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BAuA stellt auf der weltgrößten Arbeitsschutz-Messe Neuheiten vor

04.11.2013
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist auf der weltgrößten Messe für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz – der „A+A 2013“ in Düsseldorf – vertreten.

Schwerpunkt des Auftritts vom 5. bis 8. November auf einer Fläche von 165 Quadratmetern ist das Thema „Psychische Belastungen“. Besucher des BAuA-Standes können eines der Fachbücher „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“ gewinnen, die täglich verlost werden. Die BAuA informiert an ihrem Stand mit der Nummer D 56 in Halle 10 der Messe auch über den Umgang mit gefährlichen Stoffen im Betrieb.

Die A+A richtet sich an Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Über 60.000 Besucher erwartet die Messe Düsseldorf. Informationen aus erster Hand bekommen sie an den Themeninseln des BAuA-Standes. Methoden und Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz stehen hier im Mittelpunkt. Zum ersten Mal wird das BAuA-Fachbuch „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – Erfahrungen und Empfehlungen“ im Beisein der Autoren der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Buch beschreibt die einzelnen Schritte der Gefährdungsbeurteilung. Viele Hinweise für ein erfolgreiches Vorgehen spiegeln Erfahrungen aus Betrieben und Expertenwissen wider, Praxisbeispiele veranschaulichen die Vorgehensweise. Zudem stehen Fachleute der BAuA zum Gespräch und zum Erfahrungsaustausch bereit.

http://www.baua.de/stress

Auch die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) präsentiert sich mit ihrem Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) am Stand der BAuA. Das Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung für Unternehmen und ihre Beschäftigten. INQA hat im Rahmen des Projekts psyGA umfangreiche Materialien entwickelt. Sie unterstützen Führungskräfte, betriebliche Akteure, Beschäftigte und Unternehmen mit Lösungen und Tipps beim Umgang mit psychischen Belastungen im Arbeitsalltag.

http://www.psyga.info

Das neue europäische Chemikalienrecht wirft nach wie vor viele Fragen in den Betrieben auf. Antworten gibt der seit kurzem um das Thema Biozide erweiterte REACH-CLP-Biozid Helpdesk. Die deutsche Auskunftsstelle zum neuen europäischen Chemikalienrecht ist bei der BAuA eingerichtet und unterstützt Betriebe bei der Umsetzung der jeweiligen Verordnungen. Experten des Helpdesks stehen auf der Messe Rede und Antwort.

http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de

An der Themeninsel „REACH und Arbeitsschutz" erklären BAuA-Experten wichtige Veränderungen zum Sicherheitsdatenblatt. Seit über fünf Jahren bekommt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) durch die Registrierungen nach der REACH-Verordnung umfangreiche Daten zu chemischen Stoffen. Sie stehen in den neuen, öffentlichen Datenbanken der ECHA bereit und fließen in die Sicherheitsdatenblätter ein. Die BAuA erklärt notwendige Änderungen und Ergänzungen in Sicherheitsdatenblättern und zeigt, wie man diese Informationen im Betrieb für den Arbeitsschutz nutzen kann.

http://www.baua.de/reach

Auch das „Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe“ (EMKG) hat eine eigene Themeninsel. Hier können die Messegäste die neue EMKG-Software erleben, mit der sich rechnerbasiert Gefährdungen beim Umgang mit Gefahrstoffen systematisch aufdecken und, in Verbindung mit angemessenen Maßnahmenstufen, dokumentieren lassen. Die Praxis hat das „EMKG kompakt“ – bestehend aus der Taschenscheibe, mit der sich Gefährdungen durch Einatmen beurteilen lassen, und der Taschenkarte, die bei Gefährdungen durch Hautkontakt eingesetzt werden kann – gut angenommen. Erstmals wird das EMKG kompakt nun auch für Smartphone-Nutzer als App zur Verfügung stehen.

http://www.baua.de/emkg

Auch die Ausschüsse des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), deren Geschäftsführungen bei der BAuA liegen, geben Einblicke in ihre Arbeit. Abwechselnd vertreten sind der Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed), für Arbeitsstätten (ASTA), für Betriebssicherheit (ABS), für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS), für Gefahrenstoffe (AGS) und für Produktsicherheit (AfPS). Sie beraten das BMAS in Fragen des Produktsicherheitsgesetzes und des Arbeitsschutzgesetzes sowie seiner Verordnungen. Die Ausschüsse schaffen zudem ein untergesetzliches Regelwerk, das Gesetze und Verordnungen für die tägliche Praxis konkretisiert.

http://www.baua.de/ausschuesse

Vortragsprogramm
Auf einer Bühne am BAuA-Stand läuft täglich ein Vortragsprogramm. Um 12.30 Uhr geht es um „Gute Daten – besseres Sicherheitsdatenblatt – optimaler Arbeitsschutz“. Um 13:30 Uhr folgt das Thema „Psychische Belastungen am Arbeitsplatz“, danach um 14:30 Uhr „EMKG – Gefährdungsbeurteilung leicht gemacht“. Um 15:30 Uhr schließen ein Vortrag zu „Chemikalien sicher verwenden – der REACH-CLP-Biozid-Helpdesk hilft“ und die Verlosung der Fachbücher das Programm ab. Außer der Reihe gibt es am Vormittag des 7. November einen Vortrag „Neues vom Ausschuss für Gefahrstoffe“. Auch am angeschlossenen Kongress der Messe beteiligen sich BAuA-Experten mit Vorträgen.

Alle Publikationen der BAuA können direkt am Infostand und im Internet bestellt werden: http://www.baua.de/publikationen.

Mit am BAuA-Stand vertreten ist auch ein Sieger des Fachgebiets Arbeitswelt von Jugend forscht, der sein prämiertes Projekt zeigt.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de

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