Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automobilbranche muss sich an der rasanten Entwicklung des Mobilfunks orientieren

13.09.2001


Internet im Auto: Hersteller fahren in die Innovationsfalle

Das Thema "Internet im Auto" ist eines der Highlights auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Die Unternehmensberatung Dr. Helbig & Partner International Consulting, Spezialist für Innovationsmanagement im M- und E-Business, hält bestehende Mobilfunklösungen für eine geeignete Basis des Internets im Auto. Automobilhersteller, die diese Anwendungen nutzen, können sich entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern. Unerlässliche Voraussetzung ist aber eine Anpassung an die schnellen Innovationszyklen der Mobilfunk und Internetbranche, um zukünftige Lösungen erfolgreich integrieren zu können.

"Auf Basis preiswerter, bestehender Technologien wie Spracherkennung oder SMS sind viele sinnvolle Anwendungen für das Internet im Auto bereits heute realisierbar", so Dr. Thomas Helbig von Dr. Helbig & Partner International Consulting. Damit können Autofahrer auch Dienstleistungen wie Stauwarnungen, Hotelinformationen und elektronische Straßenkarten nutzen, die bereits ab Mitte nächsten Jahres von unabhängigen Dienstanbietern bereitgestellt werden.

Verschiedene Innovationszyklen erfordern schnelle Anpassung

Viele Automobilhersteller präsentieren erste Lösungen auf der IAA - die integrierten Systeme sind dabei jedoch weit entfernt von der Serienreife, mit der bemerkenswerten Ausnahme des neuen 7er-BMW.

Durch die zeitlich sehr unterschiedlichen Entwicklungszyklen im mobilen Internet und der Automobilindustrie ergeben sich enorme Schwierigkeiten für die Implementierung eines Internetzugangs im Auto. Innovationszyklen von gerade einem halben Jahr im Mobil- und Internetbereich stehen Entwicklungszeiten von fünf bis sieben Jahren bei Autos gegenüber. Kauft der Kunde ein Auto, muss er damit rechnen, dass die verwendete Technik für mobile Dienste bereits nach kurzer Nutzung des Autos veraltet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die neuesten Modelle die Lenkbewegung nur noch per Bordcomputer auf die Räder übertragen. Die hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit dieser Systeme erschweren dann das Schritthalten mit dem Stand der Technik zusätzlich.

Um den Autofahrern veraltete mobile Lösungen zu ersparen, sollten gemeinsam mit den Autozulieferern technisch erweiterbare Standards entwickelt werden, die den Weg aus dieser Innovationsfalle weisen. "Wer sich im Wettbewerb einen entscheidenden Platz sichern möchte, muss Lösungen finden, die sich der Schnelllebigkeit des mobilen Internets anpassen, und darüber hinaus gemeinsam mit Content-Anbietern attraktive Angebote schaffen", so Dr. Helbig.

Über Dr. Helbig & Partner International Consulting

Dr. Helbig & Partner International Consulting mit Sitz in Hamburg wurde Ende 1996 von erfahrenen Unternehmensberatern gegründet. Das Unternehmen legt den Schwerpunkt auf die strategische Beratung in den Bereichen M- und E-Business. Die innovativen Konzepte zeichnen sich besonders durch ihre schnelle Umsetzbarkeit und Praxisorientierung aus und erschließen neue Marktfelder. Mit derzeit fünfzehn Mitarbeitern berät Dr. Helbig & Partner International Consulting einige der erfolgreichsten Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Medien, Finanzdienstleistungen und Industrie sowie aufstrebende Internetfirmen.

Claudia Twelsiek | ots

Weitere Berichte zu: Automobilbranche Innovationszyklen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Weltpremiere: Rittal stellt HPC Direct Chip Cooling-Lösungen mit ZutaCore vor
29.04.2020 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Augmented-Reality-System erleichtert die manuelle Herstellung von Produkten aus Faserverbundmaterialien
04.03.2020 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Magnetische Kristallschichten für den Computer von Morgen

Ist die Elektronik, so wie wir sie kennen, am Ende?

Der Einsatz moderner elektronischer Schaltkreise für immer leistungsfähigere Rechentechnik und mobile Endgeräte stößt durch die zunehmende Miniaturisierung in...

Im Focus: K-State study reveals asymmetry in spin directions of galaxies

Research also suggests the early universe could have been spinning

An analysis of more than 200,000 spiral galaxies has revealed unexpected links between spin directions of galaxies, and the structure formed by these links...

Im Focus: Neue Messung verschärft altes Problem

Seit Jahrzehnten rätseln Astrophysiker über zwei markante Röntgen-Emissionslinien von hochgeladenem Eisen: ihr gemessenes Helligkeitsverhältnis stimmt nicht mit dem berechneten überein. Das beeinträchtigt die Bestimmung der Temperatur und Dichte von Plasmen. Neue sorgfältige, hoch-präzise Messungen und Berechnungen mit modernsten Methoden schließen nun alle bisher vorgeschlagenen Erklärungen für diese Diskrepanz aus und verschärfen damit das Problem.

Heiße astrophysikalische Plasmen erfüllen den intergalaktischen Raum und leuchten hell in Sternatmosphären, aktiven Galaxienkernen und Supernova-Überresten....

Im Focus: New measurement exacerbates old problem

Two prominent X-ray emission lines of highly charged iron have puzzled astrophysicists for decades: their measured and calculated brightness ratios always disagree. This hinders good determinations of plasma temperatures and densities. New, careful high-precision measurements, together with top-level calculations now exclude all hitherto proposed explanations for this discrepancy, and thus deepen the problem.

Hot astrophysical plasmas fill the intergalactic space, and brightly shine in stellar coronae, active galactic nuclei, and supernova remnants. They contain...

Im Focus: Neuartiges Covid-19-Schnelltestverfahren auf Basis innovativer DNA-Polymerasen entwickelt

Eine Forschungskooperation der Universität Konstanz unter Federführung von Professor Dr. Christof Hauck (Fachbereich Biologie) mit Beteiligung des Klinikum Konstanz, eines Konstanzer Diagnostiklabors und des Konstanzer Unternehmens myPOLS Biotec, einer Ausgründung aus der Arbeitsgruppe für Organische Chemie / Zelluläre Chemie der Universität Konstanz, hat ein neuartiges Covid-19-Schnelltestverfahren entwickelt. Dieser Test ermöglicht es, Ergebnisse in der Hälfte der Zeit zu ermitteln – im Vergleich zur klassischen Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR).

Die frühe Identifikation von Patienten, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, ist zentrale Voraussetzung bei der globalen Bewältigung...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gebäudewärme mit "grünem" Wasserstoff oder "grünem" Strom?

26.05.2020 | Veranstaltungen

Dresden Nexus Conference 2020 - Gleicher Termin, virtuelles Format, Anmeldung geöffnet

19.05.2020 | Veranstaltungen

Urban Transport Conference 2020 in digitaler Form

18.05.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Magnetische Kristallschichten für den Computer von Morgen

03.06.2020 | Informationstechnologie

Wundheilung detailliert aufgeschlüsselt

03.06.2020 | Biowissenschaften Chemie

Ein einzelnes Gen bestimmt das Geschlecht von Pappeln

03.06.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics