören TDS Informationstechnologie AG, EGT Holding AG, die Akademie für Weiterbildung Hohenheim, ITM Gesellschaft für Informations- und Technologie Management mbH, 3M Deutschland AG, debis Systemhaus GmbH, DeTe-Immobilien AG, ExperTeam AG, PixelPoint GmbH, VA-Akademie für Führen und Verkaufen e.V., Fortrans - Gesellschaft für wissenschaftliche Forschung und Wissenstransfer e.V. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Die Universität Hohenheim stellt auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg in Halle 11, Stand B24 aus.

Klaus H. Grabowski | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht HAWK-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art
17.08.2018 | HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

nachricht Neue Schaltschrank-Plattform für die Automobilindustrie
16.08.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics