Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Toyota auf der Tokio Motor Show 2005

13.10.2005


Visionäre Konzeptstudien und neuartige Sicherheitstechnologien

... mehr zu:
»Innenraum »Sitz »VDIM

Mit fünf Konzeptfahrzeugen, zahlreichen Serienmodellen und verschiedenen Displays innovativer Technologien präsentiert sich Toyota beim "Heimspiel" auf der Tokio Motor Show 2005. Japans größter Autohersteller begreift die Messe als eine Gelegenheit, um seine Ideen für neue Mobilitätskonzepte und umweltverträgliche Antriebssysteme der Zukunft ins Rampenlicht zu rücken. Der Auftritt steht unter dem Motto "Ökologie und Emotion".

Im Mittelpunkt auf dem Toyota-Messestand des stehen neben dem neuen RAV4 das Brennstoffzellen-Konzeptfahrzeug Fine-X und der i-swing, eine originelle Vision für die individuelle Mobilität der Zukunft. Außerdem zu sehen sind der Prototyp eines Estima-Vans mit Hybrid-Antrieb, das FSC Kombi-Konzept und mit dem frechen bB Concept eine Art fahrender Musikplayer.


Übersicht der von Toyota präsentierten Konzeptfahrzeuge auf der Tokio Motor Show:

  • Fine-X, L 3.860 mm, B 1.750 mm, H 1.550mm, Sitze 4
  • Estima Hybrid Concept L 4.820mm, B 1.800 mm, H 1.760mm, Sitze 7
  • i-swing (zwei- und dreirädrig) L 985/1.275mm, B 800, H 1.800/1.710, Sitze 1
  • FSC L 4.670 mm, B 1.800, H 1.520, Sitze 6
  • bB Concept, L 3.915 mm, B 1.690 mm, H 1.620mm, Sitze 5

Fine-X: Ein spannendes Stück automobiler Zukunft

Der Fine-X repräsentiert ein revolutionäres Fahrzeugkonzept und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Automobils. Das Fuel Cell Innovation Emotion Experiment beherbergt nicht nur einen visionären Brennstoffzellen-Antrieb. Verschiedene Komponenten des Fahrzeugs sind aus pflanzlichen Materialien hergestellt. Pflanzen absorbieren während ihres Wachstums CO2. Selbst wenn die Materialien am Ende des Lebenszyklus thermisch verwertet werden, ist ihre Umweltbilanz daher ausgeglichen, weil sie in der Gesamtbilanz kein zusätzliches CO2 in die Atmosphäre abgegeben haben.

Visionär ist auch die durch Einsatz neuer Technologien erzielte Handlichkeit des Fine-X. Durch die Kombination aus selektivem Allradantrieb, Vierradlenkung und einem besonders großen Lenkeinschlag mit Unterstützung von Elektromotoren an jedem Rad kann sich das Fahrzeug auf der Stelle drehen und leicht eingeparkt werden.

Das revolutionäre Konzept ist in ein zeitgemäßes MPV-Design verpackt, bei dem die Toyota Philosophie "Vibrant Clarity" (lebhaftes Design mit klaren Linien) besonders deutlich wird. Die äußeren Maße des Fine-X entsprechen denen eines Microvans, während im Innenraum Platz wie in einer Oberklasse-Limousine geboten wird. Durch verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten, die zum Ein- und Ausstieg elektrisch aus dem Fahrzeug schwenkenden Sitze und weit öffnende Flügeltüren vermittelt der Fine-X ein besonderes Gefühl von Gastlichkeit. Das neueste IT/ITS Kamera-Technologie unterstützt den Fahrer in unübersichtlichen Situationen.

Estima Hybrid-Konzept: MPV mit elektrischem Allradantrieb

Toyota zeigt in Tokio auch eine neue Generation der Van-Baureihe Estima mit einem hocheffizienten Hybrid-System (THS II) und elektrischem Allradantrieb. Hinzu kommt ein neuartiges Abgas-Aufbereitungssystem, mit dem neben den CO2-Emissionen auch die übrigen Abgaswerte nochmals reduziert werden können. Zudem verfügt das Konzept-Fahrzeug über das aus den Serienmodellen von Lexus bekannte Fahrdynamikregelsystem VDIM mit integrierter aktiver Lenkkontrolle. VDIM stimmt verschiedene elektronische Systeme wie das Stabilitätsprogramm VSC, ABS, die Traktionskontrolle TRC und die elektrische Servolenkung EPS optimal aufeinander ab, bevor das Auto in eine kritische, instabile Fahrsituation gerät.

Der Innenraum überzeugt durch seine klare und offene Atmosphäre mit einem High-Tech-Armaturenbrett als Blickfänger. Die komfortable zweite Sitzreihe verfügt über integrierte Fußstützen, während sich die Sitze der dritten Reihe besonders leicht zusammenfalten lassen. Für den Anschluß elektrischer Geräte steht ein "Power Supply System" mit einer Gesamtleistung von bis zu 1.500 Watt zur Verfügung.

Neue Technologien für mehr Sicherheit und Umweltverträglichkeit

Mit diversen Technik-Displays unterstreicht Toyota seine großen Ambitionen, den Individualverkehr der Zukunft sicherer und umweltverträglicher zu gestalten. Neben dem Hybridantrieb der jüngsten Generation und dem derzeitigen Stand der Brennstoffzellentechnik präsentiert Toyota das neue "D-4S"-Konzept für Verbrennungsmotoren. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Saugrohr- und Direkteinspritzung, mit der sich eine hohe Leistungsausbeute und hervorragende Abgaswerte realisieren lassen.

Im Bereich neuer Sicherheitstechnologien stellt Toyota neben den weltweit führenden und bei Lexus in Serie eingesetzten Systemen VDIM (Vehicle Dynamics Integrated Management) und PCS (Pre-Crash Safety) die innovativen Systeme THUMS (Total Human Model for Safety) und HELPNET vor. THUMS beschreibt einen mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode entwickelten, virtuellen menschlichen Körper, der eine präzisere Analyse der Verletzungsgefahr bei Kollisionen ermöglicht. HELPNET steht für ein Alarmsystem, das bei Unfällen und anderen Notsituationen in der Lage ist, automatisch einen Krankenwagen oder Polizei und Feuerwehr zu rufen.

Der i-swing: Ein Konzept für persönliche Individualität

Für großes Aufsehen auf dem Toyota Stand dürfte auch der i-swing sorgen, ein Fortbewegungsmittel für eine Person mit einem völlig neuen Gesamtkonzept. Der i-swing ist für seinen Besitzer maßgeschneidert wie ein zweiter Anzug, und sein Urethan-Gestell wird in weiche Materialien gehüllt, um bei Unfäkllen mit Fußgängern die Verletzungsgefahr zu minimieren.

Bewegt man sich mit dem i-swing mit Schrittgeschwindigkeit zwischen Fußgängern, zum Beispiel in einer verkehrsberuhigten Zone vor Bahnhöfen oder Hotels, kann das Fahrzeug mit minimaler Verkehrsfläche auf zwei Rädern bewegt werden. Möchte man sich schneller fortbewegen, kann ein drittes Rad ausgefahren werden. Das Fahrzeug wird dann über Gewichtsverlagerung und Pedaldruck gesteuert und erzeugt beim Insassen das Gefühl, wie auf Skiern zu gleiten.

FSC: Elegante Limousine mit Minivan-Funktionalität

Eine neue Modellkategorie eröffnet das Konzeptauto FSC mit seiner Mischung aus eleganter Limousine und Minivan-Funktionalität. Das unter der Philosophie des "Vibrant Clarity" entstandene Design ist völlig eigenständig.

Der Innenraum bietet großzügigen Platz für vier Erwachsene. Besonders auffällig ist das elektrisch verstellbare Gepäckabteil im Heck, dessen Größe und Format sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen läßt. Das Armaturenbrett erzielt Wirkung durch seine fließende Linie. Die innovative Innenraumbeleuchtung unterstreicht das komfortable Ambiente.

bB Concept: Der rollende Musikplayer

Mit dem bB Concept stellt Toyota in Tokio eine Art rollenden Musikplayer für junge Menschen vor. Darauf sind auch das scharfe Außendesign und die an einen Nachtclub erinnernde Innenraumgestaltung abgestimmt. Neun Lautsprecher und DSP-Technik (Digital Signal Processing) sorgen für den Sound, und die Beleuchtung passt sich dem Takt der Musik an.

Die 39. Tokio Motor Show 2005 öffnet ihre Tore vom 22. Oktober bis zum 6. November 2006 im Internationalen Convention Complex (Makuhari Messe).

Karsten Rehmann | Toyota
Weitere Informationen:
http://www.toyota.de

Weitere Berichte zu: Innenraum Sitz VDIM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics