Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dreiradfahrzeug mit Neigetechnik - Sound Engineering an Motorrädern - Studium rund um das Fahrzeug

14.09.2001


Westsächsische Hochschule Zwickau auf der IAA in Frankfurt

Als Hochschule mit Kompetenz in Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugtechnik ist die Westsächsische Hochschule Zwickau (FH) wiederum auf der Internationalen Automobilausstellung für PKW und Motorräder (IAA) in Frankfurt am Main vom 13. bis 23. September mit einem eigenen Messestand vertreten. Der Messestand der Hochschule befindet sich in Halle 6.1.

Neben einem komplexen Studienangebot rund um das Kraftfahrzeug präsentiert die Hochschule mit einem Dreiradfahrzeug mit Neigetechnik sowie Sound Engineering an Motorrädern zwei Beispiele aus der angewandten Forschung und Entwicklung.

Dreiradfahrzeug mit Neigetechnik

Dreiradfahrzeug Pulser

Der Pulser ist eine mögliche Antwort auf die Frage nach künftigen Fahrzeugkonzepten. Er bedient den wachsenden Bedarf an Fahrzeugen mit ausgeprägtem Fahrspaß für die Freizeitmobilität. Das Dreiradkonzept ist zwischen PKW und Motorrad angesiedelt. Es kombiniert wirkungsvoll die Vorteile eines PKW (Sicherheit, Schutz, Komfort) mit denen des Motorrades (Fahrspaß, Dynamik), verstärkt durch die Neigetechnik des Aufbaus. Das Maßkonzept wird im wesentlichen von der Kurvenneiger-Eigenschaft bestimmt. Die an den Seiten höhere Gestaltung des Unterbodens sowie die geringe Breite des Vorbaus fordern ein unkonventionelles Design. Die Innenraummaße entsprechen Kleinwagenniveau. Ein zweiteiliges Dach und die Heckscheibe lassen sich entfernen und in einem Stauraum unterbringen. Für den Antriebsstrang werden Aggregate der BMW K 1200 LT verwendet. Das tragende Chassis besteht aus einem Gitterrohrrahmen, der Vorderwagen nimmt Lenkung, Kühler, Bremskraftverstärker, Neigungsmechanik, die Hydraulikbaugruppen und die Elektrik auf.

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Lutz Nagel Westsächsische Hochschule Zwickau (FH) Fachbereich Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik Dr.-Friedrichs-Ring 2A 08056 Zwickau Telefon: (0375) 536 3420 Fax: (0375) 536 2102 E-Mail: Lutz.Nagel@fh-zwickau.de.

Sound Engineering an Motorrädern

Sound Engineering an Motorrädern

Die Umweltbelastung durch den weltweit ständig steigenden Kraftfahrzeugbestand und durch die Nutzung von Verbrennungsmotoren als Antriebsaggregate für eine Vielzahl mobiler Geräte zu verringern, ist Ziel der Forschungsvorhaben von Unternehmen und Hochschulen sowie der Aktivitäten des Gesetzgebers. Dabei spielt im Außengeräuschbereich die Absenkung des Pegels eine dominante Rolle. Im Innengeräusch und in Bezug zum Kaufverhalten für Fahrzeuge, aber auch für technische Geräte, wird Soundqualität immer wichtiger. Dies trifft insbesondere auf Motorräder zu, da hier bei potentiellen Käufern die Entscheidung besonders stark durch den Sound beeinflusst wird. Dabei ist Sound emotional zum Beispiel mit Begriffen wie "satt" oder "kernig" oder "sportlich" belegt. Gegenwärtig ist jedoch die wissenschaftliche Bearbeitung des Themas Sound-Engineering in diesem speziellen Bereich noch am Anfang einer zu erwartenden sprunghaften Entwicklung. In diesem sehr interdisziplinären Themenkreis ausgehend von der Konstruktion über Geräuschmessung und -simulation bis zur psychoakustischen Bewertung liegt der Forschungsschwerpunkt dieser Arbeitsgruppe an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Es werden Förderprojekte des Bundes und Industrieaufträge bearbeitet. Enge Kooperationsbeziehungen bestehen mit dem Motorradwerk in Zschopau, wobei der typische Sound unterschiedlicher Motorradklassen im Mittelpunkt des Interesses steht.

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Foken Westsächsische Hochschule Zwickau (FH) Fachbereich Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik Dr.-Friedrichs-Ring 2A 08056 Zwickau Telefon: (0375) 536 1700 Fax: (0375) 536 1754 E-Mail: Wolfgang.Foken@fh-zwickau.de

Studium rund um das Kraftfahrzeug

Diese Studiengänge (Studienrichtungen, -schwerpunkte) bietet die Hochschule auf diesem Gebiet an:

  • Kraftfahrzeugtechnik (Kraftfahrzeuge, Karosseriebau, Verbrennungsmotoren, Kraftfahrzeugservice)
  • Verkehrssystemtechnik (Verkehrslogistik, Verkehrstechnik und -anlagen)
  • Maschinenbau (Entwicklung und Konstruktion, Produktionstechnik im Maschinen- und Fahrzeugbau)
  • Kraftfahrzeug-Elektronik (Sensorik/elektrische Steuergeräte, Aktorik/elektrische Antriebstechnik).

Das Studium dauert 4 Jahre (8 Semester)(Regelstudiendauer) und führt zum Diplomingenieur(in) (FH).

Bewerbungen/Anfragen zum Studium sind an diese Adresse zu richten:

Westsächsische Hochschule Zwickau (FH) Dezernat Studienangelegenheiten Dr.-Friedrichs-Ring 2 A 08056 Zwickau Telefon: (0375) 536 1184 Fax: (0375) 536 1632 E-Mail: Dezernat.Studienangelegenheiten@fh-zwickau.de

gez. Dr. Solondz

Dr. Detlef Solondz | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-zwickau.de

Weitere Berichte zu: Engineering Neigetechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics