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Endoskopie auf dem Weg ins digitale Zeitalter

19.11.2001


EINLADUNG ZUR MEDICA 2001

Endoskopie auf dem Weg ins digitale Zeitalter

Operationen an Gehirn und Rückenmark optimal
planen und durchführen

Halle 3, Stand G 60

Die Neurochirurgische Klinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz präsentiert vom 21. bis 24. November in Düsseldorf auf dem Medica-Messestand des BMBF Operations-Bilder eines neuen digitalen Endoskopie-Systems sowie das Endoskopie-System selbst. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die optimal-invasiven Eingriffe am Gehirn und Rückenmark.

Kleinere Schnitte und Narben, geringerer Wundschmerz und kürzere Liegezeiten: Ein minimal-invasiver Eingriff per Endoskop belastet den Patienten weniger als eine herkömmliche Operation. Das Ziel der vom BMBF unterstützten Forschung an modernen Endoskopie-Systemen geht aber weit über ’kleine Schnitte’ hinaus. Seit 1996 ist z.B. ein System verfügbar, das an die besonderen Anforderungen in der Neurochirurgie angepasst ist. Entwickelt an der Neurochirurgischen Klinik Mainz und bei Aesculap in Tuttlingen ist dieses System heute unter dem Namen "MINOP" auf dem Markt etabliert. Allein im Jahr 2000 profitierten in Mainz über 600 Patienten von dem innovativen Operations-System, das mit nur einem Operationszugang auskommt. Endoskop und Mikroschere oder -fasszange werden über einen einzigen Arbeitskanal in den Schädel eingeführt - weniger gesundes Gewebe wird geschädigt.

In den Projekten "MINOP II" und "Operationssaal 2015" entwickelt das Ärzte- und Forscherteam nun u.a. ein neues, zukunftsweisendes digitales Endoskopie-System. Die "virtuelle" und "erweiterte Realität" hält damit in Kürze auch in die minimal-invasive Chirurgie Einzug. Operationen können durch die digitale Bildverarbeitung im Vorfeld noch präziser geplant und geübt werden. Gefäße und Nervenbahnen werden zudem während der Operation für das Auge des Chirurgen besonders "hervorgehoben" - man spricht hier von der "erweiterten Realität". Erste digitale Video Bilder aus dem OP präsentiert das Team am Messestand des BMBF.

Iris Marzian | idw

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