Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EMO-Beteiligung des IWF der TU Berlin

13.06.2001

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin präsentiert auf der EMO 2001 im Rahmen der WGP-Sonderschau „Produktion der Zukunft“ Arbeiten zur Sicherheit von Werkzeugmaschinen und zur Mikrofertigung. Die EMO, weltweit führende Messe der Metallbearbeitung, findet vom 12. bis 19. September in Hannover statt. Die Sonderschau wird von der Wissenschaftlichen Gesellschaft Produktionstechnik (WGP) in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinen (VDW) organisiert.

Seit Anfang der 1980er Jahre werden am IWF Berlin Untersuchungen zur Arbeitssicherheit an Werkzeugmaschinen durchgeführt. Aufgrund der kontinuierlichen Steigerung der Maschinendynamik, gekennzeichnet durch hohe Spindelfrequenzen und Vorschubgeschwindigkeiten, stellen im Schadensfall abgeschleuderte Elemente des Werkzeug-/Werkstücksystems hohe Anforderungen an die Maschinenkapselungen. Am IWF Berlin werden mit Hilfe einer pneumatischen Beschleunigungsvorrichtung Aufprallprüfungen an Kapselungsmaterialien und -komponenten sowie kompletten Maschinenkapselungen durchgeführt. Auf der EMO werden eine am IWF Berlin geprüfte Baugruppe mit Maschinentür sowie verschiedene Baumuster von Sicherheitsfenstern ausgestellt.

Im Zuge der verstärkten Miniaturisierung vollständiger Produktgruppen und der Integration von mikrotechnischen Funktionselementen in innovative Produkte werden vollkommen neue Anforderungen an die verwendeten Fertigungsverfahren gestellt. Ziel der Forschungsarbeiten am IWF Berlin ist es, konventionelle Fertigungsverfahren für den Einsatz in der Mikrotechnik zu qualifizieren und zu wirtschaftlich günstigen Prozessketten zu kombinieren. Hierfür werden neben spanenden und generativen insbesondere abtragende Fertigungstechnologien erforscht sowie die Maschinen- und Anlagentechnik den Erfordernissen der Mikrotechnik angepasst. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Mikrofunkenerosion ein, mit der Werkstücke unabhängig von ihren mechanischen Eigenschaften in Submikrometerpräzision strukturiert werden können. Im Rahmen der EMO-Ausstellung wird eine Mikro-Senkerodiermaschine gezeigt, die zur Herstellung von Mikrospritzgusskavitäten eingesetzt wird.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Jörg Bold  

Telefon: +49 (0) 30 / 314-24 4 56

Fax: +49 (0) 30 / 314-24 4 5 67

E-Mail: bold@wzm.iwf.tu-berlin.de

 

Dipl.-Ing. Ulrich Doll

Telefon: +49 (0) 30 / 314-22 7 81

Fax: +49 (0) 30 / 314-25 8 95

E-Mail: doll@fer.iwf.tu-berlin.de

| Medieninformation

Weitere Berichte zu: Mincho Werkzeugmaschine

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics