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PaintExpo 2006: Infrarot-Strahler von Heraeus Noblelight sparen Zeit

12.07.2006
• Infrarot-Strahler schmelzen Pulverlack rasch an
• Infrarot-Systeme helfen Zeit und Platz zu sparen
• Beschichtung von Lochblechen ohne Haltezeit möglich
• Heraeus Noblelight auf der PaintExpo in Halle 3 Stand 3242
Metall, Kunststoff oder Holz – viele Materialien werden heute mit Pulverlack beschichtet. Pulverlack wird als Pulver aufgebracht, durch Wärme geschmolzen und schließlich gehärtet. Als Wärmequelle sind Heißluft oder Infrarot-Strahlung unterschiedlich gut geeignet, je nach den Eigenschaften von Produkt und Lacksystem. Zunehmend werden auch Kombinationen aus beiden Wärmetechnologien eingesetzt.

Infrarot-Strahler übertragen große Energiemengen in kurzer Zeit, ohne ein Kontaktmedium. So kann die Ofenlänge verkürzt oder die Produktion beschleunigt werden. Ein rasches Anschmelzen des Pulvers hilft, die Oberflächenqualität des Lacks zu verbessern.

Heraeus Noblelight zeigt auf der Messe PaintExpo vom 10. bis 13. Oktober 2006 in Karlsruhe Infrarot-Strahler, die helfen, Pulverbeschichtungsprozesse effizienter zu gestalten.

Infrarot-Systeme übertragen Wärme ohne ein Kontaktmedium, mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen, die Wärme im Material erzeugen.

Infrarot-Strahlung wird von Pulver sehr gut absorbiert, die Pulvermasse erwärmt sich schnell. Pulver wird erheblich schneller als im Umluftofen angeliert. Ein rasches Anschmelzen verbessert die Lackqualität und erhöht die Durchlaufgeschwindigkeit. So ist in den meisten Fällen ein wesentlich kürzerer Ofen ausreichend, oder die Produktionsgeschwindigkeit kann erhöht werden.

Es hat sich gezeigt, dass die Halte- oder Einbrennzeit für Pulverlack mit Hilfe der Infrarot-Strahlung stark verkürzt oder in manchen Fällen sogar komplett eingespart werden kann.

Flache Bleche, wie Lochbleche für Schaltschränke oder Deckenplatten, benötigten eine Haltezeit von etwa 15 Minuten bei ca. 180 °C. Durch Tests im hauseigenen Anwendungszentrum bei Heraeus Noblelight wurde gezeigt, dass Infrarot-Strahler diese Bleche innerhalb von etwa zwei Minuten – abhängig von Blechdicke und Lacksystem – aufheizen. Eine Haltezeit war danach nicht mehr nötig, der Lack hielt auch ohne Haltezeit Biegetests, Gitterschnitt und MEK-Tests (Methyl Ethyl Keton) stand.

Infrarot-Strahler zeigen sehr kurze Reaktionszeiten, kurzwellige und Carbon-Strahler von Heraeus Noblelight reagieren innerhalb von einer bis drei Sekunden. Das macht Wärme regelbar und ein rascher Wechsel von verschiedenen Lacktypen mit unterschiedlichen Einbrenntemperaturen in dem vorhandenen Ofen wird möglich. Außerdem spart es Energie, wenn die Wärmequelle nur dann angeschaltet sein muss, wenn sie gebraucht wird.

Infrarot-Strahlung erwärmt flächige Materialien gleichmäßig und schnell, dabei muss meist nur von einer Seite aus beheizt werden. Drehsymmetrische Teile werden in Infrarot-Öfen meist hängend transportiert, wie z.B. Gasflaschen aus Metall, die sich dann um sich selbst drehen, während sie von zwei Seiten bestrahlt werden.

Für eine gleichmäßige Wärmeverteilung können Infrarot-Strahler im Infrarotofen so installiert werden, dass die Flächenleistungen der Produktform und der Wanddicke angepasst sind. An dickeren Zonen wird mehr Wärme erzeugt, als an dünneren Wänden.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Heißluftöfen ist, dass das Pulver nicht verwirbelt oder verschleppt wird. Ohne Luftbewegung werden auch Staubeinschlüsse vermieden und damit die Qualität erhöht.

Infrarot-Systeme sind kompakt gebaut und können leicht in bestehende Trocknungslinien integriert werden. Das hilft, Heißluftöfen aufzurüsten und die Fertigung zu beschleunigen.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2005 einen Jahresumsatz von 79 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 644 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Dentalwerkstoffe, Sensoren, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz von über 9 Milliarden Euro und weltweit mehr als 10.600 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit mehr als 150 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist. Das hohe Innovations- und Entwicklungspotential im Unternehmen wird intensiv und gezielt gefördert. Durch kundennahe Produktentwicklungen und gezielte Akquisitionen baut Heraeus seine führende Position in verschiedenen Industriebereichen aus.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller:
Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Kontakt: Rudolf Lembke
Tel +49 6181/35-8541, Fax +49 6181/35-16 8541
E-Mail rudolf.lembke@heraeus.com

Redaktion:
Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.de
http://www.heraeus-noblelight.com

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