Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der elektronische Sicherheitsinspektor "eSI" wacht im Hintergrund

11.02.2003


eSI - Ein Assistent des Sicherheitsmanagements


Systematische Überprüfung von Sicherheitsmaßnahmen. Projektteam hofft auf Branchen-Input

... mehr zu:
»Sicherheitsinspektor

Den Schritt von der Handarbeit zur Manufaktur bei der Überprüfung und Revision ihrer IT-Infrastruktur sollen Unternehmen zukünftig mit dem elektronischen Sicherheitsinspektor "eSI" des Darmstädter Fraunhofer Institut für Sichere Telekooperation SIT gehen. Gezeigt wird die Software auf der CeBIT 2003 vom 12. bis 19. März in Hannover, Halle 11, Stand D05 beim FutureMarket.

"eSI" soll nicht nur den IT-Sicherheitsbeauftragten in Unternehmen und Behörden das Tagesgeschäft leichter machen, sondern überhaupt erst einmal eine systematische und umfassende Sicherheitsprüfung erlauben. Die Software überprüfe zuverlässig, so Projektleiter Heinz Sarbinowski, welche der bisher nur in Handbüchern aufgelisteten IT-Sicherheitsmaßnahmen tatsächlich in Netzwerken und Computersystemen implementiert sind. Sarbinowski wünscht sich bei seiner Präsentation insbesondere Feed-Back aus professionellen Anwenderkreisen, um deren Anregungen noch bis zum Projektende im Dezember 2003 in die Software einarbeiten zu können.


"eSI" soll schliesslich eine browserbasierte grafische Benutzerschnittstelle für IT-Sicherheits- und Revisionsbeauftragte bereitstellen, mit derenen Hilfe diese sich etwa die in der eSI-Datenbank enthaltenen Konfigurationsdaten über zu schützende Objekte und zugehörige Sicherheitsmaßnahmen oder die Prüfergebnisse ansehen können. Ein Sicherheitsbeauftragter kann sich so über die geplante und aktuelle "Sicherheitslage" informieren; etwa darüber, welche der geplanten Sicherheitsmaßnahmen tatsächlich auch umgesetzt sind. Als Beispiel führt Sarbinowski an, dass in der Datenbank die Maßnahme hinterlegt sein könnte, dass für den sicheren Betrieb eines Webservers keine vom Hersteller mitgelieferten CGI-Programme auf dem Webserver abgelegt sein dürften, und dass eSI dies dann auch tatsächlich selbständig überprüfe - und zwar laufend, und eben auch dann Alarm schlägt, wenn ein Mitnutzer des Systems gegen diese Regel verstosse.

Open-Source-Applikationen

eSI soll weitgehend mittels Open-Source-Software verwirklicht werden. Insbesondere werden für den automatisierten Betrieb der Kontrollmodule weitgehend Open-Source-Software wie etwa Nessus, Tripwire, Whisker oder Nmap eingesetzt.

Fraunhofer-Institut für
Sichere Telekooperation SIT
Rheinstrasse 75, 64295 Darmstadt
Telefon (+49) 06151 - 869-60152
Telefax (+49) 06151 - 869-968
E-mail: michael.kip@sit.fraunhofer.de

Dipl.-Volkswirt Michael Kip | idw
Weitere Informationen:
http://www.sit.fraunhofer.de/german/press/index.html
http://www.sit.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Sicherheitsinspektor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht HAWK-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art
17.08.2018 | HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

nachricht Neue Schaltschrank-Plattform für die Automobilindustrie
16.08.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Im Focus: Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

Computersimulationen zeigen neues Verhalten von Antiskyrmionen bei zunehmenden elektrischen Strömen

Skyrmionen sind magnetische Nanopartikel, die als vielversprechende Kandidaten für neue Technologien zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung gelten....

Im Focus: Unraveling the nature of 'whistlers' from space in the lab

A new study sheds light on how ultralow frequency radio waves and plasmas interact

Scientists at the University of California, Los Angeles present new research on a curious cosmic phenomenon known as "whistlers" -- very low frequency packets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bionik im Leichtbau

17.08.2018 | Verfahrenstechnologie

Klimafolgenforschung in Hannover: Kleine Pflanzen gegen große Wellen

17.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

HAWK-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art

17.08.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics