Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Heraeus Noblelight Strahler auf der DRUPA 2008

06.03.2008
Energiekosten sparen in Hochgeschwindigkeit
Carbon Infrarot-Strahler von Heraeus Noblelight trocknen effizienter
  • Mittelwellige Carbon Infrarot-Strahler trocknen wasserbasierende Tinten effizienter
  • Carbon Strahler helfen personalisierte Drucke in Hochgeschwindigkeit zu trocknen und Energiekosten einzusparen
  • Heraeus Noblelight zeigt auf der DRUPA Strahler für personalisierte Digitaldrucke

Carbon Infrarot-Strahler (CIR) von Heraeus Noblelight trocknen Ink-Jet Druckfarben besonders effizient. Grund ist die mittelwellige Infrarot-Strahlung, die sie mit hoher Leistung in die Farbe übertragen. Mittelwellige Infrarot-Strahlung wird vor allem von wasserbasierenden Farben gut absorbiert. Carbon Strahler machen so das Drucken von personalisierten Mailings in Hochgeschwindigkeit möglich und helfen dabei Energie und Betriebskosten zu sparen.

Carbon Infrarot-Strahler benötigen anders als Strahler im nahen Infrarotbereich keine Wasserkühlung, das verringert den Wartungsaufwand erheblich. Die Anlagen sind einfacher zu reinigen und müssen weniger oft abgeschaltet werden.
Heraeus Noblelight zeigt auf der DRUPA, Halle 3 Stand C35, die Carbon Strahler für personalisierte Digitaldrucke in Betrieb, Besucher können sich von der schnellen Reaktion der Strahler selbst überzeugen.

Werbebriefe, Broschüren oder Infopost - personalisierte Digitaldrucke sind heute Standard. Vorproduzierte Drucke werden dabei als Rollen oder Einzelblätter in einem vorbestimmten Feld mit einer Personalisierung versehen. Dieser Eindruck muss zuverlässig getrocknet werden, bevor die Drucksachen dann, je nach Anforderung, geschnitten, gefalzt oder geklebt werden. Die Auswahl des richtigen Trockners kann entscheidend dazu beitragen, dass dies nicht nur qualitativ einwandfrei sondern auch in Hochgeschwindigkeit abläuft.
Speziell bei wasserbasierenden Tinten lohnt sich der Einsatz von mittelwelligen Strahlern für die Trocknung. Wasser absorbiert Infrarot-Strahlung im mittleren Wellenlängenbereich am besten. Das hilft, die Farbe gezielt zu erwärmen und Maschine und Papier zu schonen.

„Mittelwellige Carbon Infrarot-Strahler CIR sind besonders gut geeignet, da sie die effektiven mittleren Wellenlängen mit hoher Leistung und schnellen Reaktionszeiten kombinieren.

Carbon Strahler sind mittlerweile Standardstrahler in diesem Segment“, sagt Holger Zissing, Anwendungsspezialist für Druck bei Heraeus Noblelight.

Durch den Einsatz von Carbon Strahlern, die genau zu Produkt und Prozess passen, kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden.
Die Lettershop Group (TLG), eines der führenden Unternehmen für Direktkommunikation in Europa, hat diese Erfahrung gemacht.
TLG setzt die neuesten Band- und Einzelblatttechnologien ein, um qualitativ hochwertigen Druck für Direct Mails zu produzieren.

Früher wurde der Trocknungsprozess mit sehr leistungsstarken kurzwelligen Infrarot-Strahlern im nahen Infrarotbereich ausgeführt. Seit bei TLG die Trocknung auf mittelwellige Carbon Infrarot-Strahler CIR umgestellt wurde, konnten jährlich etwa 30.000 britische Pfund pro Linie eingespart werden.
Die neuen Strahler benötigen sehr wenig Wartungsaufwand, denn das Reinigen dauert nun nur noch zwei bis drei Stunden während das sehr kurzwellige Infrarot-System vorher zwei Tage benötigte. Nach beinahe zwei Jahren sind die ersten Strahler immer noch voll in Funktion.

Das neue System zeigt auch eine größere Toleranz bei empfindlichen Papieren, denn das Papier erwärmt sich beim Einsatz von CIR nur auf etwa 30-35 °C, im Vergleich zu 60-70 °C bei den vorher verwendeten sehr kurzwelligen Strahlern. Zusätzlich wird Platz eingespart, da keine Wasserkühlung mehr nötig ist.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Puerto Rico, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2006 einen Jahresumsatz von 88 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 651 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Dental- und Medizinprodukte, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz über 10 Milliarden Euro und weltweit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit über 155 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller:
Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Tel +49 6181/35-8545, Fax +49 6181/35-16 8545
E-Mail hng-infrared@heraeus.com

Redaktion:
Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Berichte zu: CIR Infrarot-Strahler

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht dormakaba auf der Messe digitalBAU 2019: Digitale Lösungen für smarte und sichere Zutrittslösungen
28.11.2019 | dormakaba Deutschland GmbH

nachricht Mobiler Verdrahtungsprofi
28.11.2019 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Im Focus: Developing a digital twin

University of Texas and MIT researchers create virtual UAVs that can predict vehicle health, enable autonomous decision-making

In the not too distant future, we can expect to see our skies filled with unmanned aerial vehicles (UAVs) delivering packages, maybe even people, from location...

Im Focus: Freiformflächen bis zu 80 Prozent schneller schlichten: Neue Werkzeuge und Algorithmen für die Fräsbearbeitung

Beim Schlichtfräsen komplexer Freiformflächen können Kreissegment- oder Tonnenfräswerkzeuge jetzt ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen mit Kugelkopf besser ausspielen: Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelte im Forschungsprojekt »FlexiMILL« gemeinsam mit vier Industriepartnern passende flexible Bearbeitungsstrategien und implementierte diese in eine CAM-Software. Auf diese Weise lassen sich große frei geformte Oberflächen nun bis zu 80 Prozent schneller bearbeiten.

Ziel im Projekt »FlexiMILL« war es, für die Bearbeitung mit Tonnenfräswerkzeugen nicht nur neue, verbesserte Werkzeuggeometrien zu entwickeln, sondern auch...

Im Focus: Bis zu 30 Prozent mehr Kapazität für Lithium-Ionen-Akkus

Durch Untersuchungen struktureller Veränderungen während der Synthese von Kathodenmaterialen für zukünftige Hochenergie-Lithium-Ionen-Akkus haben Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und kooperierender Einrichtungen neue und wesentliche Erkenntnisse über Degradationsmechanismen gewonnen. Diese könnten zur Entwicklung von Akkus mit deutlich erhöhter Kapazität beitragen, die etwa bei Elektrofahrzeugen eine größere Reichweite möglich machen. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der Zeitschrift Nature Communications. (DOI 10.1038/s41467-019-13240-z)

Ein Durchbruch der Elektromobilität wird bislang unter anderem durch ungenügende Reichweiten der Fahrzeuge behindert. Helfen könnten Lithium-Ionen-Akkus mit...

Im Focus: Neue Klimadaten dank kompaktem Alexandritlaser

Höhere Atmosphärenschichten werden für Klimaforscher immer interessanter. Bereiche oberhalb von 40 km sind allerdings nur mit Höhenforschungsraketen direkt zugänglich. Ein LIDAR-System (Light Detection and Ranging) mit einem diodengepumpten Alexandritlaser schafft jetzt neue Möglichkeiten. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik (IAP) und des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entwickeln ein System, das leicht zu transportieren ist und autark arbeitet. Damit kann in Zukunft ein LIDAR-Netzwerk kontinuierlich und weiträumig Daten aus der Atmosphäre liefern.

Der Klimawandel ist in diesen Tagen ein heißes Thema. Eine wichtige wissenschaftliche Grundlage zum Verständnis der Phänomene sind valide Modelle zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

Intelligente Transportbehälter als Basis für neue Services der Intralogistik

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

RNA-Modifikation - Umbau unter Druck

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Der Versteppung vorbeugen

06.12.2019 | Geowissenschaften

Verstopfung in Abwehrzellen löst Entzündung aus

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics