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Fresenius Erfindermesse: 20 ausgewählte Forscher und Entwickler präsentieren ihre Neuentwicklungen auf der MEDICA

09.11.2006
Bei der neunten Fresenius Erfindermesse werden 20 ausgewählte Forscher, Entwickler und Erfinder ihre Ideen vom 15. bis 18. November 2006 auf der Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf erstmals einem größeren Publikum vorstellen.

Die Aussteller mit den drei besten Entwicklungen zeichnet der Gesundheitskonzern zudem mit dem Fresenius Erfinderpreis aus, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. Über die Gewinner entscheidet eine mit Fachleuten aus Medizin und Wirtschaft besetzte Jury am ersten Messetag.

An der Ausschreibung haben sich zahlreiche Ärzte, Naturwissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Kaufleute, Studenten und Pfleger beteiligt. Ihre Erfindungen stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Medizin: Sie reichen von Kommunikationshilfen für Bewegungsunfähige und einem Test zur Konzentrationsbestimmung von Steroid-Hormonen über den Einsatz moderner Neonatologie beim Auffinden möglicher Gefäßzugänge bei Frühgeborenen bis hin zu einem Injektionsautomaten und neuartigen Gehhilfen.

Zu den aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählten 20 Ausstellern gehört Professor Jürgen Kempf von der Fachhochschule Regensburg. Er hat einen Kugelschreiber mit spezieller Sensortechnik ausgestattet, die das neuromotorische Verhalten der Hand erfasst. Dieses ermöglicht Rückschlüsse auf Krankheiten wie Parkinson, Schizophrenie und Apnoe (Atemlähmung), auf Drogenkonsum oder Nebenwirkungen von Medikamenten wie Neuroleptika oder Antidepressiva. Der Orthopäde Dr. Michael Arnhold aus Eisenberg hat zwei chirurgisch-orthopädische Instrumente entwickelt, mit denen sich verschlissene Prothesenteile schonender entfernen lassen als bislang. Der Düsseldorfer Wissenschaftler Dr. Christoph Viktor Suschek stellt ein Verfahren vor, durch das sich Stickstoffmonoxid einfach, preiswert, effizient und mit einem hohen Reinheitsgrad herstellen lässt. Stickstoffmonoxid wird in der Medizin zur Behandlung von akutem Lungenversagen verwendet.

Die Fresenius Erfindermesse bietet den Ausstellern die Chance, ihre Entwicklungen einem großen Fachpublikum und der Industrie vorzustellen. Damit möchte Fresenius den Forschern helfen, Unternehmen zu finden, die ihre Ideen zur Marktreife entwickeln oder vermarkten. So sollen die Erfindungen möglichst vielen Patienten zu Gute kommen, anstatt - was immer noch häufig vorkommt - in der Schublade zu verschwinden. Wie die Erfahrungen von Teilnehmern der vergangenen Erfindermessen zeigen, konnten viele Forscher Kontakte zu Unternehmen knüpfen. Im vergangenen Jahr zählte die MEDICA mehr als 137.000 Besucher aus dem In- und Ausland.

Die Fresenius Erfindermesse ist auf der MEDICA in Halle 7, Ebene 1 (Standnummern D50 bis E60) zu finden. Die Preisverleihung beginnt am Montag, 15. November, um 15 Uhr. Die MEDICA hat vom 15. bis 17. November von 10 bis 18.30 Uhr sowie am 18. November von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Ansprechpartner:
Dr. Bernd Ebeling
Tel.: 06172 6082378
E-Mail: bernd.ebeling@fresenius.de

Dr. Bernd Ebeling | idw
Weitere Informationen:
http://www.fresenius-erfindermesse.de

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