Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie richtig sind Ergebnisse (bio)chemischer Analysen? Die BAM auf der ANALYTICA zu einem Thema, das uns alle betrifft

19.04.2006


Genaues und richtiges Messen spielt eine zunehmend bedeutsame Rolle für Industrie, Handel und unser tägliches Leben. Experten von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) geben Auskunft zu diesem Thema auf der ANALYTICA, vom 25. bis 28. April in München, Halle A3, Stand 347 und 349.



Neues aus ihren Arbeiten über Bio- und Gasanalytik, zertifizierte Referenzmaterialien (ZRM) und Europäische Referenzmaterialien (ERM®) zeigt die BAM täglich mit kurzen Präsentationen am Stand. Neben der "Zertifizierung von Referenzgasgemischen" (jeweils 11:00 Uhr) werden Besucher auch zur "Qualitätssicherung bei Immunoassays" (jeweils 14:00 Uhr) informiert. Zwischen den Präsentationen sind die Besucher eingeladen, selbst an Analytik teilzuhaben und ihre Atemluft oder Hormone im Speichel analysieren zu lassen.

... mehr zu:
»ANALYTICA »Analytik »ERM »ZRM


Die BAM stellt ihr neues Arbeitsgebiet, die Bioanalytik, vor. Es konzentriert sich zunächst auf immunchemische (z. B. ELISA-Tests) sowie fluoreszenzspektroskopische Methoden. Dadurch soll die Analyse biologischer Stoffe weiterentwickelt und qualitätsgesichert werden sowie biologische Verfahren und Biomarkermoleküle für analytische Zwecke genutzt werden.

Im Bereich der Gasanalytik informiert die BAM, wie eine Gasgemischzusammensetzung für Abgas- und Brennwertuntersuchungen richtig und genau bestimmt wird. Die genaue und richtige Bestimmung des Brennwerts von z. B. Erdgas stellt sicher, dass die gelieferte Energie an jeden Endverbraucher auch der Heizkostenabrechnung entspricht.

Zertifizierte Referenzmaterialien (ZRM) für die organische und anorganische Analytik dienen der Kalibrierung analytischer Prozesse, d. h. von der Probenahme über die Bestimmung bis zur Auswertung. ZRM sind der Schlüssel zur Gewährleistung von Zuverlässigkeit und Richtigkeit der Ergebnisse chemischer Analysen. Die vorgestellte Produktpalette umfasst ZRM für die Analytik von Eisen und Stahl, Nichteisen-Metallen, die Umwelt- und Lebensmittelanalytik, die Analyse von porösen Feststoffen, die Polymeranalytik sowie verschiedenste Spezialanwendungen im Hochtechnologiebereich.

Den Gesamtkatalog der BAM-Referenzmaterialien gibt es gedruckt, auf CD-ROM oder im Internet unter http://www.webshop.bam.de.

Gemeinsam mit zwei weiteren führenden europäischen Referenzmaterialherstellern, dem IRMM in Geel/Belgien und dem LGC in Teddington/ Großbritannien setzt die BAM mit der Produktlinie der Europäischen Referenzmaterialien ERM® einen neuen Standard. Das ERM® Konzept vereint die Erfahrung, das Können und die Kapazitäten der beteiligten Institutionen. ERM® sind zertifizierte Referenzmaterialien von höchster metrologischer Qualität, deren Herstellung nach modernsten Prinzipien der ISO Guides 34 und 35 erfolgt, was der strengen Überwachung durch das ERM® Technical Board unterliegt.

Auskünfte: Dr. rer. nat. Wolfram Bremser
Abteilung I Analytische Chemie; Referenzmaterialien
Richard-Willstätter-Straße 11
12489 Berlin
Telefon: +49 30 8104-5802
Telefax: +49 30 8104-5577
E-Mail: wolfram.bremser@bam.de

Dr. Ulrike Rockland | idw
Weitere Informationen:
http://www.webshop.bam.de

Weitere Berichte zu: ANALYTICA Analytik ERM ZRM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht HAWK-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art
17.08.2018 | HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

nachricht Neue Schaltschrank-Plattform für die Automobilindustrie
16.08.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenverschränkung erstmals mit Licht von Quasaren bestätigt

20.08.2018 | Physik Astronomie

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics