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Projekt "Energiepark Clausthal" auf der "Solarenergy" in Berlin am 8.-10. Juni 2001

25.05.2001


CUTEC und TU Clausthal präsentieren innovatives Projekt zum Thema: Regenerative Energien

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Regenerative Energien
Energie wirtschaftlich nutzen heißt Verantwortung für die Zukunft tragen.

CUTEC nimmt diese Herausforderung an: Im Rahmen eines auf zehn Jahre angelegten Lehr- und Demonstrationsvorhabens mit der TU Clausthal wird sie den Elektro- und Wärmeenergiebedarf ihres Gebäudes ausschließlich mit erneuerbarer Energie abdecken. Im Energiepark Clausthal wird der ständig wechselnde Energiebedarf durch Kopplung verschiedener regenerativer Energieeinheiten sichergestellt: Wind, Wasser und Sonne liefern abhängig von Wetter, Tages- und Jahreszeit Energie. Hackschnitzel, Rapsöl und Biogas können komplementär als speicherbare Energieträger eingesetzt werden. Ein intelligentes Managementsystem sorgt für die exakte Koordination der verfügbaren Einheiten.

Der bis 2002 zu errichtende Energiepark soll aus den folgenden Einzelkomponenten bestehen:
- Windkraftanlage 80 kW
- Wasserkraftanlage 30 kW
- Fassadenintegrierte Photovoltaikanlage, 20 kW
- Anaerobe Bioabfallvergärung und Biogasnutzung im BHKW
- Holzhackschnitzelvergasung mit Stirling-Motor und Abhitzekessel
- Pflanzenöl-BHKW auf Basis Rapsöl und Rapsölmethylester
- Solarthermische Kollektoren gekoppelt mit Wärmepumpe
- Umrichtergesteuerte Netzstützung mit Batteriespeicher

Nach vorliegenden Informationen ist dieses Vorhaben in der geplanten Größenordnung (100 kW bis 150 kW elektrischer Bedarf) und in der technischen Realisierung (im Prinzip netzunabhängiger Parallelbetrieb auf der 400 V-Drehstromschiene) bisher in der Bundesrepublik und wahrscheinlich in Europa einmalig.


Weitere Informationen erhalten Sie am Messestand D 30 in Halle 8.2 oder bei:
Dipl.-Ing. Werner Siemers
Clausthaler Umwelttechnik Institut GmbH (CUTEC-Institut)
Leibnizstraße 21+23 D-38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel. 05323/933-119 Fax 05323/933-100
E-Mail: werner.siemers@cutec.de
Internet: www.cutec.de

Dr. Britta Kragert | idw

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